Warum steht Israel unter Druck bei der Schaffung eines autoritären Staates zu helfen?

Elder of Ziyon, 3. März 2011

Hier haben wir einen Satz aus der New York Times von Isabel Kershner, aus einem Artikel darüber, dass Israel möglicherweise einen Interims-Friedensplan vorschlägt:

Der Nahe Osten ist im Umbruch und der Westen ist begierig moderate Kräfte in der Region zu ermutigen; Israel steht dadurch unter Druck mehr Beweglichkeit in der Palästinenserfrage zu zeigen.

Das wollen wir mal ein wenig aufdröseln.

Die Aufstände im Nahen Osten haben gegen nicht gewählte, autoritäre Regime stattgefunden; es ging um Frust wegen der Wirtschaft und fehlende Freiheiten.

Die PA ist ein nicht gewähltes, autoritäres Regime mit einer Wirtschaft, die komplett von Hilfe von außen abhängig ist und in der es keine Freiheit für Kritik am Regime gibt.

Nach den eigenen Gesetzen der PA lief Abbas‘ Amtszeit im Januar 2009 ab. Fayyad wurde nie gewählt. Die letzten Wahlen brachten die Hamas an die Macht.

Warum wird Israel unter Druck gesetzt bei der Schaffung eines Staates zu helfen, der nicht nur Israel feindlich gesinnt ist, sondern dessen bereits bestehenden Institutionen illegal, undemokratisch und antifreiheitlich sind? Sorgen nicht genau dieselben Fragen dafür, dass die Araber in der gesamten Region revoltieren und demonstrieren?

Der „Friedensprozess“ hat sich zu einer Religion entwickelt – einer, die auf keinerlei Logik oder Verstand gründet. Das ist nur ein winziges Beispiel dafür, dass eine Äußerung auf den ersten Blick unstrittig erscheint, aber faktisch den Tatsachen komplett widerspricht.

Nur, dass niemand in den Medien oder den westlichen Regierungen die Fähigkeit zu haben scheint, über Sprüche hinaus zu denken.

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