Die Meinungsdiktatur-Trolle sind mal wieder am Werk

Und sie haben eine neue (?) Masche:

Mann, was sind die Zugriffszahlen in die Höhe geschnellt! Leider muss festgestellt werden, dass das offensichtlich eine Kampagne mieser Charaktere ist, die nur deshalb auf die Einträge zugegriffen haben, um die Texte niederzuwerten. Die echten Leser sollten den Eindruck bekommen, es handle sich um Müll. Die Trolle sehen das sicherlich so. Sie sind keinerlei Fakten zugänglich und in ihren Klischees gefangen – freiwillig, denn sie wollen da ja auch gar nicht raus. Stattdessen werfen sie mit Pauschalisierungen um sich, was sie ja immer anderen vorwerfen. Leute wie ich werden grundsätzlich als Faschist und Extremisten verunglimpft – von Leuten, die immer behaupten, wir würden einzig die Antisemitismuskeule schwingen.

Von nichts eine Ahnung, aber geifern. Bitteschön, ihr geistig Armen, macht das ruhig weiter. Ihr offenbart lediglich eure Blödheit.

Allerdings streiche ich die Bewertungs-Funktion. Ich brauche sie nicht, ich weiß, dass meine Fakten Fakten sind, die euch widerlegen. Meine echten Leser auch. Es ist ein nettes Feature gewesen, aber wenn es nur dazu dient, dass sich Trolle einen abwichsen, dann wende ich es eben nicht mehr an.

Schade eigentlich, dass es solche Leute gibt, die nur destruktiv agieren können. Der Grund ist klar: Sie sind nicht in der Lage zu diskutieren, weil sie keine stichhaltigen Argumente haben. Sie sind nicht in der Lage Fakten zu akzeptieren, die nicht in ihre Ideologie passen. Sie machen anderen Vorwürfe, handeln aber im Gegensatz zu ihren Opfern selbst genau so, wie sie es den anderen Vorwerfen. Sie brauchen ihre Feindbilder, um ihre Terroristenfreunde zu rechtfertigen. Was sie nicht brauchen können: Tatsachen. Was sie nicht brauchen können: Leute, die sich ihnen widersetzen. Die sich ein eigenständiges Denken leisten. Das provoziert sie. Und sie können nur mit Boshaftigkeit agieren. Weil sie in ihrem Denken eingeschränkt sind. Weil ihr Denken nur in ihrer Ideologie funktioniert.

Pauschalisierend verleumden, Hass vorwerfen, Kampagnen fahren – das können sie besonders gut, aber wehe, man weist es ihnen nach. Ihren Schaum vor dem Mund erkennen sie nicht, ihre Bretter vor dem Kopf auch nicht. Dazu sind sie zu verbohrt. Sie versuchen Andersdenkenden den Spaß zu nehmen. Sie spielen sich als Moralpolizei auf und wollen die Meinungsfreiheit einschränken und behaupten dann noch, ihre Opfer würden das tun.

Das ist kommunistisch-totalitäres Verhalten. Lenin und Stalin lassen grüßen. Es ist auch rechtsradikales Denken. Dr. Josef Goebbels lässt grüßen. Herzlichen Glückwunsch, ihr Trolle, hoffentlich betrachtet ihr das nicht auch noch als Lob. Verbohrt genug seid ihr. Ihr seid der Beweis, dass das, was sich heute noch Antifa nennt, das „Anti“ ganz weit weggeworfen hat und dafür das „fa“ weiterentwickelt habt und anwendet. Der Kreis schließt sich. Unterschiede zwischen Linksextremisten und Rechtsextremisten gibt es höchstens noch als Nuancen. Die einen tragen Springerstiefel, die anderen uniformieren sich schwarz (übrigens die Farbe der Faschisten).

Ich werde mich von euch nicht abhalten lassen die Wahrheit zu verbreiten. Ich werde mich auch nicht abhalten lassen Linksfaschisten als Linksfaschisten, Freiheitsfeinde als Freiheitsfeinde und Unterdrücker als Unterdrücker zu bezeichnen. DieMeinungsdiktatur, die ihr durchsetzen wollt, ist totalitär und freiheitsfeindlich. Das zu entlarven wird mir immer ein Vergnügen sein.

