Stoff für’s Hirn!

Gerd Buurmann hat einen Aufruf an Tel Aviv geschrieben, der die dortigen Stadtoberen über ihre Partnerstadt Köln respektive die dort regierende SPD und ihren Oberbürgermeister Roters aufklärt. Sollte vielleicht mal stärker verbreitet werden, vor allem in Israel – auch dann, wenn Roter schon wieder weg sein sollte. (Es gibt ihn auch auf Englisch.)
Nur einen Tag später hat Roters reagiert und es gibt eine Resolution, die die „Mauer“ verurteilt; sie wird vom – mit Ausnahme der „Linken“ – vom gesamten Stadtrat und einer großen Zahl von Organisationen getragen.
Das hat zur Folge, dass man sich jetzt auch die Unterstützer der Antisemitismus-Mauer vorknöpfen kann. Und sollte!

Jodelverbot in Kärnten und die möglichen Folgen – Islamisierung und Dhimmisierung im Sinne der Terror-Religion.

Suchen wir nach Rassisten oder Apartheid im Nahen Osten, werden wir ganz schnell fündig – nur nicht da, wo man uns gerne weismachen will, dass es vorhanden ist. Aber wo das ganz normal existiert, darüber wird hinweggesehen. Sehen wir mal nicht mehr weg: Medien BackSpin hat Zahlen,

Formen juristischen Aberglaubens – es gibt Allgemeinplätze, die sich so durchgesetzt haben, dass sie schon als rechtlich gültig angenommen werden. So schwatzt z.B. Lady Ashton von „illegalen Siedlungen“, „Völkerrecht“ und der „internationalen Gemeinschaft“, ohne jegliche Ahnung zu haben.

Das israelische Außenministerium hat eine Serie von Fragen und Antworten zur Diffamierungskampagne gegen Israel aufgelegt, die von der israelischen Botschaft Stück für Stück auf Deutsch veröffentlicht wird. (Hoffentlich wird das nicht irgendwann wieder aus dem Netz genommen.) HaOlam übernimmt schonmal den ersten Eintrag.

Eine teilweise etwas launige, aber völlig korrekte Einschätzung der Resolution von 26 gescheiterten Polit-Exgrößen, mit der die EU zu Aktionismus gegen Israel aufgefordert wird – von Henryk M. Broder.

Richard C. Schneider von der ARD hat sich wieder ein Glanzstück geleistet und Israel pauschal als rassistisch deklariert. Eigentlich müsste er besser Bescheid wissen, aber was ignoriert man nicht alles, um Israel ans Bein zu pinkeln – notfalls pauschalisiert man das Verhalten einiger weniger, das man auch noch falsch darstellt, zum allgemein üblichen Verhalten eines ganzen Staates (mit ganz wenigen Ausnahmen – welchen, können wir uns lebhaft vorstellen, oder?).

Der Palestine Exploration Fund wurde 1865 gegründet und ist die älteste Organisation der Welt, die ausdrücklich zum Studium der Levante geschaffen wurde, deren südlicher Teil herkömmlich als „Palästina“ bekannt ist. Der PEF ist eine wichtige Brücke und Informationsquelle die Öffentlichkeit und Universitäten. Und er hat eine Flickr-Seite mit einer unglaublichen Menge an alten Fotos aus dem Heiligen Land.

Einen fundamentalen Unterschied zwischen Israel und seiner muslimischen Umgebung hat Madrasa of Time gefunden. Man sollte hinzufügen, dass Muslimisches auf diesem Plakat zwar fehlt, aber durchaus auch hinzugehört. (In Mini-Israel zeigen z.B. Moscheen und zum Felsendom erklingt der muslimische Gebetsruf. Könnte man bei den „Palästinenser“ oder im Libanon, Iran, Syrien, Ägypten einen jüdischen Kantor hören?)

