Der Mordanschlag vom Josephsgrab (kurze Zusammenfassung)

Sonntag, 24.04.2011:
Mehrere israelische Zivilisten begaben sich ohne entsprechende Genehmigung und Absprache zum Josephsgrab in Schechem/Nablus um dort zu beten. Arabischer Polizisten schossen auf sie, als sie das Grabgebäude verließen, weil er dort „verdächtige Bewegungen“  gesehen hatte. Ein Mann ist tot, vier weitere Personen sind verletzt; einer musste per Hubschrauber, einer per Ambulanz in Krankenhäuser  gebracht werden. (Wirft man nicht immer den Juden vor sie seien schießwütig? Ich bin gespannt, ob es hier auch international zu Verurteilungen kommt, weil der Polizist überreagiert hat – nee, bin ich nicht, ich erwarte, dass das ausbleibt und die Stimmung dahin geht, dass gesagt wird: Was machen die ohne Genehmigung da, ist doch klar…)
Nach israelischen Angaben versucht die Gruppe (Breslower Hassidim), aus der die beschossenen Israelis stammen, immer wieder im Josephsgrab zu beten, ohne entsprechende Absprachen und Einschränkungen zu akzeptieren. Die PA-Sicherheitskräfte kennen diese Leute. Warum sie diesmal einfach schossen, ist eine unbeantwortete Frage.
Ein Augenzeuge aus einem der beschossenen Autos schildert, dass die PA-Polizisten eindeutig schossen um zu töten.
– Es gibt Berichte, dass mehrere Dutzend  Araber sich beim Josephsgrab zusammengerottet haben, Reifen verbrennen und versuchen das Gebäude zu stürmen. Sie schafften es anscheinend, das Gebäude in Brand zu stecken.
Behauptungen der PA, die Juden hätten versucht einen Straßensperre zu durchbrechen und mit Steinen auf die Sicherheitskräfte geworfen, konnten von der IDF vor Ort nicht bestätigt werden – sie fanden keinerlei Hinweise auf eine Sperre noch auf Steine.
Nach Angaben bei YNet sollen Siedler Steine auf arabische Autos geworfen und ein Kind verletzt haben. Im Gegenzug bewarfen Araber israelische Autos und verletzten einen Fahrer. Außerdem sollen zwei Häuser in Hawara angezündet worden sein.
Die Lügenpresse (Maan) behauptet, „bewaffnete Siedler“ seien in das Gebäude „eingedrungen“, hätten ihre Waffen ausgepackt und auf „palästinensische“ Polizisten zu schießen begonnen. Die IDF gibt an, dss es keinerlei Anzeichen dafür gibt, dass die Juden Waffen hatten.
YNet gibt an, dass „Rechte“ mit Vergeltung für den Mord in Schechem/Nablus drohen. Es soll weitere „price tag“-Aktionen gegen Araber geben.
– Die Kreuzung Hawara-Yitzhar wurde inzwischen gesperrt, nachdem es dort Zusammenstöße zwischen Trauernden und Arabern gab (wer die angefangen hat, schreiben sie bei YNet nicht).
Drei der beschossenen BreslowerHassidim wurden erst festgenommen und dann gegen Kaution (je €1000) unter Hausarrest gestellt; es soll geprüft werden, ob sie militärisches Sperrgebiet betreten haben.
Der PIJ pries den Mord in Schechem von letzter Nacht – es muss ja unheimlich heldenhaft sein Unbewaffnete zu erschießen.

Ein Gedanke zu “Der Mordanschlag vom Josephsgrab (kurze Zusammenfassung)

  1. Ich stelle mir vor, dass ein jüdischer Polizist einen harmlos betenden Palästinenser auf dem Tempelplatz erschießt – die Welt würde aufschreien! Aber so? Die Welt wird sagen, die Juden sollen schleunigst sich zurückziehen, da woher sie kamen oder man treibe sie alle nur 90 Kilometer nach Westen, dann sind nämlich alle im Meer ersoffen und endlich weg.
    Wir wollen doch mit den Moslembrüdern weiterhin gute Geschäfte machen, damit sie uns den Heiligen Krieg erst später bringen, wenn wir nicht vorher schnell Moslems geworden sind.

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