Jihad-Morde in Deutschland zeigen das Leugnen des Westens auf

Robert Spencer, Human Events, 8. März 2011

Ein Kosovo-Albaner, der Muslim Arid Uka, ermordete letzten Mittwoch in Deutschland zwei amerikanische Luftwaffensoldaten vor dem Frankfurter Flughafen. „Ich tat es für Allah“, erklärte er.

Wie so viele Jihad-Anschläge dieser Tage wurde dieser vorerst so abgetan, als habe er nichts mit dem Terrorismus zu tun. Boris Rhein, der hessische Innenminister, erklärte fast auf der Stelle, es gäbe keine Hinweise darauf, die Schüsse ein Terroranschlag gewesen seien. Nach Ukas offen jihadistischen Äußerungen musste Rhein einen Rückzieher machen. Doch seine erste Reaktion ließ die allgemeine Tendenz der Leugnung der Realität zum islamischen Jihad bei Regierung und Gesetzeshütern im Westen erkennen.

Was stellt für einen aufgeklärten liberalen Westler wie Rhein überhaupt einen Terroranschlag dar? Müsste der Mörder verkünden, dass er dabei ist einen Terroranschlag zu begehen, bevor er zu schießen beginnt? Müsste er einen Mitgliedkarte der Al-Qaida mit sich führen? Im Fall der Schüsse am Frankfurter Flughafen scheint Uka alleine gehandelt zu haben. Deshalb stellte der deutsche Sicherheitsanalytiker Bernd Georg Thamm fest: „Wir haben einen neuen … Terrortäter, den Einzeltäter. Terrorexperten haben das schon eine ganze Weile befürchtet und jetzt ist es passiert. Und es wird nicht der letzte Fall sein.“

In der Tat. Doch ist mehr als klar, dass selbst dann, wenn Arid Uka am Frankfurter Flughafen alleine handelte, seine Sicht des Koran bei den Muslimen weltweit nicht exzentrisch ist. Aber fast 10 Jahre, nachdem Mohammed Atta und seine Mannen ein Flugzeug aus Liebe zu Allah ins World Trade Center flogen, sehen wir immer noch keine ausdauernden oder konzertierten Anstrengungen durch selbst erklärte friedliche Muslime in den Vereinigten Staaten oder sonstwo, ihre Glaubensbrüder von dieser Jihad-Ideologie und ihrer globalistischen, herrenmenschlichen, totalitären politischen Agenda abzubringen. Solche Bemühungen sollten nicht als optional oder zufällig sein. Ohne sie kann und sollte genau dieses Engagement dieser selbst erklärten Moderaten für die Vereinigten Staaten und ihre Verfassung in Frage gestellt werden.

Diese Woche konzentrieren sich die Analysten weier auf die Frage, ob Uka „Terrorist“ genannt werden sollte oder nicht. Mir egal, nennt ihn eine Warzenmelone. Das wirkliche Problem besteht hier darin, dass irgendjemand irgendwo zu irgendeinem Zeitpunkt den Koran lesen kann und zur selben Schlussfolgerung kommt wie Uka – das ist das Element der terroristischen Bedrohung durch „Einzeltäter“, der niemand ins Gesicht sehen will. Wenn es amerikanischen Beamten ernsthaft darum ginge zukünftige Anschläge zu verhindern, würden sie sich dieser Tatsache stellen. Wenn es Gruppen, die amerikanische Muslim vertreten, ernsthaft darum ginge loyale, patriotische Amerikaner zu sein, würden auch sie sich dieser Tatsache stellen.

Barack Obama gab schnell eine Erklärung aus: „Ich will, dass jeder versteht, dass wir nichts unversucht lassen werden, um zu erfahren, wie diese unerhörte Tat stattfand; und in Zusammenarbeit mit den deutschen Behörden werden wir sicher stellen, dass alle Täter ihrer gerechten Strafe zugeführt werden.“ Es ist allerdings absolut sicher, dass, sollte sich herausstellen, dass Uka ein frommer, strenggläubiger Muslim war, der den Koran las und ihn als Rechtfertigung für die Vorstellung zitierte, dass Muslime die Pflicht haben die Ungläubigen zu bekämpfen, dies der einzige Hinweis sein wird, dem Obama nicht nachgehen wird. Egal, wie viele muslimische Bewaffnete „Allahu akbar“ brüllen, während sie das Feuer auf Nichtmuslime eröffnen, an diesem Punkt sind die dogmatischen Linien festgelegt: Analysten in den höchsten militärischen und Geheimdienstpositionen in den USA und Europa sehen ein, dass der Islam eine Religion des Friedens ist, der von einer winzigen Minderheit an Extremisten gehijackt wurde; diese wurden gelehrt zu verstehen, dass die Tatsache sie irgendwie von der Verpflichtung befreit das Glaubenssystem des Feindes zu verstehen und effektive Wege zu seiner Bekämpfung auszuarbeiten.

Es muss jetzt eine ehrliche öffentliche Diskussion der Elemente des Koran und der Sunnah Mohammes (seiner Worte und Gebräuche) geben, die Jihadisten benutzen, um Gewalt und islamische Vorrangstellung zu rechtfertigen. Sprecher der Muslime in Amerika müssen, wenn sie wirklich so moderat sind, wie sie behaupten, erklären, wie sie Muslime lehren diese Elemente des Islam zugunsten des Prinzips der Gleichheit der Würde und Rechte für alle abzulehnen – für Frauen wie Männer, Nichtmuslime wie Muslime. Und sie sollten diesen Erklärungen echtes Handeln folgen lassen.

Erst dann könnten wir gegen das von Arid Uka repräsentierte Phänomen etwas erreichen. Ich erwarte allerdings nicht allzu viel