Schaschlik

Chuzpe: Nachdem Assad fast 800 Demonstranten gegen sein Regime hat abschlachten lassen, verurteilt er jetzt Israel für Schüsse auf „Demonstranten“, die es massenhaft hat zur Grenze karren lassen, um dort ihren Jihad zu betreiben.

Soll man’s glauben? Der Oberhetzer von Teheran wirft Europa vor, es „sät Wolken“ und sorge damit für jede Menge Regen dort, verbunden mit Trockenheit in Asien. Dagegen will AchmachmirdenJihad juristisch vorgehen.

Ein Gedanke (hiervon inspiriert): Der türkische Premier Erdogan giftet aufs Schärfste gegen „Assimilation“ und nennt eine an die Gastgesellschaft angelehnte Integration (der Türken z.B. in Deutschland) ein Verbrechen. Wenn er konsequent wäre, müsste er dasselbe über die (Zwangs-) Assimilation der Kurden ihn der Türkei sagen.

Erinnert sich noch jemand an den „Jeder malt Mohammed“-Tag? Was als Feier der freien Meinungsäußerung geplant war, wurde nur zu einem weiteren Symbol ihrer Einschränkung. Die Karikaturistin, die ihn ausrief, lebt weiter im Untergrund. Weiteres Kuschen (South Park nur als ein Beispiel) folgten immer noch. Am Freitag (20. Mai) war der Jahrestag der geschassten Aktion.

Nett: Einerseits unternehmen sie alles, dass die Terrorschiffer der IHH wieder losschippern können. Andererseits drohen die Türken Israel, es solle die Säcke gefälligst in Ruhe lassen.

Aber so sind sie halt. Mord und Totschlag durch Muslime hat man gefälligst zu belohnen. Und so sind sie ganz begeistert von Obamas Plänen zur Teilung des heiligen Landes und Jerusalems.

Die Aufführung eines Theaterstücks von Israelis in der Türkei wurde abgesagt. Der Veranstalter hatte zu große Sorge vor angekündigten „Protesten“.

Der ganz normale, alltägliche arabische Antisemitismus:
Die ägyptische Tageszeitung Al-Gumhouriya weiß genau, wer hinter den „Zusammenstößen“ zwischen Muslimen und Kopten in Ägypten steckt. Wer auch anderes als die Juden?

Die Früchte der arabischen Revolten:
In Tunesien sagen muslimische Führer, der „Arabische Frühling“ werde zur Eliminierung Israels führen.
In Ägypten sagt ein Präsidentschaftskandidat: Der Weg zur Freiheit der Welt ist die Vernichtung Israels.
In Jordanien mischten Demonstranten ihre Pro-Reform-Proteste mit Antiisrael-Aktivismus; in Amman wurde die Schließung der israelischen Botschaft gefordert; auch andernorts wurde gegen den Friedensvertrag mit Israel demonstriert.

Christenverfolgung:
Iraq: Muslims abduct, torture, and behead Christian
Malaysian MP accuses „ungrateful“ Christians of conspiracy to take over, threatens jihad
Indonesia: Islamic supremacists disrupt two Christian worship services as police look on
Egypt: Reports of „surge in disappearances of Coptic girls“
Turkey’s Christians under Siege
Egypt: Over 1000 Muslims attempt to block reopening of church
Pakistan: Muslim doctor attacks Christian nurses in latest spate of anti-Christian violence

Obama Watch – sein Gerede zum Nahen Osten:
Romney: „Obama has thrown Israel under the bus. He has disrespected Israel and undermined its ability to negotiate peace.“
Obama throws Israel to the Dogs
GOP Slams Obama on Israel
INN Op-Ed:PM Must Respectfully but Clearly Reject Obama’s Speech
Am Sonntag um 18 Uhr (Ortszeit) soll es eine Demonstration vor der US-Botschaft in Tel Aviv geben. Motto: Obama, Israel ist bereit Selbstmord zu begehen.
Obama’s Middle East Speech – So balanced it goes nowhere
Obama Middle East Speech: A Big and Revealing Mistake That Nobody Has Noticed
Dore Gold: Israel’s 1967 Borders Aren’t Defensible (Facebook-Link: The Abbas-Obama border threatens Israel)
– Nach der Lektion von Netanyahu am Freitag legt der Superpräsi jetzt los. Er bleibt bei allen Vorschlägen, die er gemacht hat, ihn ficht nicht an, dass die für Israel weitgehend selbstmörderisch sind (er lässt nur eine Vernichtungsoption aus: die „Flüchtlings“-„Rückkehr“). Ansonsten „müssen die Beziehungen zwischen USA und Israel gestärkt werden“, ist die US-Verpflichtung für die Sicherheit Israels eisern (hahahaha!), er habe sie zu einer Priorität gemacht, er sei entschlossen den Iran von der Beschaffung von Atomwaffen abzuhalten (hahahaha!).
– Vor der AIPAC hält er an allem fest, was er vorige Woche von sich gegeben hat. Der Kerl ist unbelehrbar. (Live-Blog bei Meryl Yourish.) Zur Belohnung bekam er dort Buh-Rufe.
Die nächste „Glanzleistung“ in der AIPAC-Ansprache: Der Palästinenserstaat „muss“ zusammenhängend sein – teilen wir Israel auf!