34 Gedanken zu “Die Meinungsdiktatur-Trolle sind mal wieder am Werk

  1. vermutlich handelt es sich dabei um „Antizionisten“ oder irgendwelche kaputten Typen, wobei das eine das andere nicht ausschliesst.

  2. Lass dich von diesen Idioten nicht unterkriegen! Du leistest gute Arbeit!

    Das ist mir übrigens auch schon auf anderen Seiten aufgefallen, dass selbsternannte „Demokraten“ Kommentare, die ihnen nicht in ihr verbohrtes Weltbild passen, als „schlecht“ bewerten, aber nicht verraten warum. Wenn man sonst nix zu tun hat…

    • Keine Sorge, wie ich schon geschrieben habe: Die können mich nicht davon abhalten die Wahrheit zu verbreiten.

  3. Ein ganz besonders liebevoller Besserwisser mit Faktenresistenz ist -nö, das gönne ich ihm nicht, dass er auch noch von anderen beachtet wird-, der meint, er müsse weitere Beleidigungen nachschieben – der hat keine Argumente, bloß Sprechblasen. Kann man von der Hohlheit seines Geschwafels auf den Zustand zwischen seinen Ohren schließen?

    • Das ist beinahe erstaunlich, weil überall, wo ich auf Links zu diesem Text stoße, diese zu haOlam gehen (Jörg darf meine Texte übernehmen).
      Im Nachhinein betrachtet: Ich habe im Verlauf der letzten Wochen ein paar kleine Dinge festgestellt, die mich jetzt zu dem Schluss kommen lassen, dass die Trolle die Aktion vorbereitet haben. Dann war in den letzten Tagen ein klein bisschen Testlauf und heute haben sie groß angelegt losgelegt. Dumm sind sie halt nicht wirklich, nur strunzblöde.

  4. Heplev, dann schalt doch auch noch das „Rate This“ feature ab. Ohne Spielzeug gehen vielleicht die Psychos woanders spielen. Im Augenblick macht die Anzeige ohnehin keinen Sinn mehr, da das Bild völlig verfälscht ist.

    • Das ist ihr Verständnis von Machtausübung. So etwas kann ihnen nicht peinlich sein, weil sie ja doch nur die Drohnen derer sind, die ihnen vorschreiben, wie sie zu denken haben.

  5. Die Meinungsdiktatoren haben offensichtlich ihre „Arbeit“ abgestimmt. Irgendeiner hat meine Bestenliste „abgearbeitet“ und dann anderen gesagt, wo es sich lohnt niederzustimmen. Andere (oder derselbe) haben die immer wiederkehrenden Kategorien (Stoff für’s Hirn, Waffenstillstand, Knallchargen,…) abgesucht und weiter gegeben, wo ihre Lemminge hinrennen sollen.

  6. Also ich bin auf diese komische Seite über die Werbung von Heplev auf Twitter gekommen und habe so die Artikel gewertet, wie ich sie betrachtet habe.
    Die Wertungen waren weniger gut. Lag aber an den Artikeln.
    Ich möchte als Jude nicht in solche Klischees gepresst werden.
    Von einer Hamas halte ich nichts, aber ich bin kein genereller Moslemfeind und betrachte die Menschen individuell unabhängig von Glauben und Ethnie. Die aktuelle Politik in Israel muß man auch als Jude nicht so unkritisch sehen wie sie hier dargestellt wird. Es gibt Opfer und Täter auf beiden Seiten. Ein Friedensprozess ist wichtig, auch für die Existenz Israels. Allerdings gibt es auf beiden Seiten Kräfte, die das torpedieren und weiter torpedieren werden. Auch die aktuelle Regierung in Israel ist kein Beitrag zum Frieden. Es wird schwierig Hass und Radikalität, die sich auf beiden Seiten aufgebaut haben wieder abzubauen.

    Ist der Betreiber des Blogs selbst Jude? Meint der Betreiber des Blogs des jüdischen Sache und der Sache Israels mit seinen komischen Beiträgen dienlich zu sein? Geht es dem Betreiber wirklich darum oder geht es ihm darum pauschalisierend Ressentiments gegen Moslems und Araber zu schüren?

    Ist hier differenzierte und andere Meinung nicht erwünscht?
    darf man manche Artikel hier im Blog nicht kritisch sehen?