Ein hervorragender Text über den Schwachsinn, „Wutbürger“ zum Wort des Jahres zu küren. Das Komitee, das das verbrochen hat, beweist damit eigentlich, dass es zu blöde ist die Bedeutung des von ihm gekürten Begriffs zu begreifen.

Was zum (Nach-?)Denken (?) für die Islamophobie-Experten – jetzt macht mal und entschärft das; und zeigt, dass das aus dem Zusammenhang gerissen ist und nichts mit dem Islam zu tun hat!

Eine Geistesgröße hat immer noch nichts begriffen: Micha Brumlik auf einer israelfeindlichen Konferenz in Berlin.

Gleich noch einen aus derselben Quelle: Der Zentralrat der Muslime und seine heuchlerischen Erklärungen am Beispiel der Genitalverstümmelungen, die als „weibliche Beschneidung“ bekannt wurden.

Nathan Gelbart hat den wohl besten Kommentar zum Blödsinn der 26 Euorpa-Nieten gegen Israel geschrieben, den ich gelesen habe. (Auch wenn er nur zwei der 26 halbwegs namentlich erwähnt: „Helmut und Richie“.)

Englischsprachiges:
Die US-Mainstreammedien fangen an die Rolle des muslimischen Antisemiten und Völkermörders Hadsch Amin al-Husseini, Großmufti von Jerusalem, zu berichten. Besser spät als nie, möchte man sagen.
Meryl Yourish beschreibt, dass Mahmud Abbas gar nicht „zurücktreten“ kann, weil es ihm dann an den Kragen ginge; Israel die „Westbank“ übernehmen zu lassen, wird nicht funktionieren. Er steckt auf seinem Posten fest, hat nicht einmal die Macht abzudanken. Der Ärmste! Und was noch schlimmer ist: Der einzige echte Ausweg wäre – Israel entgegenzukommen!

Video:
Ein Rundflug über Jerusalem im Jahr 1936.

Werbeanzeigen

Ein Gedanke zu “Stoff für’s Hirn!

  1. „Das hat zur Folge, dass man sich jetzt auch die Unterstützer der Antisemitismus-Mauer vorknöpfen kann. Und sollte!“

    ————-
    Heplev hat dazu ja schon einiges angemerkt.

    Ich möchte noch etwas hinzufügen, das allzu oft in Vergessenheit geraten ist:

    Helmut Schmidt war bei den Freisler-Prozessen gegen die Freunde Stauffenbergs nach dem missglückten Attentat auf Hitler als (abkommandierter) Beobachter beteiligt.

    Er beruft sich gerne auf eine Passage, die vom echten Widerstandskämpfer Ulrich von Hassell handelt, der wusste, dass er das Gefängnis nicht mehr lebend verlassen würde.

    Zitat aus der WELT am Sonntag vom September 2009:

    Fabian von Schlabrendorff, ein Mithäftling, berichtete Ilse von Hassell im Sommer 1945 die Worte: „Der Tod ist mir sicher, wenn Sie herauskommen, grüßen Sie bitte meine Frau. Ihr gelten meine letzten Gedanken.“ Der Volksgerichtshofprozess gegen ihn war eine Farce: eine Prozedur, wie ein Prozessbeobachter, der damalige Oberleutnant und spätere Bundeskanzler Helmut Schmidt bemerkte, „ausschließlich auf menschliche Entwürdigung und seelische Vernichtung abgestellt“.

    Schmidt hatte nach 1945 immer wieder bekräftigt, dass es ein übergeordneter Befehl gewesen sei. Das kennen wir doch irgendwoher, oder nicht?

    Wenn es aber tatsächlich so gewesen sein sollte, dass ihm dieser Befehl nicht in eine politische Ethik gepasst habe: warum hat er dann nicht widersprochen? Für ihn bestand keine unmittelbare Gefahr.

    Und weitergefragt:

    Warum hatte er in den 1940-er-Jahren etwas gegen die Ansiedlung von Juden in „Palästina“?

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/opas_im_schnellgang/

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.