Danny Ayalon zur jüngsten Anerkennung eines Palästinenserstaats

IMRA, 25. Januar 2011

Stellv. Außenminister Ayalon: Einseitige Schritte schaffen eine Erwartungsblase für die Palästinenser. Wir können eine offensichtliche Verbindung zwischen der jüngsten Anerkennungswelle und einer Verhärtung der palästinensischen Haltung sehen.

(übermittelt vom Büro des Stellvertretenden Außenministers Ayalon)

Heute (Dienstag, 25. Januar) reagierte der stellvertretende Außenminister Danny Ayalon auf die kürzlich erfolgte Anerkennung eines Palästinenserstaates durch Peru und die Aufwertung der PA-Delegation in Irland auf den Botschaftsstatus.

„Unglücklicherweise sind diese einseitigen Erklärungen zwar vor Ort weitgehend bedeutungslos und für Verhandlungen zerstörerisch für die Verhandlungen, aber sie tragen auch zur Erwartungsblase bei, die inmitten der Palästinenserführung wächst“, sagte Ayalon. „Wir wissen aber alle, dass Blasen irgendwann platzen und es ist fahrlässig zu dieser unhaltbaren Politik beizutragen. Jedes kostenlose Geschenk, das die Palästinenser von der internationalen Gemeinschaft erhalten, trägt zu ihrer Widerspenstigkeit und Maximalismusstrategie bei. Wir können eine offensichtliche Verbindung zwischen der jüngsten Anerkennungswelle und einer Verhärtung der palästinensischen Haltung sehen.“

Der stellvertretende Außenminister ruft die internationale Gemeinschaft auf den Palästinenser dabei zu helfen zum Verhandlungstisch zurückzukehren. „Jede Nation, die zum Frieden und der Sicherheit in unserer Region beitragen möchte, sollte gut darüber nachdenken, wie sie zu diesen wichtigen Zielen beitragen kann“, fuhr Ayalon fort. „Nur eine Verhandlungslösung wird den Palästinensern erlauben ihre nationalen Ziele zu erreichen; alles, was die Palästinenser glauben lässt, sie könnten mehr erhalten, indem sie vom Verhandlungstisch fern bleiben, ist daher für den Frieden schädlich.“

Ayalon sprach auch die palästinensischen Taktiken an: „Wenn die Palästinenser ein Zehntel der Anstrengungen für sinnvolle Verhandlungen einsetzen würden, die sie auf weitgehend bedeutungslose, einseitige Erklärungen und politische Kriegsführung in multilateralen Foren verwenden, dann könnten wir tatsächlich bei Verhandlungen bereits ein beträchtliches Stück weiter sein.“