Um das herauszufinden, mussten sie einen Prozess führen!

Die Staatsanwaltschaft hat Freispruch für Geert Wilders gefordert. Die meisten von Wilders Aussagen zielten auf den Islam als Ideologie und richteten sich nicht gegen einzelne Muslime, hieß es von der Staatsanwaltschaft. Nun gut, die Staatsanwaltschaft war dieser Meinung eigentlich schon früher und gegen eine Anklage; die wurde dann gerichtlich angeordnet. Der Prozess ist damit noch nicht zu Ende. Die Verteidigung muss noch plädieren und für den 5. November wird das Urteil erwartet.

Tagesschau.de beschreibt die Angaben der Staatsanwaltschaft so: Wilders habe zwar schwere Vorwürfe gegen den Islam und den Koran erhoben, jedoch nicht auf zielgerichtete und strafbare Weise Hass gegen die gläubigen Menschen geschürt.

Die Süddeutsche Zeitung kann natürlich nicht neutral berichten und lässt den Leser Zusammenhänge herstellen: Er ist der derzeit mächtigste Rechtspopulist Europas: Im Volksverhetzungsprozess gegen den Geert Wilders hat die Staatsanwaltschaft Freispruch in allen Anklagepunkten beantragt. Wilders‘ Kommentare zielten allgemein auf den Islam und nicht auf Muslime als Gruppe, erklärten die Strafverfolger. Zudem habe er als Politiker das Recht, sich zu mutmaßlichen Problemen in der Gesellschaft zu äußern. Dazu eine Bildunterschrift zur Bilderstrecke, die nichts zu wünschen übrig lässt: Niederlande – Rechter Rattenfänger: Der Aufstieg des Geert Wilders. Es folgen eine Aufzählung der „Untaten“ des Niederländers, dazu die Erwähnung seines Befangenheitsantrags am ersten Verhandlungstag – aber weder, dass sich dieser (zurecht) gegen nur einen der Richter richtete, noch dass diesem nicht stattgegeben wurde. Auch die reichlich dubiose Zeugenablehnung durch das Gericht wird nicht erwähnt. Hier wird mehr als deutlich gemacht, wer der Böse ist und dass offensichtlich die Guten unterliegen.

Ayaan Hirsi Ali hatte ausführlich geschrieben, um was es in diesem Prozess wirklich geht – um die freie Meinungsäußerung, die in Person von Geert Wilders angeklagt wurde. Und wie für diese Aktion extra die Gesetze geändert wurden. Und welche Strategie der Islamstaaten die Multikulturalisten in ihrem verblendeten Denken einfach nicht begreifen wollen.

3 Gedanken zu “Um das herauszufinden, mussten sie einen Prozess führen!

  1. „Wilders habe zwar schwere Vorwürfe gegen den Islam und den Koran erhoben“ – das so etwas überhaupt erwähnt wird, ist schon bezeichnen für eine Kultur, die zumindest in Teilen Vorbehalte gegen Islamkritik hat. Für viele Deutsche ist Islamkritik bereits ein Synonym für Fremdenfeindlichkeit und Rassismus. Diese Deutsche, die sich umgekehrt das Recht nehmen, die christliche Religion und zunehmend auch die jüdische zu kritisieren, stellen sich bez. des Islams gar nicht mehr die Frage, wie es um unsere Freiheit der Religionskritik steht.

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