Propagandist oder Opfer der Propaganda?

EU-Parlamentspräsident Jerzy Buzek war auf Besuch im Gazastreifen. Er besuchte dort UNRWA-Projekte. Da hat er etwas von sich gegeben, das vielleicht gar nicht so falsch ist: Die einseitige Ausrufung eines Palästinenserstaates könnte „gefährlich“ sein. Er verstehe die Position der Araber, aber das könnte die Friedensbemühungen komplizieren. „Einseitiges Handeln kann einfach keinen dauerhaften Frieden bringen wie es umfassende Verhandlungen tun würden.“ (Aber wer sagt denn, dass die Terroristen verhandeln wollen? Und dass sie einen dauerhaften Frieden haben wollen?)

Allerdings ist er auch der Meinung, die „Belagerung“ des Gazastreifens müsse enden, weil „die Wirtschaft und die Bildung nicht entwickelt werden können“ und die Menschen das Gefühl bräuchten frei zu sein. Er faselt also den widerlegten UNRWA-Quatsch.

Aber natürlich: So lange die Terroristen nicht ungehemmt Israel angreifen können, können sie sich nicht wirtschaftlich entwickeln (etwas anderes haben sie ja nicht zu bieten), bildungsmäßig auch nicht (weil Bildung in Hamastan ja von der Ausübung von Angriffen auf Israel abhängig ist) und sie müssen sich auf jeden Fall frei fühlen können Israel zu bombardieren. Israel ist schuld, wenn die Terroristen nichts aus sich und den ihnen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten machen!

Was die UNRWA angeht, die offensichtlich die Quelle der Weisheiten Buzeks ist, wie auch Buzek selbst, so darf man davon ausgehen, das sie vor dem Folgenden die Augen nur allzu gerne verschließen – denn sie würden damit widerlegt und das geht ja nun gar nicht. Bleibt nur noch zu klären, ob der Europäer das willentlich und wissentlich macht oder doch nur begeistert der Terroristen-Propaganda der UNRWA aufgesessen ist:

Belagertes Ghetto? Gaza Water Park eröffnet

Gil Ronen, Arutz-7, 14. Juni 2011

Beeinflusst von arabischer und linker Propaganda sieht die Welt im Gazastreifen ein Ghetto, das von der grausamen israelischen Armee belagert wird; doch Fotos aus Gaza beweisen ständig das Gegenteil.

Diese Fotoserie, auf der hebräischen Nachrichtenseite Rotter.net gepostet, zeigt die Eröffnung eines Schwimm-Vergnügungsparks in Khan Yunis.

Vor weniger als einem Jahr eröffnete in Gaza Stadt ein betriebsames, modernes Einkaufszentrum.

Der ägyptische Journalist Ashraf Abu al-Houl schrieb letztes Jahr nach einer Tour durch den Gazastreifen: „Ein Gefühl absoluter Prosperität herrscht vor, das sich in großen Erholungsorten entlang der Küste des Gazastreifens und nicht weit davon entfernt manifestiert. Darüber hinaus erstaunt mich die Ansicht von Waren und Luxusartikeln, mit denen die Geschäfte im Gazastreifen angefüllt sind.“

In Sorge, dass dieser anfängliche Eindruck des Wohlstands irreführend sein könnten, „tourte ich die neuen Urlaubsorte, von denen die meisten recht groß sind, wie auch die kommerziellen Märkte, um meine Hypothese zu verifizieren. Die Urlaubsorte und Märkte sind zu Symbolen des Wohlstands geworden – und zum Beweis, dass die Belagerung eine formelle oder politische ist, keine Wirtschaftsblockade“, sagte al-Houl.

3 Gedanken zu “Propagandist oder Opfer der Propaganda?

  1. Propagandist – eindeutig:

    Hast du schon den neuen Wasserpark gesehen? Niebel war doch auch in Gaza, um wieder Gelder zu verschleudern:

    Ganz tolle Bilder

    http://www.facebook.com/pages/israel-heute-Magazin-Jerusalem/297986872274?ref=ts&sk=wall

    http://www.israelheute.com/Nachrichten/tabid/179/nid/23308/Default.aspx

    Neuer Wasser-Vergnügungspark in Gaza

    In Khan Younis, im Süden Gazas, wurde ein neuer Vergnügungspark mit Wasserrutschen, Karussells, Spielplätzen und saftigen grünen Wiesen eröffnet. Unzählige Fotos zeigen die Bewohner fröhlich und ausgelassen. Die Stadt Khan Younis wird von den Medien oft als „Flüchtlingslager“ betitelt. Es gibt nur sehr wenige ausländische Journalisten, die den Park bisher besucht haben. Das internationale Medieninteresse an Vergnügungsparks in Gaza hält sich in Grenzen.

