Aktivismus hat Wirkung: „Zionismus als Rassismus“-Eintrag in Enzyklopädie geändert

Maaya Miskin, Arutz-7, 23. Januar 2011

Durch eine Kampagne von Israel-Aktivisten hat eine Enzyklopädie zu Rassismus hat einen Eintrag entfernt, mit dem Zionismus als Rassismus definiert wurde. Der strittige Eintrag war von Noel Ignatiev geschrieben worden, einem Professor mit radikal antiisraelischen Ansichten, der Israel als „hitlerisch“ bezeichnete und zu seiner Beseitigung aufrief.

In seinem Eintrag behauptete Ignatiev fälschlich, Israels Rückkehr-Gesetz biete Staatsbürgerschaft auf der Grundlage von Rasse an; er versäumte es zu vermerken, dass der Begriff nicht anwendbar ist, weil das Gesetz die Staatsbürgerschaft auch denen anbietet, die zum Judentum konvertieren und sie Juden verwehrt, die zu einer anderen Religion übertreten.

Er deutete auch auf das Abwesensheits-Grundeigentumsgesetz als Beweis für Rassismus, obwohl Fakt ist, dass es nur für Araber gilt, die in Feindstaaten flohen, nicht für arabische Bürger Israels.

Sein Eintrag behauptete, Judäa und Samaria seien „kurz davor“ keine Araber mehr zu haben, obwohl Fakt ist, dass die arabische Bevölkerung der Region exponentiell gewachsen ist.

Bei seinem wohl unerhörtesten Fehler schrieb Ignatiev, Jordanien, Ägypten und vier weitere arabische Staaten hätten die Teilung Palästinas während des Unabhängigkeitskriegs von 1948 „bereits anerkannt“, obwohl Fakt ist, dass alle arabischen Staaten gegen die Teilung gestimmt hatten und dann Israel angriffen.

Für eine weitere bizarre Behauptung benutzt Ignatiev statistische Daten zur jüdischen Einwanderung in das britische Mandat Palästina, um zu beweisen, dass Juden „sich nicht für Palästina entschieden“ und eher in die Sowjetunion zogen – wobei er die Tatsache ignoriert, dass die Briten brutale Einschränkungen verhängt hatte, um jüdische Einwanderung nach Israel vor der Staatsgründung zu verhindern.

Organisationen wie CAMERA (das Committee for Accuracy in Middle East Reporting in America), das American Jewish Committee und die Anti-Defamation League kontaktierten Herausgeber Gale, Teil von Cengage Learning, zu ihren Bedenken.

Viele Privatpersonen schickten Gale ebenfalls Briefe.

Als Antwort setzte Gale ein unabhängiges Gremium ein, das jeden Artikel in seiner Enzyklopädie zu Rasse und Rassismus auf Genauigkeit, Gültigkeit und Ausgewogenheit untersuchen soll. Als Interimsmaßnahme gab sie einen Aufsatz „Nationalismus und Ethnik“ in Auftrag, der einen neuen Artikel zum Zionismus wie auch Artikel zu kulturellem Nationalismus andernorts in der Welt beinhaltet.

Das Gremium schlug vor, dass die Enzyklopädie den Umfang auf verschiedene Regionen und Zeitperioden ausdehnt und dass einige Artikel herausgenommen werden – einschließlich des Textes von Ignatiev.

CAMERA nannte die Entscheidung „gute Nachrichten für jeden, der sich um faktische Genauigkeit, Forschung und die Verteidigung Israels gegen Verleumdung sorgt“.

7 Gedanken zu “Aktivismus hat Wirkung: „Zionismus als Rassismus“-Eintrag in Enzyklopädie geändert

  1. Um was für eine mysteriöse „Enzyklopädie“ es sich dabei handeln soll, wird leider mit keinem Wort erwähnt

  2. Nein, ist ein Psychologie-Lexikon, setzt sich aber aber natülich auch mit Rassismus auseinander. Ach ja, und Noam Chomsky hat dort einen eigenen (positiven) Stichwort-Eintrag….

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