Grüße zur Jagdsaison – Die Juden aus Jesus entfernen und andere Tricks des Geschäfts der Israel-Delegitimierung

Daphne Anson, 7. Dezember 2010

Das kommerzielle Vorspiel zu Weihnachten ist in vollem Gang und wie üblich gibt es einen lebhaften Austausch von (Gruß-)Karten. Ich habe mir einige der von pro-palästinensischen Organisationen und NGOs angebotenen Karten angesehen und in diesen Fällen dienen die gewählten Bilder maximaler politischer Wirkung. Offensichtlich ist für einige dieser Gesellschaften die Weihnachtszeit die Jagdsaison auf Israel – oder sollte ich sagen eine intensivierte, vom Stern von Bethlehem gefärbte Saison (weil für sie das ganze Jahr über Jagdsaison ist).

Die Ireland Palestine Solidarity Campaign bietet ein Set von 10 Karten an, die die ihr Kind haltende Madonna in palästinensischen Farben darstellt; ich denke, sie soll den Eindruck vermitteln, dass sie und ihr Sohn – eine Vorstellung ist nicht erforderlich – eher palästinensisch waren als jüdisch. Dieselbe PSC bietet außerdem ein Set von zehn Karten, die die drei Weisen aus den Morgenland darstellen, die wegen Israels „Mauer“ nicht in der Lage sind nach Bethlehem zu kommen.

Fakt ist, dass die Mauer – die eher eine Sicherheitsbarriere ist, errichtet zum Schutz der israelischen Bürger vor Terroranschlägen – dieses Weihnachten von großer Bedeutung ist (einige Szenen sind aus früheren Jahren recycelt worden). (s. „Hijacked by Hatred“: British NGOs use Christmas for anti-Israel Attacks) Hier sieht man die Darstellung auf einer von Australians for Palestine angeboten wird; unten folgt die darin stehende Botschaft:

Im Schatten der Mauer

Im Schatten der Mauer,
„Friede auf Erden“ und
„Den Menschen ein Wohlgefallen“
sind nur Worte
gefangen und eingefroren
im Web der Besatzung

Im Schatten der Mauer
hängt Bethlehems Stern
zeitlos aufgehängt,
während darunter Davids blauer Stern
die Gläubigen verspottet
die Palästinenser unterdrückt und
in Vergessenheit .enteignet

Im Schatten der Mauer
verirren sich Könige und Hirten,
selbst Engel,
ihr Halleluja ertrinkt
im Echoe der Schreie der Menschen
die einsam und ungehört
in der Welt des Schweigens
ihre Totenklage erheben.

Im Schatten der Mauer
gibt es keine Gerechtigkeit,
gibt es keine Freiheit
und gibt es keinen Frieden,
an diesem freudlosen Weihnachten
in Palästina.

Sonja Karkar, 2010

Vorderseite: „Weihnachten in Palästina 2010, Öl auf Leinwand, Dora McPhee, Melbourne

Der Amos Trust hat eine ähnliche Karte im Angebot, die einen Weihnachtsmann oder St. Nikolaus darstellt, der diese Mauer entlang schreitet; doch er hat auch diese Karte eines gewickelten Babys – wen soll das abbilden, wenn nicht das Christuskind? – und darunter die Worte „Made in Palestine“.

Die Nazis, habe ich gehört, versuchten Jesus als Arier neu zu erfinden – den Sohn eines römischen Soldaten. Heutzutage wird er eher als „Palästinenser“ neu erfunden. Manchmal wird das auf abfällige Weise gemacht, wobei gerade eben nicht so weit gegangen wird, ihn tatsächlich zu entjuden. Zum Beispiel vermerkte eine der Bildunterschriften bei Rod Cox‘ ständig durch ganz Großbritannien ziehenden Ausstellung Israel dämonisierender Kinder-Malereien aus dem Gazastreifen – jedenfalls als ich sie sah – dass Palästinenser der Geburtsort Jesu war; auf der ungefähren Augenhöhe eines durchschnittlichen Achtjährigen angeordnet, sollte das offensichtlich beeindruckbare junge Gemüter beeinflussen.

