Israelische Ärzte helfen kranken Maledivern, Muslime protestieren, weil es gegen den Islam ist Beziehungen zu Juden zu haben

Minivan News, via Savage Infidel, 26. November 2010

Die Islamische Stiftung der Malediven hat die Regierung aufgefordert alle diplomatischen Verbindungen zu Israel abzubrechen – einen Tag, nachdem das Indira Gandhi-Krankenhaus (IGMH) ankündigte, dass ein Team von sieben israelischen Ärzten kurz davor steht im Land anzukommen, um eine Woche lang Patienten im Regierungskrankenhaus zu behandeln.

Die Stiftung forderte die Regierung auf alle Verbindungen zu Israel zu beenden, indem sie sagte: „Wir wollen keinerlei Hilfe von Juden.“

Der Präsident der Islamischen Stiftung, Ibrahim Fauzy, sagte, die Organisation unterstütze „kein Art Hilfe von Israel, so lange sie [die Juden] im Land Palästina sind. Wir sollten Angst haben, dass wir dem Zorn Allahs gegenüberstehen könnten.“

Fauzy erklärte, die Islamische Stiftung erkenne Israel nicht als Staat an, da „sie das Land Palästina mit Gewalt gestohlen haben“; er fügte hinzu: „Es ist außerdem gegen unsere Religion Beziehungen zu Juden zu haben.“

Im November des letzten Jahres überstand Außenminister Dr. Ahmed Shaheed knapp ein Misstrauensvotum wegen seiner Rolle bei der Entscheidung die Beziehungen zum jüdischen Staat zu normalisieren. Dr.Shaheed sagte Minivan News heute, dass die „Regierung keine diplomatischen Beziehungen zu Israel hat“ und keine Vereinbarung in dieser Richtung unterzeichnet hat. Er fügte an, dass er sich nichts von dem Besuch des israelischen Teams wusste, da „Ärzte nicht über das Außenministerium kommen“.

Fauzy behauptete auch, er habe Informationen, dass Israel versuche die Bildungspolitik der Regierung zu beeinflussen, die von verschiedenen religiösen NGOs weben Plänen unter Beschuss steht den Islam im Abitur zu einem optionalen Fach zu machen und vier Mittelschulen in Male‘ in reinen Jungen- bzw. Mädchenschulen zu machen.

„Es wird gerissene Pläne hinter den Kulissen geben, sie werden den Muslimen in ihrem Herzen nichts Gutes wollen“, behauptete Fauzy.

In einer Presseerklärung von gestern lud die IGMH interessierte Patienten ein, sich in ihrem Kundendienst-Zentrum vom 28. November bis zum 2. Dezember für einen Termin mit den besuchenden israelischen Ärzten anzumelden.