    • 1. über twitter – na und? Die Meinungsdiktatur-Drohnen, die hier massenhaft eingefallen sind, macht das auch nicht besser.
      2. Wenn einer aus eigenem Antrieb LIEST und votet, dann ist das etwas ganz anderes, als wenn ein Trupp Lemming-Trolle nur kommt, um niederzuvoten.
      Wenn du das nicht begreifen willst, dann zeigt das, wie tu tickst.
      Was übrigens auch für die Betonung von „auf beiden Seiten“ angeht. Wer nur darauf abhebt und Hamas et. al. auf dieselbe Stufe wie Israel stellt, der hat ein Wahrnehmungsproblem. Wer nur von Friedensprozess faselt, ohne die damit behafteten Probleme zu berücksichtigen, der hat ein moralisches sowie ein Orientierungsproblem. Wer den Israelis unterstellt genauso hassend und extremistisch zu sein wie die Araber, der hat ideologische Scheuklappen.
      So kommt mir der Kommentierende hier vor. Aber das sind ja sicher nur gemeine Vorurteile, oder?

      • Heplev, habe mir mal ein paar Gedanken gemacht, also Noah Stieglitz alias Noah Stiglitz ist nicht sein echter Name (nen bisschen recherchiert) und er ist auch kein Jude und wenn die ganzen Trolle von HaOlam gekommen sind, dann sind solche Typen auch dabei, die sind so kaputt, die rufen sogar offen zum Judenmord auf, ich sehe das auch in anderen Foren, da geben sich welche als Juden aus und lassen an Israel aber nicht ein gutes Haar, ist anscheinend eine neue Masche. Letztendlich hat man ja auch immer noch die IP, wenn es zu bunt wird.

    • >>Ist der Betreiber des Blogs selbst Jude?<<Meint der Betreiber des Blogs des jüdischen Sache und der Sache Israels mit seinen komischen Beiträgen dienlich zu sein?<>Geht es dem Betreiber wirklich darum oder geht es ihm darum pauschalisierend Ressentiments gegen Moslems und Araber zu schüren?<<
      Ich habe keinen Bock jedes Mal, wenn ich "Araber" oder "Muslim" schreibe einen Dreizeiler zu benutzen, der erklärt, dass ich nicht jeden einzelnen von denen für alles verantwortlich mache, was ich der Mehrheit zumindest ihrer Führungspersönlichkeiten vorwerfe. Das sollte auch gerade jemand begreifen, der "Differenzierung" fordert, die er selbst – insbesonder über Israel (s. vorige Antwort) nicht an den Tag legt.

    • >>Ist hier differenzierte und andere Meinung nicht erwünscht?
      darf man manche Artikel hier im Blog nicht kritisch sehen?<<
      "Differenziertere andere Meinung"? Wo, bitte war die zu finden? Die Meinungsterroristen haben eine andere, aber mit Sicherheit keine differenziertere Meinung, sondern geifern und schimpfen.
      Und wo, bitte, ist die Differenzierung bei Herrn Stieglitz? Pauschales "auf beiden Seiten" ist das Gegenteil von differenziert.
      Kritik, Herr Stieglitz, schließt ein, dass 1.) konstruktiv diskutiert wird und 2.) die (begründete) Meinung eines anderen respektiert wird. Beides war weder bei den Meinungsterror-Drohnen vorhanden noch beabsichtigt.
      Und die pauschalisierenden Vorwürfe, das hier dürfe nichts kritisch gesehen werden, zeigt auch nicht unbedingt, dass Sie selbst das erfüllen, was Sie fordern.

    • Noch ein Gedanke hinterher: Wieso fühlen Sie sich eigentlich von den Aussagen über die Lemminge so angegriffen? Nach Ihren eigenen Aussagen gehören Sie nicht dazu. Trotzdem stellen Sie sich auf deren Seite. Sehr seltsam. Ziehen Sie sich so gerne Kritik an, die Sie eigentlich gar nicht treffen sollte? Wenn Sie so differenziert sind, wieso beziehen Sie Aussagen auf sich, die nicht auf Sie gemünzt sind?
      Wieso unterstellen SIe Kritik sei verboten, wenn ich ein Meinungsterror-Phänomen anspreche? Können Sie selbst doch nicht differenzieren? Können SIe Kritik nicht begreifen, geschweige denn vertragen? (Schon gar nicht Kritik, die gar nicht für Sie gedacht war?)

