Neues pal-arabisches Gedankenspiel: „Wir würden niemals Kinder töten!“

Elder of Ziyon, 13. März 2011

Ein neues Gedankenspiel kommt in der Folge des Massakers an der Familie Fogel seitens der pal-arabischen Führer auf. Aus YNET (hebräisch):

Riad al-Maliki, der palästinensische Außenminister, sagte auf Besuch in Kairo, sein Ministerium verurteile alle Gewalt gegen Zivilisten. In einem Interview mit der offiziellen palästinensischen Medienagentur WAFA verurteilte er die für den Anschlag Verantwortlichen und sagte: „Es hat in der Vergangenheit nie einen Fall gegeben, bei dem ein Palästinenser ein Baby tötete oder Menschen auf diese Weise abschlachtete, sei es aus nationalistischen Motiven heraus oder aus Vergeltung; das wirft eine Frage bezüglich der schnellen Schuldvorwürfe an die Palästinenser durch die israelische Seite auf.“

Die Hamas hat dieselbe Linie übernommen:

Izzat al-Rishq, Mitglied des Politbüros der Islamischen Widerstandsbewegung Hamas, dementierte die Beteiligung der Bewegung an dem Anschlag in der Siedlung Itamar bei Nablus; er betonte, dass es nicht die Politik der Hamas und palästinensischer Widerstandsgruppen ist Kinder ins Visier zu nehmen.

Angesichts der bisherigen kaltblütigen Morde von Koby Mandell, Yosef Ishran, des Säuglings Shalhevet Pass, der Vergötterung Samir Kuntars (Kuntar zerschmetterte den Kopf eines vierjährigen Mädchens) und und Dalal Mughrabis (sie tötete 13 Kinder) durch die PA-Führer, ganz zu schweigen von früheren Anschlägen auf eine Bar Mitzwah-Party, eine Pizzeria und eine Eisdiele sind diese Äußerungen nichts Geringeres als unverschämte Lügen.

Die neue Darstellung versucht die Idee zu verkaufen, dass der Mord an den Fogels – von Juden begangen wurde! Sie betonen, dass keine wichtige Terrorgruppe den Anschlag für sich reklamierte, als Beweis, dass Araber das nicht gemacht haben können. (Die Al-Aqsa-Märtyrerbrigaden schienen die Verantwortung übernommen zu haben, bestreiten das jetzt aber; und die Imad Mughniyeh-Gruppe hat zwar die Verantwortung übernommen, aber es ist unklar, ob es sie überhaupt gibt.)

So lächerlich die Vorstellung ist, dass palästinensisch-arabische Terroristen keine Kinder ins Visier nehmen, so charakteristisch ist es gleichwohl, dass (abgesehen vom Islamischen Jihad*) die wichtigen Gruppen den Anschlag implizit oder explizit verurteilten. Das wäre auf der Höhe der Intifada nicht geschehen. Außerdem gibt es solches zwar, aber ich finde nicht allzu viel Lob dafür in den arabischen Foren.

So weit ich sagen kann, ist diese das erste Mal, dass ein Anschlag auf eine Siedlung nicht mit vollem Stolz und Freude seitens der palästinensisch-arabischen Öffentlichkeit begegnet wurde, egal, wer die Opfer sind.

* Palestine Today: Tot stechen von Dreijährigem, Säugling „heldenhaft und mutig“

Elder of Ziyon, 12. März 2011

Das Sprachrohr des Palästinensischen Islamischen Jihad, Palestine Today, nannte das Abschlachten einer jüdischen Familie in Itamar, zu der das Erstechen von drei Kindern gehörte, eine „heldenhafte und mutige Operation“.

Der Terrorgruppe segnete den Anschlag und sagte, sie sei stolz auf diese „Jihad-Operation“.

Die Al-Qassam-Brigaden der Hamas nannte die Mörder „Mujahedin“ und die Kommentierende waren begeistert; es gab viele „Allahu Abkars“ in den Kommentierungen und Segnungen der Attentäter.