Die Erfindung, dass Jesus – der Jude aus Judäa – ein Palästinenser war (trotz der Tatsache, dass Palästina ein Begriff ist, der seinem Land nach seinem Leben dort von den Römern auferlegt wurde, um sein Jüdischsein auszulöschen, indem sie es nach dem Land der Philister benannten), wird von einigen Elementen innerhalb der Kirchen feilgeboten, wird in einiger der Literatur linker antiisraelischer Gruppen impliziert und ist in diesem ziemlich schockierenden Gedicht eines christlichen pro-palästinensischen Aktivisten in den Vereinigten Staaten zu finden (Betonung von ihr; ich verlinke ihren Blog nicht, weil ich nicht den Wunsch verspüre die Zugriffe zu erhöhen):

Christus war ein Palästinenser
und für uns
wurde ein neues Zeitalter geboren
Der Phönix
der aus den Flammen „Israels“ aufsteigt
wie die von Israel gemachte Märchen
und Gewalt jetzt sieht
Während das Informationszeitalter explodiert
Wir wissen
Wir wissen, dass es bei dem, an das man sich damals erinnerte,
nicht um Macht ging – nicht um Wahrheit
Wir wissen, dass Israel Land und Rechte usurpierte – und sogar die Geschichte
Jetzt und hier
wissen wir, dass israelische Verbrechen
um so falscher sind, weil sie behaupten
für Gott zu sein
Wir wissen
hier und jetzt
Wir wissen, dass die einzig bekannte politische Tatsache
einfach die ist, dass der Prophet und Retter
Christus
ein Palästinenser war…

Und wir wissen, dass er
Parabeln einsetzte, um die Menschen frei zu machen
von Tyrannei
jeglicher Art
Parablen,
um die Menschheit zu nötigen sowohl menschlich
als auch gütig zu sein
Parabeln
nicht Gewehre
Ein Dialog
nicht Gewehre
Leben
nicht Tod
Wir wissen, dass Christus die Wiederauferstehung ist…
und wir wissen, dass Palästina damals irgendwie war –
und wieder sein wird
Wir wisse
und dieser Glaube
soll unseren Weg beleuchten
komme, was da wolle
Dieser Glaube
wird über die Verbreitung des Hasses hinausweisen
und über Trauer und Leid…
Dieser Glaube
wird die vielen Wunden
heilen
und die vielen Fehler
die von allen Völkern gemacht werden
die versuchen Frieden zu finden
in einer gestörten Welt
Dieser Glaube wird Palästina wieder bauen
eines Tages
Dieser Glaube wird die Völker befreien
eins nach dem anderen
um die vielen Tyranneien unserer Zeit
zu übersteigen
Denn Christus war wirklich, ist und wird immer
ein Palästinenser sein…

Wie Israels stellvertretender Außenminister Danny Ayalon kürzlich (am 27. November) in der Jerusalem Post schrieb, leugnen die Palästinenser nicht nur die historischen Rechte der Juden an den heiligen Stätten der Westmauer [„Klagemauer“] und den Rahelgrab, sie leugnen auch, dass Jesus Jude war:

Das Märchen, dass Jesus Palästinenser war, wird jedem erzählt, der sich auf Pilgerreise nach Bethlehem oder anderen christlichen heiligen Stätten in den palästinensischen Autonomiegebieten befindet.

Die Fakten geben das jedoch wieder einmal nicht her. Die jüdische Provinz Judäa wurde vom römischen Kaiser Hadrian 135 unserer Zeitrechnung zerstört, als die Römer die jüdische Bar Kochba-Revolte niederschlugen. Um die jüdische Verbindung zum Land Israel aufzulösen, änderte der römische Kaiser seinen Namen in Syria Palaestina, was dann in Englisch schließlich als Palestine bekannt wurde.

Nach Angaben christlicher Gelehrter wurde Jesus im Alter von irgendwann zwischen den Jahren 26 und 36 gekreuzigt, volle einhundert Jahre bevor der Begriff Palästina überhaupt geprägt wurde.

Die Welt hatte damals nicht eine einzige Moschee und der Islam und die arabische Eroberung dieses Landes lag noch sechs Jahrhunderte in der Zukunft.

Ich weiß nicht, was, wenn überhaupt, Kindern in der Schule heutzutage irgendetwas über Geschichte und Religion gelehrt wird, aber es ist klar, dass viele bedauerlicherweise, wenn nicht gewollt ignorant sind.

„Das Christentum wurde von einem jungen Palästinenser namens Jesus angefangen“, ist nur eine von hunderten von Verdrehungen, Verdrehungen der Tatsachen und Unwahrheiten, die man in einer kürzlich erschienenen, umfassenden Studie der 28 am weitesten verbreiteten soziologischen Schulbücher in den Vereinigten Staaten zum Judentum und jüdischer Geschichte findet.