  7. @ Heplev

    Ihre Beiträge sind für mich einfach fanatisch, eventuell ist manchmal weniger mehr.
    Den Nahostkonflikt löst man nicht mit Fanatismus und einer einseitigen Betrachtung. Dies sieht selbst mein Onkel so, der mit seiner Familie in Sderot lebt.

    • Richtig, Herr Stiglitz, der Nahostkonflikt ist nicht mit Fanatismus zu lösen. Er kann nur gelöst werden, wenn die Araber ihren Hass und ihren Fanatismus endlich an den Nagel hängen.

      • komisch dabei ist auch, daß dann alle „Juden“ Verwandte in Sderot haben, nie aber in den anderen, nicht weniger betroffenen Gebieten, soll er mal die Straße angeben, wir machen dem Onkel dann mal einen Besuch, zumal fast die ganze Stadt traumatisiert ist, die werden nur noch denken, daß der Raketenhagel aufhören soll, denn genau das ist Fanatismus und Hass.

        Nach einer Studie von „Natal“, einem Traumazentrum für Terror- und Kriegsopfer, leiden 70% der Kinder in der Stadt Sderot, die in den letzten Jahren von Tausenden Raketen getroffen wurde, unter zumindest einem Symptom für klinischen Stress. Ein Drittel aller Einwohner Sderots leiden unter Angstzuständen und haben Probleme, ihren Alltag zu bewältigen…

        http://www.pharmacon.net/2011/07/trauma-5/

        • Ist immer süß, wie die Terroristenliebhaber „argumentieren“, die Raketen seien recht harmlos, weil so ungenau. Bei jedem Überflug der Luftwaffe werden die arabischen Kinder traumatisiert. Die traumatisierten Leute in Sderot sind denen scheißegal, die sehen sie nicht als irgendwie von den Arabern geschädigt an. Und wenn doch, dann spielt es keine Rolle. Und falls doch irgendwie, dann sind die Araber unschuldig…

  8. Zitat: Auch die aktuelle Regierung in Israel ist kein Beitrag zum Frieden. Es wird schwierig Hass und Radikalität, die sich auf beiden Seiten aufgebaut haben wieder abzubauen.Zitatende.

    Seltsam ist nur, daß diese Regierung ja noch nicht einmal zwei Jahre an der Macht ist, der „Friedensprozess“ aber schon lange viorher gescheitert ist und zwar nicht durch Israel, sondern daß es nun einmal mehr Hass auf der Seite der Araber gibt, als von Seiten der Israelis, merkt der Schreiber eigentlich nicht, wie undifferenziert er schreibt?

    Erst jetzt ergab eine Umfrage: In einer diese Woche durchgeführte Umfrage unter mehr als 1000 Palästinensern in der sogenannten Westbank und dem Gazastreifen ergab, dass nur einer von drei Palästinensern (34%) die Zwei-Staaten-Lösung als die Lösung des Konflikts ansieht. 66 % der Befragten sind der Meinung, dass man zuerst mit einer Zwei-Staatenlösung beginnen solle und dann dazu übergehen, dass das ganze Gebiet zu einem Palästinenserstaat wird. Über das Schicksal Jerusalems befragt meinten 92% dass sie die Hauptstadt eines Palästinenserstaates sein müsse, 1 % meinte dass sie die Hauptstadt Israels ist, 3 % die Hauptstadt beider Staaten und 4 % meinten dass die Satdt eine neutrale internationale Stadt sein müsse. 72 % sprechen sich für die Verleugnung der jahrtausende alten Geschichte des Landes und des Volkes Israels in Jerusalem aus, 62 % unterstützen die Entführung von Soldaten und deren Geiselhaft und 53 % sind für das Lehren von Haßliedern gegen Juden an palästinensischen Schulen. 22 % befürworten den Beschuß Israels mit Raketen und zwei Drittel bevorzugten diplomatische Verhandlungen anstelle gewaltsamen Widerstandes. Die Umfrage wurde vom Israel-Projekt gesponsert und in einer Partnerschaft zwischen dem amerikanischen Umfrage-Institut Stanley Greenberg und dem Palestinian Center for Public Opinion durchgeführt.