    Der ägyptische Journalist Ashraf Abu al-Hooul jedoch besuchte Gaza mehrmals und stellte fest, „dass der Luxus vorherrschend ist, besonders entlang der Küste von Gaza sieht man große Hotelresorts. Außerdem sind die Geschäfte voll mit Luxusartikeln. Es ist vielleicht eine offizielle und politische Belagerung durch Israel, aber sicherlich keine, die sich auf die Wirtschaft in Gaza ausgewirkt hat.“ Die Washington Post berichtete schon mehrmals über die Läden in Gaza, die voll sind von israelischen Produkten und geschmuggelten Waren aus Ägypten sind. Auch in den Apotheken vor Ort findet man die gleichen Waren, wie in den USA oder Europa.

    Im September letzten Jahres hat israel heute schon vom „Crazy Water Park“ in Gaza City berichtet, der jedoch von der Hamas geschlossen wurde, weil Frauen und Männer dort zu eng zusammenkommen würden. Der Park war Teil eines 20 Millionen Dollar – Projekts für den Bau neuer Hotels und Freizeitanlagen.
    Der Park wurde kurz darauf durch islamische Extremisten niedergebrannt, um das Bild von Gaza als Ort der Vernachlässigung und des Elends aufrechtzuerhalten. Die Annahme, dass der Park nur für die „Reichen“ in Gaza gebaut wurde, zerschlägt sich, wenn man den Eintrittspreis von 10 Schekeln, umgerechnet zwei Euro, betrachtet.

    Auf unserer Facebook-Seite israel heute – Magazin, Jerusalem sind mehr Fotos des neuen Wasserparks in Gaza zu sehen!

    Dazu passt dann auch dieser Bericht:

    Palästina-Solidarität´ als `politische´ Religion

    Nachdem der Übergang in Rafah nach seiner „uneingeschränkten“ Öffnung nun zum widerholten Mal geschlossen werden musste – und zwar auf Wunsch der Hamas – liegt der Verdacht nahe, es hätte die Grenzbefestigung zwischen dem Gaza-Streifen und Ägypten erst durch die „demokratisch legitimierte“ Regierung Hamastans errichtet werden müssen, wenn es sie nicht schon gäbe.

    von Gerrit Liskow

    http://www.haolam.de/index.php?site=artikeldetail&id=5594

    • >>Hast du schon den neuen Wasserpark gesehen?<<
      Klar, war zur Veröffentlichung am Abend vorgesehen. Und morgen kommt noch ein Teil.
      Niebel war auch einen "Wasserpark" besichtigen – die Kläranlage. Da war er doch letztes Jahr schon. Ob's echte Fortschritte gegeben hat?
      Die machen das nach einem ganz einfachen Muster: Was sinnvoll ist, lassen sie sich vom Westen bezahlen, dem sie schön vorjammern können, wie schlecht alles ist. Selber machen sie die Sachen, die Geld bringen (das sie aber nicht in die Entwicklung der Infrastruktur des Landes stecken). Wozu auch, wenn die Idioten aus Europa alles zahlen, was nicht rentabel ist?

      • Prima, habe es schon weitergeleitet. Es kann ja gar keine „Fortschritte“ bei der „Kläranlage“ geben, brauchen sie doch den Beton und das andere Material, um sich Bunker bauen zu können – ja Europa macht den Hannes, ich versteh das einfach nicht, wie man so offensichtliche Wahrheiten nicht erkennen kann, erst kürzlich sagte mir jemand aus Israel und der muss es wissen, daß die Bonzen der Hamas sich Nachts in Bordellen mit amerikanischen Wiskey und fetten Weibern vergnügen und gegen Morgen dann nach Hause torkeln, es hat ein paar davon erwischt 🙂

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