Wie Mahmud Abbas den Israelis die Hand entgegenstreckt

Arutz-7, 10. November 2010

In einer Rede in Ramallah sagte PA-Chef Mahmud Abbas am Donnerstag, dass Israelis begreifen müssen, dass „Frieden wichtiger ist als Siedlungen und wichtiger als schmale Interessen wie die Koalition und Lieberman“. Abbas sprach auf der alljährlichen Gedenk-Demonstration für Yassir Arafat und sagte: „Israelische und palästinensische Kinder müssen den Geschmack der Koexistenz, Stabilität und gegenseitigen Respekts schmecken, bevor wir die Gelegenheit vertun.“

Er fügte an, dass die PA weiterhin dagegen sei Israel als jüdischen Staat zu bezeichnen und dass kein Deal unterzeichnet werden kann, bis alle Terroristen aus israelischen Gefängnissen entlassen sind.

Mal abgesehen davon, dass der Terrorchef seine terroristischen Landsleute wohl nicht als Terroristen bezeichnet haben wird:

Es ist schon reichlich verlogen vom „Geschmack der Koexistenz, Stabilität und gegenseitigem Respekt“ zu reden, den Kinder beider Seiten lernen sollen, wenn man die eigenen Kinder genau zum Gegenteil erzieht – zum Herrenmenschendenken, zu Hass und zu Gewalt gegen Juden (was z.B. von Palestinian Media Watch mehr als zu Genüge dokumentiert ist).

Und wenn „Frieden wichtiger ist als Siedlungen“, dann kann man das auch dem PA-Chefterroristen vorgeben – wenn Frieden wichtiger ist als Siedlungen, dann muss er nicht auf dem Siedlungsstopp bestehen, sondern verhandelt über deren Fortbestand oder ihre Abschaffung bei den Friedensgesprächen!

Mahmud Abbas erweist sich einmal mehr als das verlogene Stück Dreck, das er schon war, als er in Moskau seine Holocaustleugner-Dissertation schrieb. Ein toller „Friedenspartner“!

Ein Gedanke zu “Wie Mahmud Abbas den Israelis die Hand entgegenstreckt

  1. „[….]Und wenn „Frieden wichtiger ist als Siedlungen“, dann kann man das auch dem PA-Chefterroristen vorgeben – wenn Frieden wichtiger ist als Siedlungen, dann muss er nicht auf dem Siedlungsstopp bestehen, sondern verhandelt über deren Fortbestand oder ihre Abschaffung bei den Friedensgesprächen! [….]“
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    Sehr gut diese Gegenüberstellung, denn diese Vorgabe von Abbas, muß auch für seine Seite Gültigkeit haben.
    Doch ich vermute, es wird nur ein weiteres leeres Lockangebot sein, wie „Land für Frieden“ (s. Gaza).
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    MfG

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