    Feine Umfrage nicht wahr, und ganz ehrlich, wenn sie an einer Selbstzerstörung gerne mitarbeiten, nur weiter, aus dem Antisemitismus kann noch etwas werden, wenn man es gewissen Juden überlässt, und noch einen guten Rat, wenn sie die israelische Politik mitgestalten wollen, einfach einbürgern lassen, die hohen Steuern für die Sicherheit zahlen und ggfs. auch mit dem Leben ihrer Kinder beitragen, aus der ferne lässt sich gut kritisieren.

    Heplev schreibt seit Jahren und seit Jahren differenziert und nicht so gutgläubig wie manche linken Spinner…… das hat mit Hass auf Araber nichts zu tun, aber man sollte schon unterscheiden können, wer lügt und wer nicht. Laß dich nicht unterkriegen, bisher hast du mit deinen Beiträgen immer noch Recht gehabt.

  9. @heplev

    Diesen Hass und Fanatismus gibt es auf beiden Seiten. Ich habe ihren Blog etwas durchgestöbert und denke, dass sie weder Jude noch Israeli sind und das ihre „Zuneigung“ zu Israel lediglich dem Kaschieren anderer Absichten dient. Mein bester Freund ist übrigens Araber, Moslem und Palästinenser. Ja auch das soll es geben. Bauen sie doch einfach einmal ihre Indifferenziertheit, Einseitigkeit und ihren Hass ab!

    Es gibt übrigens auch jüdischen Terrorismus (nicht nur aber auch) und es gibt auch Probleme mit radikalen Siedlern, religiösen Fanatikern…

    Viele jüdischen Israelis finden es nicht gut, wenn in Bussen Geschlechtertrennung mit Gewalt durchgesetzt wird etc.

    Die Verursacher sind keine radikalen Moslems.

    Sie verbreiten hier sehr stark tendenziell Klischees und dies mit einem beeindruckenden Fanatismus, der die komplexe Wirklichkeit nicht abbildet sondern wohl bewußt einseitig verzerrt.

    שלום

    • Das hat jetzt noch gefehlt: Unterstellungen.
      Was soll das beweisen, dass Ihr bester Freund Araber, Moslem und Palästinenser ist? Dass es bei den Arabern, Muslimen und Palästinensern weniger Extremisten gibt als bei anderen? Dass es bei Israelis mehr Extremisten gibt als bei anderen?
      Sie stellen wieder Randphänomene in Israel als Problem dar, währen Sie leugnen, dass die Problembereich in der palästinensisch-arabischen Gesellschaft Mainstream sind. Für Sie ist beides das Gleiche.
      Wenn hier einer Klischees bedient, dann Herr Stiglitz, der Differenzierung fordert, sie aber selbst nun überhaupt nicht übt. Hören Sie auf mit Ihrer antiisrealischen Propaganda!

  10. Leider habe ich den Artikel nicht online, müsste erst suchen.

    Hier mal ein guter Artikel, leider nicht online…..

    Die Welt braucht keinen weiteren gescheiterten Staat (NZZ vom 13.07.2011)

    Im September steht in der Uno-Generalversammlung die Ausrufung eines palästinensischen Staates auf der Tagesordnung. Dieser Vorstoss ist abzulehnen, weil die palästinensische Autonomiebehörde nicht die Voraussetzungen für eine souveräne Regierung besitzt. Auch mit der Hamas ist kein Staat zu machen. Von Lukas Weber

    Der Präsident der palästinensischen Autonomiebehörde Mahmud Abbas hat in letzter Zeit wiederholt angekündigt, er werde versuchen, im September dieses Jahres von der Generalversammlung der Vereinten Nationen die Ausrufung eines palästinensischen Staates zu erwirken. Sein Ansinnen findet breite Unterstützung, auch in der Schweiz. Einige werden erst anlässlich der Ankündigung bemerkt haben, dass es heute zwar einen palästinensischen Präsidenten gibt, nicht aber einen palästinensischen Staat, und betrachten dessen Ausrufung als reine Formsache.