Sogar die Internetseite des College of Journalism der BBC bekommt die Fakten nur zur Hälfte auf die Reihe: „Jesus und sein unmittelbarer Kreis der zwölf Apostel waren alle jüdische Männer, die vor etwa zweitausend Jahren in Palästina lebten.“ [Hey, Al-Beeb, das war Judäa!] Schrieb ich „sogar“? Ich Dummerchen. Ich erinnere mich, dass, als sie noch für Al-Beeb aus dem Nahen Osten berichtete, die fürchterliche Orla Guerin zu einem Weihnachtsfest eine besonders widerliche Sendung aus Bethlehem brachte.

Wie die unbezahlbare Internetseite Palestine Media Watch demonstriert hat, war die palästinensische Autonomiebehörde lange vor der ersten Intifada emsig dabei die Geschichte umzuschreiben, um den historischen jüdischen Anspruch auf das Land und auf Jesus zu untergraben und damit zu delegitimieren. Hier einige Beispiele aus ihren Daten:

„Nazareth: Die Stadt, wo die Juden den ersten Palästinenser von ihren [Nazareths] Söhnen ermordeten.“ Al-Hayat Al-Jadida (Fatah), 24. Januar 2000

Yasser Abu Ciedo, palästinensischer Künster: „Unser Kampf heute gegen die anderen [Israel] ist ein ewiger. Er begann vor 2000 Jahren du geht bis heute weiter. Ich demonstriere dies durch die Gestalt Jesus, der mit einer Botschaft der Gerechtigkeit in die Welt kam und das, was die andere Seite ihm antat. Hier [er zeigt ein Gemälde] demonstriere ich die folgende Idee: Die israelischen Soldaten tragen Armee-Uniformen, während Jesus nichts außer der Wahrheit hat. Das ist die palästinensische Form des Anfangs des Kampfes bis er endet – wenn er je enden wird…“ Palästinensisches Fernsehen (Fatah), 21. Juli 2000

„Das palästinensische galiläische Dorf [in Israel] Kfar Kana ist stolz auf die Tatsache, dass der palästinensische Messias [Jesus] hier erfolgreich Wasser in Wein verwandelte.“ Al-Hayat al-Jadida (Fatah), 14. Dezember 2004

Die Schahide (Märtyrer) werden schreien: ‚Wir erschütterten die Palmen der Mutter Erde und die Dame des Volkes, die Jungfrau Maria und mit ihrem Sohn den ersten palästinensischen Schahid (starb für Allah).“ Al-Hayat al-Jadida (Fatah), 17. Januar 2005

Sie [die Christen] lasen in dem heiligen Buch [der Bibel] den Namen ‚Palästina‘ und die realen [palästinensischen] Namen unserer Dörfer und Städte… Wir dürfen nicht vergessen, dass der Messias [Jesus] Palästinenser ist, der Sohn der Palästinenserin Maria.“ Al-Hayat al-Jadida (Fatah), 18. November 2005 [Palestine Media Watch kommentiert: Die PA nimmt an, dass wenige Palästinenser die hebräische und christliche Bibel lesen. Denn würden die Palästinenser die Bibel lesen, würden sie erfahren, dass Jesus ein Jude war, dass es kein „Palästina“ gab und dass die hebräischen Namen, die Israel heute benutzt, einschließlich des Namens „Land Israel“ die Namen sind, die man in der Bibel findet.]

„Es war ziemlich natürlich, dass die Palästinenser aufstanden, um ihre Heiligtümer [in Nazareth in Galiläa] zu retten… da der Herr Messias [Jesus] und seine Mutter [Maria] beide Galiläer und Palästinenser sind.“ Al-Hayat al-Jadida (Fatah), 9. März 2006; „Das Christentum wurde in unseren arabischen Ländern geboren und der Messias [Jesus] ist ein in Nazareth geborener syrischer Palästinenser.“ Al-Hayat al-Jadida (Fatah), 28. Oktober 2006

„Die Palästinenser sind an solche Tode gewöhnt. Das Leid des ersten Palästinensers – des Messias – begann mit dem letzten Abendmahl.“ Al-Hayat al-Jadida (Fatah), 30. April 2008

Wir dürfen nicht vergessen, dass der Messias [Jesus], Friede sei mit ihm, ein Palästinenser ist, der Sohn der Palästinenserin Maria, die von Hunderten Millionen Gläubigen geheiligt wird.“ Al-Hayat al-Jadida (Fatah), 18. November 2008

Der palästinensische Mufti Muhammad Hussein: „Wir reden über eine fortlaufende Kette [der Propheten des Islam] von Adam bis Mohammed, die den Ruf nach dem Monotheismus und den Auftrag des Islam repräsentieren… Die Propheten kamen alle aus derselben Religion [dem Islam]… [z.B.] wurde Jesus in diesem Land in Bethlehem geboren… Er lebte auch in Nazareth, zog nach Jerusalem um, also war er Palästinenser… Wir respektieren Jesus, wir glauben an ihn [als einen Propheten des Islam], genauso, wie wir an den Propheten Mohammed glauben.“ palästinensisches Fernsehen (Fatah), 21. April 2009

