Mancher Demonstrant in Bilin verdient 4000 Schekel im Monat

IMRA, 15. April 2011, Übersetzung von Dr. Aaron Lerner

Man kann kaum sagen, dass wir Freunde sind, aber es wie die Erfahrung eines Haufens Leute, die freitags Fußball miteinander spielen. Jeder kommt und macht sein Ding und geht zufrieden nach Hause. Wir kennen die regelmäßigen Demonstranten mit Namen. Vor zwei Wochen riefen sie einem unserer Kommandeure zu: „Ofir, stell‘ sicher, dass deine Soldaten diesen Punkt hier nicht überschreiten!“

Ideologie schient hier keine Rolle zu spielen. Es hat sich in eine Industrie verwandelt. Einige der Leute bekommen einen monatlichen Lohn von 4.000 Schekeln, um für eine Stunde pro Woche hier aufzutauchen und Steine zu werfen.

Das ist kein schlechtes Geschäft – finanziert von Geld aus Europa.

Oberst Saar Tzur über die wöchentlichen Proteste in Bil’in in einem Interview mit Israel Hayom-Korrespondent Ahraleh Weisberg; veröffentlicht in Israel Hayom, Sabbat-Sektion, 15. April 2011