    Visionen und Realitäten

    Es gab bereits zwei Versuche, einen palästinensischen Staat auszurufen, 1948 und 1988. Sie blieben erfolglos, weil die benötigte Mehrheit in der Uno nicht zustande kam. Die Bildung eines palästinensischen Staates liegt im Interesse Israels. Im Juni 2003 erklärte Ministerpräsident Ariel Sharon: «Wie andere setzt Israel sich entschlossen für die Vision (. . .) von zwei Staaten – Israel und einem palästinensischen Staat – ein. Es liegt nicht im Interesse Israels, die Palästinenser zu regieren, sondern es liegt im Interesse der Palästinenser, sich selbst in ihrem eigenen Staat zu regieren.» Seither vertrat diese Position jede israelische Regierung, auch die gegenwärtige unter Benjamin Netanyahu.

    Die Vorteile für Israel eines von einem eigenen Staat regierten palästinensischen Gebiets liegen auf der Hand. Er befreite den jüdischen Staat von der Aufgabe, für Sicherheit in den palästinensischen Gebieten zu sorgen. Die Mittel, die Israel heute für die wirtschaftliche Entwicklung der Palästinenser ausgibt, könnten anderweitig eingesetzt werden. Schliesslich dürfte Israel hoffen, dass der weltweite Druck und die Verleumdungen aufhörten und Israel endlich als gewöhnliches Land angesehen würde. Die Hürden für den Aufbau eines funktionierenden Staates sind allerdings hoch. Staatliche Souveränität ist nicht nur ein Privileg, sondern auch eine Bürde. Sie heisst, für die Bürger Sicherheit herzustellen und Institutionen zu errichten, die vor dem Volk rechenschaftspflichtig sind. Verträge mit anderen Staaten könnten nach einem Regierungswechsel nicht einfach ausgesetzt werden. Angriffe auf andere Staaten ausser zur Selbstverteidigung würden mit Sanktionen belegt.

    Die Schaffung eines Staates setzt voraus, dass jede Parteigruppe ihre Gewaltmittel (Armee, Polizei, Justiz) an die neue Macht abtritt. Andernfalls würden staatliche Einrichtungen zur umstrittenen Beute im Kampf um politische Macht. Das Ergebnis wären Unsicherheit, Willkür und Anarchie. Die palästinensische Autonomiebehörde – heute die quasistaatliche Behörde des palästinensischen Volkes – ist von Korruption, gewalttätigen Machtkämpfen und extremer Abhängigkeit von internationaler Hilfe gezeichnet. Ob sie überhaupt in der Lage ist, die Verantwortung für einen palästinensischen Staat zu tragen, ist fraglich.

    Völlig ungelöst ist die Aufteilung des palästinensischen Gebiets in einen von der Autonomiebehörde (Westjordanland) und einen von der Hamas (Gazastreifen) kontrollierten Teil. Die Vereinbarung zwischen den Rivalen ändert daran nichts; im Gegenteil, die Annäherung der palästinensischen Autonomiebehörde an die Hamas stellt die Vertrauenswürdigkeit der Autonomiebehörde zusätzlich in Frage. Die Hamas ist eine Terrororganisation. Ihre ideologische Grundlage ist ein gewalttätiger Islam, die Zerstörung Israels ist ihr Programm. Zur Spaltung zwischen dem Westjordanland und dem Gazastreifen kam es, als nach den palästinensischen Parlamentswahlen 2006 die Hamas die Sitzmehrheit errang und die von der Fatah angeführte Autonomiebehörde nicht bereit war, mit ihr die Macht zu teilen. Die Machtübernahme im Gazastreifen war ein Coup und führte zu Blutvergiessen zwischen den palästinensischen Parteigruppen. Sie stellte der Autonomiebehörde ein klägliches Zeugnis aus. Dass die Hamas im Gazastreifen heute nur mit Mühe Sicherheit herstellen kann – die Hinrichtung eines italienischen Hamas-Sympathisanten durch noch extremere Islamisten ist ein Beispiel dafür -, überrascht nicht. Eine weitere Folge ist die Beschiessung Israels mit Raketen. Mit der Hamas ist kein Staat zu machen.