„Der Besuch des Papstes ist eine Gelegenheit für die Palästinenserführung, ihre Sache darzustellen… damit Seine Ehre [der Papst] seine religiösen und politischen Verantwortlichkeiten gegenüber dem Volk des Heiligen Landes, dem arabisch-palästinensischen Volk, dem Volk des Messias [Jesus] übernimmt.“ Al-Hayat al-Jadida (Fatah), 9. Mai 2009

Der Mufti der PA, Muhammad Hussein: „Jesus wurde in diesem Land geboren; er machte seine ersten Schritte in diesem Land und verbreitete seine Lehre [des Islam] in diesem Land. Er und seine Mutter [Maria], können wir sagen, waren Palästinenser par excellence.“ (palästinensisches Fernsehen (Fatah), 12. Mai 2009)

Dr. Taysir al-Tamimi, PA-Chefrichter des Religionsgerichts und Vorsitzender des Obersten Rats für islamisches Recht: „Jesus ist der einzige palästinensische Prophet.“ (palästinensisches Fernsehen, 9. J uni 2009)

Mustafa Barghouti: „Wir erinnern uns immer, dass Jesus der erste Palästinenser war, der in diesem Land gefoltert wurde.“ (palästinensisches Fernsehen (Fatah), Heiligabend 2009)

Die Kommunikations- und Bildungsbehörde der Fatah erklärte zu Ehren des Internationalen Frauentages auf der offiziellen Fatah-Internetseite am 8. März 2010: „Wenn wir stolz sind auf die Heiligkeit unseres Landes, dann sind wir stolz, dass die erste und wichtigste heilige Frau der Nationen und Völker aus dem heiligen Land kommt: Die Jungfrau Maria – die Frau der Liebe und des Friedens – kommt aus der National Palästina, deren Wurzeln in den Tiefen der Geschichte verwurzelt ist. Unsere Bewegung nimmt ihren Stolz auf alle Frauen-Schahidas (Märtyrer), Gefangenen, palästinensischen Kämpferinnen zur Kenntnis, die ein Vorbild des Opfers wurden, wie auch einer Schule, die die Bedeutung des Gebens und Opferns lehrt.“

All das ist das Erbe von Arafats Masche von Mittel der 1990-er Jahre, als er die Geburtskirche wählte, um zu erklären: „Dies ist der Geburtsort unseres Herr, des Messias, des Palästinensers“ und damit die Palästinenser, wie sie es einem Krippenspiel machten, als den abgelehnten und gekreuzigten Jesus darzustellen und die IDF-Fallschirmjäger als die römischen Legionen, die israelische Regierung als das gnadenlose, expansionistische kaiserliche Rom und rechtsgerichtete Siedler und ihre Unterstützer zu den Juden, die es ablehnten die Göttlichkeit der Botschaft Jesu anzuerkennen. Was Arafats Bekenntnissen zur Dazugehörigkeit der Christen Bethlehems Glaubwürdigkeit gab – 1948 80 Prozent der Bevölkerung der Stadt – waren seine Ehe mit einer Christin und seine regelmäßigen Erklärungen, dass er die palästinensische Flagge „von den Kirchen und von den Moscheen“ wehen lassen würde, wobei er die Kirchen zuerst nannte. Die zweite Intifada oder Al-Aqsa-Aufstand – bewusst nach einer Moschee benannt – markierte den Wendepunkt, zusammen mit einem globalen Anstieg der Flug des Islamismus.

Dr. Hanan Chehata, Public Relations-Direktorin beim Middle East Monitor (MEMO) stellte fest: „In den letzen Jahrzehnten hat es einen wahrnehmbaren Exodus der Christen aus dem Heiligen Land gegeben… Während vor ein paar Jahrzehnten die Zahl der Christen in Bethlehem, der Stadt der Geburt Jesu, um 70% geschätzt wurde, stellen diese nun deutlich weniger als ein Drittel der Gesamtbevölkerung.“ (Manche schätzen sie auf nur 15 Prozent.) Was sie nicht zugibt: Der Hauptgrund für den zunehmenden Rückgang ihrer Zahl ist nicht die Flucht vor Israel, sondern vor dem Islam; ihre Einwanderung in die Vereinigten Staaten und andere Anlaufpunkte im Ausland geschieht durch ihr Gefühl der Marginalisierung, während die Islamisierung rasch voranschreitet und sie Angst um ihre Zukunft haben, während die islamischen Fundamentalisten auf das ganze Heilige Land als ausschließlich islamisches Territorium Anspruch erheben.

