Ein Bild widerspricht tausend Worten

Elder of Ziyon, 20. Oktober 2010

Von Reuters:

Hamas-Führer Khaled Meshaal (2.v.r.) trifft am 19. Oktober 2010 in Damaskus Mitglieder der Delegation der Weisen: Lakhdar Brahimi, Ela Bhatt, den ehemaligen Präsidenten Jimmy Carter und die ehemalige irische Präsidentin Mary Robinson. Die Weisen befanden sich auf einer Tour durch den Nahen Osten, um Unterstützung für eine Friedensvereinbarung zwischen Israel und den Palästinensern aufzubauen.

Während Reuters und die Möchtegern-Stammesältesten behaupten, sie wollten eine Friedensvereinbarung zwischen Israel und den Arabern, zeigt das Poster genau das Gegenteil.

Direkt über Jimmy Carters Kopf befindet sich eine Landkarte der Hamas-Vision von „Frieden“ – eine Welt ganz ohne Israel.

Es spricht Bände, dass die selbst erklärten Führer der Welt es sich erlauben – ohne Gewissensbisse – Beiwerk einer Hamas-Werbung für die Vernichtung Israels zu sein.

Man fragt sich, ob sie einen Spaziergang mit Mahmud Ahmadinedschad und Schar Agentur-Reportern machen würden, um Irans Ausstellung von Holocausleugner-Karikaturen zu begutachten; oder ob sie einem Fototermin vor einem Bild zustimmen würden, auf dem das World Trade Center zusammenbricht.

Fakt ist, dass die öffentliche und auffällige Ausstellung von Landkarten, die ein judenreines „Palästina“ zeigen (dessen einzige Beziehung zum historischen Palästina darin besteht, dass es Gegenden darstellt, über die Juden eine gewisse politische Kontrolle ausübt), ist nicht weniger beleidigend als stolze Bilder des 9/11.

Die Welt ist solchen Skandalen gegenüber natürlich empfindungslos geworden. Man muss schon sehr lange und intensiv suchen, um einen so genannten „Friedens“-Aktivisten ein Wort gegen diesen grafischen Lobgesang auf ethnische Säuberung sagen zu hören, die in der arabischen Welt weit verbreitet sind.

Aber täuschen Sie sich nicht – genau das ist so eine Landkarte des „historischen Palästina“. Ihre Allgegenwart macht sie nicht weniger anstößig und für Leute, die wirklich Frieden wollen, sollte das offensichtlich sein.

(Die Worte auf dem Poster sind ein Koranvers, den Muslime benutzen, um geltend zu machen, dass Mohammed eine Reise nach Jerusalem machte – h/t Ali.)

6 Gedanken zu “Ein Bild widerspricht tausend Worten

  1. Was für ein Blödsinn! Warum sollte die Hamas-Organisation dort einen israelischen Lappen aufhängen? Wenn Netanjahu mit einer uS-Delegation verhandelt, hängt er doch auch keine Palästinenserflagge hinter seinem fetten Arsch auf.a

    • Und voll am Thema vorbei geschwafelt. Mal abgesehen von deiner Wortwahl: Wenn die so genannten Palästinenser „ihren“ Staat ständig als so darstellen, dass Israel nicht mehr existiert, sagt das alles aus, was man wissen muss.
      Von Netanyahu verlangt niemand, dass er einen Palli-Lappen irgendwo hinhängt. Von sonstigen Israelis auch nicht. Und von den Terrorchefs verlangt keine, dass er eine Israel-Fahne aufhängt. Das Entlarvende ist, dass die Terroristen nicht bereit sind Israel existieren zu lassen, nicht einmal auf der Landkarte; dass sie alles „zwischen Jordan und Mittelmeer verlangen“ und nicht nur die Gebiete „in den Grenzen von 1967“. Was Frantis anscheinend aber nicht wahrzunehmen bereit ist. Entblöde ich ruhig selbst.

  2. So stellt man die Tatsachen auf den Kopf. Fest steht bisher nur, dass die regierenden Terroristen und Mordbrenner in Tel Aviv (oder meinetwegen: West-Jerusalem) nicht bereit sind, einen palästinensischen Staat neben sich existieren zu lassen.

    heplev:“Entblöde ich selbst“.

    Einverstanden. Ent-blöde dich. Wird aber nicht leicht werden.

    • Rede weiter von dir selbst, Frantis. Wer zu blöde ist Tatsachen zu begreifen, der kann eben nicht anders. Auf den Kopf stellt jemand, der von „regierenden Terroristen und Mordbrennern in Tel Aviv“ redet – halt, nein, das ist nicht auf den Kopf gestellt, das ist entweder vollends ahnungslos dumm oder absolut boshaft verlogen. Vielleicht ja auch beides. Jedenfalls hat die Regierung Israels ihren Sitz in Jerusalem, der Hauptstadt des Staates, auch wenn sich Hetzer wie du auf den Kopf stellen und das nicht wahr haben wollen. Aber für Fakten interessiert sich deinesgleichen ja eh nicht.

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