    Was von einem palästinensischen Staat realistischerweise bleibt, zieht man alle gewalttätigen Organisationen ab, ist eine grosse Frage. Die Mängel der Autonomiebehörde sind notorisch: die Unfähigkeit, eine Verfassung zu schreiben und fristgemässe Wahlen durchzuführen; ein Präsident, der bereits im siebenten Jahr seiner vierjährigen Amtszeit regiert; kein funktionierender Gesetzgebungsapparat; kein unabhängiges Rechtssystem; Duldung von Terror und Hasspropaganda. Selbst ein wohlgesinnter Beobachter muss sich fragen, ob bei den gegenwärtigen Verhältnissen dem palästinensischen Volk und erst recht den Nachbarn die Ausrufung eines palästinensischen Staates überhaupt zugemutet werden darf. Das Ergebnis einer jüngst durchgeführten Umfrage unter Palästinensern mit israelischem Pass, die im von Israel annektierten Ostjerusalem leben, spricht Bände: Mehr als die Hälfte gaben an, sie würden es auch nach der Gründung eines palästinensischen Staates vorziehen, in Israel zu leben. Selbst Muslime trauen heute dem jüdischen Staat offenbar mehr zu als einem palästinensischen Staat.

    Absurd und unverantwortlich

    So verständlich der Wunsch nach einem baldigen Frieden im Nahen Osten auch ist, so gefährlich ist es, Hoffnungen in eine nicht tragfähige Lösung zu setzen. Das Problem wird damit nicht beseitigt, sondern im Gegenteil noch verschärft. Das Ansehen der Autonomiebehörde unter den Palästinensern ist gering, der Rückhalt von Präsident Abbas ist schwach, und die Hamas bietet keine Option für die Zukunft an. Die Welt braucht keinen neuen gescheiterten Staat. Einen solchen zu schaffen, wäre absurd und unverantwortlich.

    Lukas Weber ist Mitglied des Zentralvorstands der Gesellschaft Schweiz – Israel.

  11. @ Zahal

    Offenbar kennen Sie nicht einmal die Probleme zwischen säkularen Juden und ultraorthodoxen Juden, die in eine Geschlechtertrennung in Bussen durchsetzten.
    Aber vermutlich sind Sie weder Jude noch Israeli.

    Ich denke eben, daß sie hinter den Thema Israel eher ihre politisch rechte Orientierung verstecken und man sieht ja auch ihrem letzten Kommentar diess an.
    Ja, auch in Israel gibt es verschiedene politische Orientierungen. Sie können das natürlich in einem einfachen Schema mit „links“ und „rechts“ fixieren und dann erklären, daß alles was ihrer politischen Gesinnung nicht entspricht „linke Vaterlandsverräter“ sind! Ist doch klar wo Sie politisch stehen, oder?

    Israel ist aber nicht damit gedient, indem so Leute wie Sie meinen, ihre politische Gesinnung am Nahost-Konflikt abzuarbeiten.

    Lassen sie doch ihre Maske als „Israel-Freund“ fallen und machen Sie doch einfach ihren politischen Vorstellungen hierzulande Luft.

    Aber natürlich muß man nicht „links“ sein um die aktuelle Regierung in Israel von der Positionierung als rechts-rechtsaussen einzustufen.

    Das wird ja bereits vielen konservativen Kräften zu viel!
    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,774018,00.html

    In den Ländern um Israel herum wachsen „Demokratiebewegungen“ (obwohl ich auch dies durchaus mit kritischem und differenzierten Blick beobachte) und in Israel veranstalten irgendwelche rechtsaussen positionierten Politiker eine Gegenbewegung dazu.

    • Ich hatte eigentlich vor, von diesem Typen nichts mehr freizuschalten. Doch dieser Kommentar zeigt einfach viel zu gut, wie arrogant und selbstherrlich er tickt. Er fordert Differenzierung, ist aber selbst nicht ansatzweise bereit dazu. Dafür unterstellt er lieber anderen eine politische Meinung und Lügen. Untermauert wird das mit Randereignissen, über die kein einziger hier schon etwas geschrieben hat, zitiert von einem Israelhasser-Kampfblatt. Allerdings weitab der Realität.
      Er unterstellt „Zahal“, sie sie wisse nichts von den Problemen zwischen säkularen und ultraorthodoxen Juden – wobei diese doch gerade darauf hingewiesen hatte, dass die Bestrebungen zur Geschlechtertrennung vom Staat/Gericht eben NICHT genehmigt wurde. Letzteres unterschlägt der Heuchler.
      Er ist nichts weiter als ein mieser, hochtrabend leere Sprechblasen von sich gebender Alibijude, der lieber die Terroristen rechtfertigt als Israel vor ihnen zu schützen.

