US-Außenministerium: Israel ist wie der Iran, Irak und Sudan

Das US-Außenministerium ist ein traditioneller Israelfeind. Denen ist nichts zu mies, um Israel in der Welt und bei der US-Regierung zu verunglimpfen. Sie haben von jeher auf der Seite der Araber gestanden. Hier haben wir ein weiteres Instrument diese verlogenen Trupps vorliegen.

Chana Ya’ar, Arutz-7, 18. November 2010

Das US-Außenministerium unter der Leitung von Ministerin Hillary Clinton behauptet, dass Israel die Religionsfreiheit auf demselben Level verletzt wie der Iran, der Irak, der Sudan, Afghanistan und China.

„Religionsfreiheit kann auf verschiede Weisen eingeschränkt werden, von offenkundig bis subtil“, erklärt der jährliche International Religious Freedom Report des Ministeriums zu von seinem Auslands-Personal begutachteten 198 Ländern und Territorien; dieser wurde Mittwoch für den Zeitraum 1. Juli 2008 bis 30. Juni 2009 veröffentlicht. Ein breites Spektrum von Anstrengungen wird genutzt, um solche Rechte zu untergraben, was sich auf multilaterale, regionale und globale Schauplätze ausdehnt, fährt der Bericht fort.

Teil 1 der Kurzfassung diskutiert die übergreifenden Bedingungen während des Berichtszeitraums in Ländern, wo „Verletzungen der Religionsfreiheit beachtenswert gewesen sind“. Israel wird unter 30 Nationen geführt, die für dies Kategorie ausgesucht wurden – darunter Afghanistan, China, Iran, Irak, Nigeria, Nordkorea, Pakistan, Russland, Saudi-Arabien, Somalia, Sudan und Jemen – wegen der Betonung des jüdischen Staates, dass der Status quo bezüglich der Respektierung jüdischer Rechtsstandards beibehalten werden soll.

Israels Befolgung besonderer jüdischer rechtlicher (halachischer) Beschränkungen sind die Grundlage für einige der amerikanischen Behauptungen, obwohl das Außenministerium nicht vermerkt, dass Nichtbefolgung derselben die jüdischen Religionsfreiheiten verletzen würde. (Zu den Denunziationen Israels und der Antworten dazu aus dem letzten Jahr, klicken Sie bitter hier.)

Der Bericht beschwert sich z. B. darüber, dass im Berichtszeitraum drei messianischen Juden das Recht auf Einwanderung nach Israel verweigert wurde. Zu weiteren Streitfragen gehörte Israels Widerwille Konversionen anzuerkennen, die im Land stattfinden, aber nicht den Kriterien der Gesetze der Torah entsprechen, Ausweise (Teudot Zehut), die zwischen Juden und Nichtjuden unterscheiden und dass die Zuständigkeit für Eheschließungen und Beerdigungen vom Oberrabbinat ausgeübt wird, das orthodox ist.

Alle Religionen können in Israel frei ausgeübt werden – anders als in den übrigen oben erwähnten Ländern.

Zusätzlich behauptet der Bericht fälschlich, dass Israel nur jüdische heilige Stätten unter seinen Schutz stellt, statt alle heiligen Stätten, wie es vom Gesetz verlangt wird. „Das Gesetz zum Schutz heiliger Stätten von 1967 gilt für alle heiligen Stätten aller Religionsgruppen innerhalb des Landes und in ganz Jerusalem, aber die Regierung setzt die Bestimmungen nur für jüdische Stätten um“, so die Beschwerde des Berichts. „Nicht jüdische heilige Stätten genießen nicht den Rechtsschutz unter dem Gesetz, weil die Regierung sie nicht als offizielle heilige Stätten anerkennt.“

Eine unverhohlene Lüge

Fakt ist, dass diese letzte Behauptung eine unverhohlene Lüge ist. Die Sicherheitskräfte der Regierung halten Juden oft sogar vom Betreten des Tempelbergs ab und zahlreiche Juden sind verhaftet worden – einmal auch eine junge Braut und ihr Vater -, wegen so fadenscheinigen Übertretungen wie vor Ort einfach „ihre Lippen zu bewegen“, weil der Bereich als offizielle heilige Stätte der Muslime benannt worden ist, an dem die Al-Aqsa-Moschee verortet ist.

Alle islamischen Stätten sind von der Waqf kontrolliert, die man auch als Islamische religiöse Behörde kennt – weil die Imame das selbst lieber so haben und unter einer Sondervereinbarung. Viel Schaden ist angerichtet worden und tausende unbezahlbarer Artefakte aus der Zeit des Ersten und Zweiten Tempels sind durch den Schaden vernichtet worden, der von Bautätigkeit beim Felsendom herrührt – der auf dem Tempelberg steht, wo sich das jüdische Allerheiligste befindet – und von der Waqf bewilligt wurde.

Ähnlich sieht es mit den Kirchen aus, die unter die Aufsicht ihrer eigenen religiösen Gruppen fallen. Zum Beispiel kontrolliert der Vatikan seine eigenen Kirchen, Konvente und Klöster, auch den Grundbesitz. Israel führt seit mehr 11 Jahren heikle Gespräche mit dem Vatikan über die Frage der Souveränität von ca. 21 umstrittener Grundstücke im Land Israel – und Fakt ist, dass der Heilige Stuhl für die meisten Grundstücke nicht einmal Steuern gezahlt hat.