Araber beschneiden Olivenbäume, behaupten „Siedler“ fällten sie

Elder of Ziyon, 24. Oktober 2010

Von Ma’an:

Am Samstagmorgen stellten Salima Ewes (73) und ihre Familie fest, dass 40 Olivenbäume in ihrem Feld in Dorf Al-Lubban Ash-Sharqiya in der nördlichen Westbank, südwestlich von Nablus, gefällt worden waren.

Akram Jamil Unweis sagte, seine Familie ging zur Olivenernte in ihr Feld und fanden drei Bäume vernichtet vor. Er sagte, die Familie glaube, Einwohner der nahe gelegenen illegalen Siedlungen Eli und Ma’ale Levona seien für die Attacke verantwortlich.

Wie so oft behaupten die Araber, dass religiöse Juden ihre Bäume am jüdischen Sabbat fällten – was mehr als unwahrscheinlich ist.

Doch darüber hinaus sollte man sich die Bilder der angeblich gefällten Bäume ansehen, die Ma’an uns zeigt:

Olivenbäume haben weit stärkere Stämme als das, was hier gezeigt wird. Und damit Olivenbäume optimal wachsen, müssen die Bäume relativ oft beschnitten werden – manchmal bis an den Stamm.

Wie auch immer man das sehen will, diese Bilder zeigen weder, dass die Olivenbäume „gefällt“, noch dass sie „vernichtet“ wurden. Und in der Vergangenheit haben wir gesehen, dass die palästinensischen Araber behaupten ihre normale Beschneidungsarbeit sei in Wirklichkeit die Vernichtung der Bäume durch „Siedler“ gewesen – oder sie bezahlten arabische Kinder, die Bäume zu fällen – und sie bekommen Kompensationsleistungen von Israel, wenn sie diese Behauptungen aufstellen.

Und während es tatsächlich Vorfälle geben mag, bei denen heißblütige Westbank-Juden Bäume beschädigen, ist das kaum eine Einbahnstraße. Araber haben Juden gehörende Bäume vernichtet, etwas, das in den Medien praktisch nicht berichtet wird.

Und Araber haben Juden gehörende Bäume und Feldfrüchte seit langer, langer Zeit vernichtet

18.000 Bäume zerstört

Drei Tage-Zusammenfassung Landwirtschaftsverbrechen

7. Juni 1936 – Es wird geschätzt, dass in den letzten drei Tagen in verschiedenen Teilen des Landes sowohl 18.000 Bäume als auch fünfzig Tonnen Heu verbrannt wurden.

Einen der ernstesten Verluste gab es Donnerstagabend in Bath Shlomo, wo 11.500 Weinstöcke ausgerissen wurden. Die Weinstöcke gehören Herrn Shwazarman und Herrn Lipman; dazu gehörten 4.000 sechs Jahre alte Weinstöcke, die Früchte trugen.

Die Spuren der Täter führten zum Dorf Sobrin.

Schäden wurden auch an jüdischen Gräbern bei Gaza angerichtet, wo 2.400 von Arabern kultivierte Bäume ausgerissen wurden. Es wird berichtete, das arabische Banden in den Hain einbrachen, die arbeitenden Beduinen angriffen und zwei von ihnen als Geiseln mit ins Dorf nahmen. Die entführten Beduinen wurden dreimal täglich geschlagen, bis die Polizei nach drei Tagen kam und sie befreite.

Rund 1.700 Bäume in einem Bereich von 50 Dunam wurden am Donnerstagabend in Hainen in der Umgebung von Tel Aviv ausgerissen. Die Spuren führten zum Dorf El Tireh, das von Truppen durchsucht wurde.

In den Orangenhainen von Pail Zinger, Gedera, wurden rund 650 Bäume ausgerissen. Der Hain liegt 150m entfernt vom Polizeiposten Katara. Die Wachen glauben, dass 15 Personen bei der Vernichtung halfen. In derselben Nacht wurden in Gedera 50t Heu verbrannt, das Hernn J. Peter gehörte und mit einem Wert von LP.200 angegeben wird. Das Feuer brach an sechs Stellen gleichzeitig aus.

Gestern Morgen wurden ein arabischer Hirte verhaftet, als er in Hedera Mandelbäume auf dem Land von Herrn Bonstein abbrach. Der Beschuldigte, der aus dem Dorf Barki kommt, erklärt, er sei von einem anderen Bewohner des Dorfes angewiesen worden jüdische Bäume in Hedera zu vernichten.

8 Gedanken zu “Araber beschneiden Olivenbäume, behaupten „Siedler“ fällten sie

  1. soweit ich weiß, schneidet man bäume, das be-schneiden klingt aber lustiger 🙂

  2. Ich müßte eigentlich mal im Kibbuz nachfragen, ob sich noch jemand daran erinnert. Mein Schwiegervater erinnert sich noch an das Dorf Subarin (Sobrin), und Bat Shlomo gibt es natürlich auch noch. Ganz in der Nähe des Kibbuz. Die späten 30er Jahre waren ja eine unruhige Zeit… Meine Schwieger-Großmutter war 1938 mit meinem Schwiegervater schwanger und mußte auch schwanger nachts mit der Waffe den Kibbuz bewachen, trotz der sorgsam aufgebauten guten Beziehung der Kibbuzniks zu den Nachbarn in den arabischen Dörfern der Umgebung. Dabei fiel sie einmal in ein Loch und hätte fast eine Fehlgeburt gehabt… Man stelle sich nur vor, dann gäbe es weder ihn noch meinen Mann, und ich wäre noch in Deutschland…

  3. Mein Mann fügt hinzu, daß gerade die Zeit der Olivenernte ist und viele Äste der Olivenbäume verbrannt werden. Auf dem Heimweg hat er richtige Rauchwolken gesehen, als er durch die arabischen Dörfer kam… und genau solche abgeschnittenen großen Zweige am Boden.

    Wobei ich nicht runterspielen möchte, daß es unter den Siedlern genau wie in jeder sozialen Gruppe durchaus Leute gibt, die anderen Schaden zufügen wollen und das auch tun. Aber nicht in jedem Fall stimmen die Behauptungen. Ich habe schon zu oft erlogene Anschuldigungen gegen Israel gesehen und würde auch sagen – überprüfen!

    • Natürlich gibt es bei den Siedlern auch welche, die sich übel verhalten. Sie mögen noch so frustriert sein, aber die „Kosten-Politik“, bei der willkürlich gezielt Araber geschädigt werden, von denen man nicht weiß, ob sie an Aktionen gegen Juden teilgeommen haben oder nicht, ist einfach zum Kotzen. Aber es ist ein verhältnismäßig marginales Verhalten, das von den übrigen Israelis nicht akzeptiert wird. Anders als in den meisten umgekehrten Fällen. Und das ist das Traurige an der Sache, denn wenn sich das auf Seiten der Araber nicht ändert, kann es keinen Frieden geben.

    • „gerade die Zeit der Olivenernte ist“ – und das ist in jedem Jahr dasselbe: angeblich gefällte arabische Olivenbäume, für die ohne viel zu überlegen von den israelischen Behörden „Entschädigungen“ gezahlt werden. Und gleichzeitig kann man Stimmung gegen die Siedler machen.

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