War on Want bot letztes Jahr diese Karte (links) an und ich fraget mich, wie viele der für BDS (Boycott, Divestment, Sanctions for Palestine) eintretenden Kirchen dieses Weihnachten Alternativen zu den bekannten Weihnachtsliedern singen werden – Alternativen wie dieses, das 2008 in London mit der begeisterten Unterstützung gewisser NGOs sein Debüt hatte:

Einst in König Davids Stadt
stand eine große Apartheitsmauer.
Menschen,die sie betraten oder verließen
mussten durch eine Kontrollpunkt-Halle.
Bethlehem wurde strangluliert
und seine Kinder ausgegrenzt.
Obwohl diese Stadt für die Welt
ein Symbol von Frieden und Liebe ist,
haben Betonwände sie eingeschlossen,
Siedlungen dehnen sich darüber aus.
Und das Apartheid-Israel steht
überall rundherum auf gestohlenem Land.
Davids Volk lehrte einst
die ganze Welt in Rechtschaffenheit;
heute unterdrücken Israels Führer.
Alle, die auf Bethlehem sehen
müssen ihnen die Wahrheit sagten.

Oder dieses:

Am zwölften Weihnachtstag schickte Israel mir
zwölf Meuchelmorde,
elf abgerissene Häuser,
zehn verstopfte Brunnen,
neun Scharfschützen-Türme,
acht feuernde Kampfhubschrauber,
sieben blockierende Straßensperren,
sechs rollende Panzer,
fünf Ringe aus Siedlungen,
vier fallende Bomben,
drei Gewehre für Geschützgräben,
zwei zertrampelte Tauen
und einen ausgerissenen Olivenbaum.

Oder wie wäre es mit diesem Musterbeispiel an Dämonisierungskunst:

Der Ölzweig und die Armee,
wenn sie beide ausgewachsen sind,
wird jeder Olivenbaum in der Westbank
vond er IDF umgehauen.
Oh, das Toben der Siedler
und das Walzen der Panuzer;
das Knirschen der Bulldozer,
während die Oliven in Reihen fallen.
Der Ölzweig trägt eine Beere
so grün wie Gras;
Wenn die Eigentümer versucht die Frucht zu pflücken,
wird ihnen nicht erlaubt hinzugehen.
Oh, das Toben der Siedler
und das Walzen der Panuzer;
das Knirschen der Bulldozer,
während die Oliven in Reihen fallen.
Diese Unterdrückung trägt keine Beere
so rot wie Blut;
Während die Eigentümer all ihre Lebensgrundlagen
in den Matsch getreten sehen.
Oh, das Toben der Siedler
und das Walzen der Panuzer;
das Knirschen der Bulldozer,
während die Oliven in Reihen fallen.
Wenn du die Oliven kaufen willst,
wirst du feststellen, dass das sehr schwer ist,
denn für die, die an den Straßensperren ankommen
wird der Weg nach draußen versperrt.
Oh, das Toben der Siedler
und das Walzen der Panuzer;
das Knirschen der Bulldozer,
während die Oliven in Reihen fallen.
Der Ölzweig und die Armee,
wenn sie beide voll ausgewachsen sind,
wird jeder Olivenbaum in der Westbank
von der IDF umgehauen.

6 Gedanken zu “Grüße zur Jagdsaison – Die Juden aus Jesus entfernen und andere Tricks des Geschäfts der Israel-Delegitimierung

  1. bin gespannt, was den damen und herren noch alles so einfällt. immer wenn ich denke: wie 3st, treiben sie es noch bunter mit dem fälschen, ganz einfach darum, weil sie es offensichtlich können und dürfen. so, und nun gebe ich auch ein gedicht zum besten, von einem herrn erich mühsam:

    Heilige Nacht

    Geboren ward zu Bethlehem
    ein Kindlein aus dem Stamme Sem.
    Und ist es auch schon lange her,
    seit’s in der Krippe lag,
    so freun sich doch die Menschen sehr
    bis auf den heutigen Tag.
    Minister und Agrarier,
    Bourgeois und Proletarier –
    es feiert jeder Arier
    zu gleicher Zeit und überall
    die Christgeburt im Rindviehstall.
    (Das Volk allein, dem es geschah,
    das feiert lieber Chanukah.)

    Wurde wohl vor Arafats Zeit gesudelt, dat Gedicht…:-)

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