Al-Jaziras alternative Geschichte der zweiten Intifada

Elder of Ziyon, 3. Oktober 2010

Al-Jazira (englisch) hat anlässlich des zehnten Jahrestages des Beginns der zweiten Intifada eine Geschichte derselben eingestellt.

Sie steckt voller Lügen.

In Gaza filmte ein französisches Fernsehteam einen Jungen namens Mohammed al-Dura, wie er wiederholt von israelischen Streitkräften beschossen wurde, als er sich an seinen Vater klammert. Einige Augenblicke später wurde ein Sanitäter des Palästinensischen Roten Halbmonds getötet, als er versuchte den Jungen und seinen Vater zu behandeln.

Nicht nur wurde die al-Dura-Story als Fälschung entlarvt; die Story über den Sanitäter schein ebenfalls komplett erfunden zu sein – keine solche Person war auf irgendwelchem Filmmaterial zu sehen. (B’Tselem behauptet, ein Krankenwagen-Fahrer sei auf dem Weg zu den al-Duras getötet worden, aber nicht, während er versuchte sie zu behandeln.)

Am Ende des Jahres waren mindestens 275 Palästinenser getötet worden und tausende waren verletzt, darunter 19 Mitglieder der israelischen Sicherheitskräfte und fünf israelische Zivilisten, gibt die israelische Menschenrechtsgruppe B’Tselem an.

Gegen palästinensische Steinewerfer wurde mit israelischen Heckenschützen vorgegangen; gegen Bewaffnete mit Kampfhubschraubern und Panzern. Was als Protestbewegung des Volkes begann, begann rasch wie Krieg auszusehen.

B’Tselem listet zwar 19 Getötete bei den israelischen Sicherheitskräften. Dort werden aber auch 22 getötete Zivilisten geführt, nicht fünf. Die meisten der Zivilisten wurden mit scharfer Munition getötet, erstochen, gesprengt oder zu Tode verbrannt (und starben nicht durch Steinwürfe, wie Al-Jazira uns glauben machen will).

Al-Jazira weigert sich ebenfalls anzuführen, dass die ursprünglichen Steinewerfer Felsbrocken von oben auf jüdische Beter vor der Westmauer („Klagemauer“) warfen.

Gegen Ende 2003 begann die Intifada abzuflauen und die Israelis bewegten sich auf einen territorialen Rückzug hinzubewegen, das erste Mal in der Geschichte des Zionismus.

Äh, was war mit dem Sinai? Und dem Südlibanon? Was mit dem Bereich A [der „Westbank“]?

Mit Ankündigung der Abkoppelung vom Gazastreifen Anfang 2004 stellte die Hamas praktisch alle Angriffe ein – nur einer der 38 Selbstmord-Anschläge der Hamas fand im Jahr 2004 statt.

Ich vermute mal, dass Tausende gegen Zivilisten gerichtete Raketen von Al-Jazira nicht als „Angriffe“ betrachtet werden.

Nur mal so für den Hinterkopf, für das nächste mal, dass jemand Al-Jazira so zitiert wird, als wäre es eine glaubwürdige Informationsquelle.

2 Gedanken zu “Al-Jaziras alternative Geschichte der zweiten Intifada

  1. shalom ,schon in den Märchenbüchern sind die geschichten<<aus dem morgenland die
    schönsten.<<. genau so ist es jetzt mzt den märchengeschichten
    der hamas bande. alles gelogen. auf dem gebiet sind die <<weltklasse<
    schalom karl

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