Mord an Israelis – hilft den Mördern

Statt zu überlegen, was die grausame Ermordung einer israelischen Familie uns über die Natur der palästinensischen Gesellschaft sagt, haben die Weltmedien das Massaker an der Familie Fogel in eine Story über „Siedlungen“ gekehrt.

Das schreibt Caroline Glick am 18. März 2011 in ihrer Kolumne in der Jerusalem Post. Sie führt Beispiele aus den USA dafür an, z.B. die Los Angeles Times, die praktisch die Morde mit dem Argument rechtfertigte, die israelischen Siedlungen seien illegal) und erwähnt nebenbei, dass diese noch verhältnismäßig harmlos war – die europäischen Medien haben den Mord erst so etwas wie gemeldet, als sie sich über die Genehmigung von 400 neuen Wohnungen in Judäa und Samaria aufregten.

Und sie hat Recht. Unglaublich Recht. Treffender kann man es nicht ausdrücken.

Dafür, dass Israel angegriffen, überfallen, Israelis ermordet werden, hat die Welt immer nur eine Reaktion: Israel muss sich den Arabern ergeben. Das ist schon Tradition. Spätestens seit dem Yom Kippur-Krieg 1973. Danach durfte Yassir Arafat mit (wenn auch wahrscheinlich leerem) Pistolenhalfter vor der UNO-Vollversammlung auftreten und wurde von da an als allein rechtmäßiger „Palästinenser“-Vertreter gehandelt. (Damals hatte ein deutscher Reporter des Vorgangs noch die Klarheit im Gehirn, das als Verrücktheit der „Weltgemeinschaft“ zu bezeichnen.)

Es ging spätestens 1982 weiter, als Israel nach Dauerbeschuss die Operation „Frieden für Galiläa“ begann und die PLO aus dem Libanon vertrieb. Aber „die Welt“ schimpfte über den Staat, der sich verteidigte, statt die Terroristen auch nur ansatzweise zur Verantwortung zu ziehen.

Bis dahin ging es noch um Heuchelei und Ignoranz. Spätestens ab 1991 musste Israel dann auch praktisch dafür zahlen, dass es angegriffen und bedroht wird. Im Ersten Golfkrieg gegen Saddam hielt der jüdische Staat still und ließ die Raketen Saddams regnen, ohne etwas dagegen zu unternehmen. Zur Belohnung für dieses Stillhalten durfte Israel sich dem internationalen Druck beugen und die PLO-Terroristen als Friedenspartner akzeptieren, bekam den „Oslo-Prozess“ aufgedrückt (dem sich Rabin und seine Leute natürlich auch nicht entzogen).

Seitdem hat sich nichts geändert. Jeder Mord der Terroristen wird dazu genutzt Israel mehr vorzuwerfen, mehr abzuverlangen und mehr zu verleumden. Gleichzeitig gehen die Terroristen trotz größter Unmenschlichkeit immer wieder als Opfer aus ihren Taten hervor. Und je mehr Zeit vergeht, desto mehr bestätigt sich, dass die Terroristen morden dürfen, vielleicht sogar sollen, während die Ermordeten als Täter büßen sollen. Die Ermordeten werden benutzt, um Stimmung GEGEN sie zu machen. Die Mörder sind kein Thema – außer, dass Israel sich endlich nicht mehr gegen sie wehren und sich ihnen ergeben soll.

Ich glaube, es war Daniel Gordis, der von einer Begegnung mit einem schwedischen UNRWA-Mitarbeiter erzählte. Dieser Schwede fand, die Israelis sollten die Siedlungen weiter bauen. Wenn es denn irgendwann einmal eine Friedensregelung geben sollte, sei das ihre einzig übrig gebliebene Verhandlungsmasse. Geben sie die ab, haben sie verloren. Denn dann gibt es nichts mehr, das Israel hat, um einen großen Verzicht der Araber auszuhandeln.

Nicht anderes unterstützen diese westlichen „Friedensengel“. Und ich habe immer mehr den Verdacht, dass sie das wissen und genau das wollen: Israel weg haben. Die Juden loswerden. Nicht wirklich, weil die so schlimm sind, sondern einfach, weil sie sie nicht leiden können. Weil sie sich an ihnen stoßen. Egal, was sie ertragen. Und egal, was die Araber mit ihnen anrichten wollen.

4 Gedanken zu “Mord an Israelis – hilft den Mördern

  1. Will nicht als oberschlau erscheinen, aber vergessen dürfen wir auch Gilad Shalit nicht!
    Seit fast 1.900 Tagen ist er entführt, kein Kriegsgefangener!, ohne Kontakte, auch nicht zum Roten Kreuz!

    Freiheit für Gilad!

    Er braucht ein Gesicht!

  2. Und bald schon werden die „lieben“ Palästinenser wieder losslegen weil sie nun schon über 3 wochen nicht mehr im Mittelpunkt des weltgeschehens stehn.
    Ich frage mich wie lange es geht bis Israel die Schuld am Theater in Lybien gegenben wird.
    Lea plüss

    • Haben sie gestern: mehr als 50 Mörsergranaten und mindestens 1 Qassam haben sie auf Israel abgeschossen – auf „Militärbasen“, wo keine sind. Und dann jammern und krakelen sie, dass Israel zurückschießt, natürlich angeblich auf Zivilisten!

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