Hass gegen Israel triumphiert über Liebe zu den palästinensischen Arabern – immer

Elder of Ziyon, 16. November 2010

Im Juni stellte JoeSettler vom Muqata-Blog fest, dass USAID in der Westbank für die palästinensischen Araber ein paar Straßen befestigte:

Manchmal gibt es nicht beabsichtigte Folgen für das eigene Tun. Lassen Sie uns USAID als Beispiel nehmen.

Deren Projekte sind anscheinend ausschließlich für den Nutzen der Araber bestimmt und diesen gewidmet und das innerhalb des Landes Israel. Aber manchmal funktioniert das einfach nicht so. USAID z.B. investiert in den Straßenbau in Judäa. Viele der Straßen sind judenfrei, aber nicht immer. Hier ein Beispiel eines ihrer Schilder, das erklärt: „Dieses Projekt ist ein Geschenk des amerikanischen Volkes für das palästinensische Volk…“.

Ich glaube, USAID übersah, dass auch Juden diese Straße regelmäßig nutzen. Es ist eine angenehme Fahrt vom GUsh direkt nach Malcha (dem Biblischen Zoo), ganz zu schweigen von Har Gilo zum Gush.

Es wäre nett gewesen, wenn sie eine Zeile in Hebräisch dazugefügt und erwähnt hätten, dass sie auch ein Geschenk für die Juden ist. Immerhin nutzen viele Autos von Juden die Straße täglich.

Egal, obwohl USAID nicht vor hatte die Straße zum Nutzen von uns Juden zu reparieren, wir bedanken uns bei ihnen für den Bau einer Straße, die Siedler ständig benutzen.

Für jeden normalen Menschen ist eine Win-Win-Situation das bestmögliche Ergebnis. Offensichtlich ist es USAID zuwider Geld auszugeben, das Juden hilft, besonders in der Westbank; aber wie Araber die angeblich „nur für Siedler Apartheid“-Straßen nutzen und zu schätzen wissen, von denen ignorante Israel-Hasse behaupten, sie verliefen kreuz und quer durch das Gebiet, können Juden diese neuen Straßen nutzen, die nicht für sie bestimmt waren.

Auf der anderen Seite haben Araber dazu tendiert Win-Win-Lösungen abzulehnen. Für das arabische Gemüt verlangt die Ehre im Allgemeinen, wenn es mit Israel zu tun hat, dass Israel verliert, selbst wenn die Araber dabei auch verlieren. Das war die Logik der historischen Verweigerung eines palästinensisch-arabischen Staates seit den 1930-er Jahren bis heute; das war die Logik hinter der zweiten Intifada.

Normale Linke und besonders linke Juden tendieren dahin diejenigen zu sein, die ein Win-Win mehr als jeder andere ersehnen. Sie sind diejenigen, die am härtesten daran arbeiten für ein widerspenstiges Problem die beste Lösung mit dem maximalen Nutzen für den minimalsten Schmerz zu finden. In einer normalen Welt ist das so vernünftig, dass es offensichtlich ist.

Unglücklicherweise leben wir nicht in einer normalen Welt.

My Right Word vermerkt, dass Akiva Eldar, einer der Ha’aretz-Kolumnisten, der absolut zuverlässig sein eigenes Land beschimpft, das mit den Straßen herausfand, für die JoeSettler USAID dankte. Und für ihn ist es inakzeptabel, wenn auch nur ein einziger Siedler glücklich ist:

Reisende auf den „ursprünglichen“ Straßen der Westbank, denen, die Autofahrern ermöglicht an palästinensischen Dörfern vorbeizufahren, können Schilder sehen, die verkünden: „USAID vom amerikanischen Volk“.

Die Straßen sind eine der Initiativen der United States Agency for International Development zum Aufbau von Infrastruktur in unterentwickelten Ländern. Israel hat bereits stolz den Club der entwickelten Länder verlassen und befindet sich unter den Kunden von USAID. Trotzdem scheint Familie Mustermann aus Illinois die Besatzung für die Familie Cohen aus Petah Tikva etwas weniger teuer zu machen.

Nach Angaben eines Faktenpapiers der Internetseite von USAID vom Juni 2010 finanzierte der amerikanische Steuerzahler die Asphaltierung von 63 Kilometern Straße in der Westbank. Es sagt auch, dass die Komplettierung einer Straße im südlichen Teil der Westbank die Menge des Handels zwischen Dahriya und Beer Sheva drastisch erhöhte.

Was die Seite nicht sagt: Ein beträchtlicher Teil der Straße verläuft durch Area C – den 60Prozent der Westbank unter ausschließlich israelischer Zivil- und Militärkontrolle.

Das ist nicht die einzige die Besatzung perpetuierende Straße, die mit amerikanischem Geld finanziert wird. Dror Etkes, ein Siedlungsexperte, vermerkte vor ein paar Tagen, dass USAID-Mitarbeiter tatkräftig Asphalt auf zwei Straßen in der Region Samaria (in der nördlichen Westbank) legen, die durch Area C verlaufen. Israelis sind auf diesen Straßen seit Jahren nicht gefahren, weil der Steuerzahler (in diesem Fall der israelische Steuerzahler) bereits eigene, breite, moderne Straßen für sie gebaut hat.

Eine der Hauptbeschwerden palästinensischer Araber war, sie könnten wegen israelischer Kontrollpunkte nicht einfach zwischen zwei ihrer Städte reisen. Die gelegte Straße hilft ihnen immens und es gibt keine andere Möglichkeit als sie durch Area C verlaufen zu lassen. Für Eldar aber ist die Tatsache, dass die Straßen auch einigen Juden helfen, völlig inakzeptabel und irgendwie helfen sie der „Besatzung“.

Seine bizarre Logik: Wenn der Staat Israel vor hat die Westbank zu behalten – eine Politik, die nicht existent erscheint, da sie in den vergangenen 43 Jahren nicht annektiert wurde – dann sollte Israel für die Straßen bezahlen und die Amerikaner sollten empört sein, dass ihr Geld palästinensischen Araber in Teilen einer Gegend hilft, die diese für ihren eigenen Staat haben wollen. Eldar würde lieber überhaupt keine Straßen haben – oder dass der israelische Steuerzahler sie „Palästina“ als Geschenk gibt.

Der Grund, dass „Israelis diese Straßen seit Jahren nicht befahren haben“ besteht darin, dass es ziemlich wahrscheinlich war, dass auf sie geschossen und sie getötet würden. Das vor allem ist der Grund, dass die anderen Straßen gebaut wurden. Für Eldar ist das natürlich ebenfalls inakzeptabel. Vielleicht kann er eine dritte Intifada vorschlagen, um sicherzustellen, dass Juden und Araber so weit wie möglich von einander getrennt bleiben; dann müsste er nicht diese furchtbaren Szenen ertragen wie die zwei Gruppen, die miteinander einkaufen gehen.

Die einzige Möglichkeit, ein solches Geschwafel zu betrachten, besteht darin zu erkennen, dass die Selbsterniedrigung so weit geht, dass Leute wie Eldar an die arabische Denkweise glauben, dass etwas, das Juden hilft – selbst nur zufällig – per Definition schlecht für die Araber und daher inhärent böse ist.

2 Gedanken zu “Hass gegen Israel triumphiert über Liebe zu den palästinensischen Arabern – immer

  1. und ich dachte nur die deutsche journaille hielte nicht viel von realität ^^ aber das der kamerad bei euch schreiben darf ist nur konsequent, wir haben hier christian geyer 🙂

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