Muslimische Islamisierung Jerusalems – 1872

Elder of Ziyon, 30. Mai 2011

Scheik Yussuf Juma Salma, Imam der Al-Aqsa-Moschee, hat einmal mehr Israel der „Judaisierung“ Jerusalems bezichtigt. Eine seiner Beschwerden war letzte Woche, es gebe im Davidturm eine offizielle Regierungsfunktion und dort sei einmal eine Moschee gewesen (Fakt ist, dass der Turm als Minarett gebaut worden war). Obwohl er der Öffentlichkeit zugänglich ist, sich darin ein Museum befindet und viele Veranstaltungen darin stattfinden, ist, wenn die israelische Regierung dort etwas tut, das natürlich frevlerisch.

Eine der Dauerausstellungen im Davidturm-Museum ist ein bemerkenswert detailliertes Modell Jerusalems, wie es 1872 aussah. Das Museum beschreibt es so:

Ein 1872 vom ungarischen Pilger Stephan Illes geschaffenes, einzigartiges Modell. Das Modell stellt Jerusalem dar, wie es in der Zeit von Illes aussah und ist einzigartig wegen seiner vielen Details und wegen der Tatsache, dass es das Erscheinungsbild vor den beträchtlichen Veränderungen dokumentiert, die sie im 20. Jahrhundert erfuhr. Zum Beispiel macht das Modell das jüdische Viertel vor der Zerstörung 1948 unsterblich.

Das Modell wurde erstmals 1873 im ottomanischen Pavillon der Weltausstellung in Wien ausgestellt. Die ottomanischen Behörden forderten, dass das Modell einige bewusste Verfälschungen beinhaltet, so die unverhältnismäßig großen Minarette. Von Wien aus reiste das Modell in verschiedene europäische Städte und wurde 1878 von Gemeindeleitern in Genf gekauft. Es wurde rund 40 Jahre lang im Salle de la Réformation der Stadt ausgestellt.

Dann vergaß man es 64 Jahre lang auf dem Dachboden der Öffentlichen und Universitätsbibliothek von Genf; 1964 wurde es bei einem von Moti Yir, Student an der Hebräischen Universität, durchgefürhten umfassenden Forschungsprojekt wieder entdeckt. 1985 wurde das Modell nach Jerusalem gebracht und restauriert. Es steht jetzt als Dauerleihgabe im Museum des Davidturms.

Die Seite des Museums zeigt einen Teil des Modells, zu dem die Synagogen Hurva und Nissan Bek gehören, deren Kuppeln das jüdische Viertel optisch dominierten. Hier zeigt ein Foto von 1931, wie das wirklich aussah:

Und so sahen sie in Illes‘ Modell aus, so abgeändert, dass die ottomanischen Behörden zufrieden waren:

Sehen Sie das Minarett direkt neben der Hurva – es gab dort zwar ein Minarett, aber das war viel, viel kleiner!

Der gesamte Zweck davon war, die Hurva wie eine Moschee aussehen zu lassen und ein größeres muslimisches Minarett direkt daneben stehen zu haben. Tatsächlich war, angesichts der Tatsache, dass das jüdische Viertel auf einem Hügel liegt, die Kuppel der Hurva höher war als der Felsendom, eine Tatsache, die Muslime nicht ertragen konnten.

Daher ist es schon recht amüsant, dass ein Muslimführer behauptet Israel verfälsche die Geschichte Jerusalems, wenn wir sehen können, dass Muslime schon versucht haben Jerusalem seines jüdischen Charakters zu entkleiden, bevor der Zionismus als politische Bewegung überhaupt begann!