Goldstone und sein Widerruf

Richter Richard Goldstone hat in der Washington Post mächtig zurückgerudert: Sein Bericht an den UNO-Menschenrechtsrat war inhaltlich falsch. Aber dafür kann er ja nichts, er hat nicht gewusst, was er heute weiß. Und so weit er Israel auch entlastet, trotzdem sind es die dortigen Juden, die die Verantwortung für sein Versagen tragen sollen!

Es gibt einige wenige gute deutsche Kommentare (wie z.B. dem von Arvid Vormann) sind im englischsprachigen Bereich auch sehr gute Einordnungen der (unzureichenden) Kehrtwende des Mannes. Drei davon sind auf den Nahost-Infos in Übersetzung zu lesen:

– Melanie Phillips: Richard Goldstone widerruft: Wo steht der Preis jetzt für die Hexenjagd gegen Israel?
– Pesach Benson: 4 Gedanken zu Goldstones „mea culpa“
– Elder of Ziyon: Ein halber Beifallsruf für Goldstone

Da gibt es noch ein kurioses Detail am Rande: Goldstones Rückzug wurde nur deshalb in der Washington Post abgedruckt, weil die New York Times ihn nicht bringen wollte. Sage nochmal jemand, die „alte Dame“ in New York sei unparteiisch oder pro-israelisch!

Weitere gute Kommentar:
Goldstones Erzählungen (leider nicht von Jacques Offenbach)
Gute Besserung