      • Lass man Heplev, man kann ihn auf Grund dieser undifferenzierten Beiträge doch sehr gut einordnen. Sobald man nicht wie sie „tickt“ ist man eben ein Rechter, ist hier in Deutschland doch nicht anders. Gut, ich denke und handle konservativ und halte die jetzige Regierung für sehr gut für Israel, wobei mir meine Verwandschaft und Freunde vor Ort helfen, diese Meinung noch zu vertiefen, und Menschen, die derart verblendet sind, dort einzuordnen, wo sie hingehören. Ich nenne das Meinungsdiktatur…

        Komischerweise war es die Kadima, die dieses Gesetz in einer noch viel schärferen Form in die Knesset eingebracht hat und dann den Hintern zurückgezogen hat, als es galt, darüber abzustimmen…..Ursprünglich wurde eine schärfere Version des Gesetzes nämlich von Abgeordneten der Kadima-Partei ausgearbeitet und vorgelegt. Sie waren auch dafür verantwortlich, dass die Abstimmungen darüber vorangetrieben wurden. Jedoch am Tage der Abstimmung stimmten, außer den Abgeordneten Othniel Schneller und Julia Schmalov-Berkovitch, die beide nicht in der Versammlungshalle waren, alle Abgeordneten der Partei gegen das Gesetz. Nun wurden Schneller und Schmalov-Berkovitch vom Disziplinarkomitee ihrer Partei bestraft. Er bekam ein sechsmonatiges Verbot, bei Sitzungen des Komitees für Kritik am Staatswesen dabei sitzen zu dürfen. Ihr ist es nun für drei Monate lang verboten, dem Komitee für Einwanderung zu dienen und Gesetzesvorschläge vorzubringen. So ticken sie, und wer den SPON zitiert, zeigt ganz deutlich, wo er seine „politische“ Heimat hat…..

        Ich ordne ihn in die Reihe der Tochter, Langer, Melzer und andere Judenhasser ein…..

    • Meine Güte, Ihre ständigen Fragen und Unterstellungen wer Jude oder Israeli ist oder nicht, sagt alles über Sie. Ich bin mal so frech und behaupte, Sie sind mit Sicherheit keiner, sondern tun nur so, denn Typen wie Sie denken, damit wären sie auf der sicheren Seite und würde eher Gehör finden. Nur verrechnen sich genau solche Typen wie Sie völlig.

      • Ich denke, Zahal liegt richtig: Der Typ von der Sorte der Tochter usw. Seine letzten Schreiberei war so wirr, dass ich mir gar nicht weiter überlegt habe, ob ich es freischalten soll. Müllhaufen, fertig.

  12. Nur noch ein Beispiel zu Herrn Stiglitz, der Differenzierungs-Forderer ohne Differenzierungsfähigkeit: In einem anderen Kommentar (ist wohl Strategie, seine Hetze schön zu verteilen, damit die Leser suchen müssen) verlinkte er ein Video, mit dem die ultraorthodoxen Juden (nicht nur) Jerusalems allesamt in einen Topf geworfen werden und macht sich diese Haltung zu eigen. Wenn er so differenziert wäre, wie er es von anderen fordert, dann wüsste er, dass es sich selbst unter diesen um eine Minderheit handelt. Aber nein, der Differenzierungsforderer hält nichts davon, das ist alles derselbe Müll. Herzlichen Glückwunsch, Sie Heuchler!

  13. Och, schade. Ich bin leider zu spät gekommen für den Noah. Er wollte doch so gerne mit einem Juden und Israeli sprechen. Macht nichts, Du kommst doch sicher unter einem anderen Namen wieder, oder? 😉

    Der Name sollte authentisch klingen. Wäre er das, dann hätte man irgendeinen elektronischen Fingerabdruck von unserem lieben Noah finden müssen. Man findet tatsächlich einen Noah Stiglitz, aber der lebt in den USA und kann kein Deutsch. Bei weiterer Recherche fand ich eine Buchbesprechung bei TAZ (welche sicherlich eine seiner Lieblingszeitungen ist!) über ein Buch von Joseph Stiglitz, seines Zeichens Jude, Nobelpreisträger und ehemaliger Berater von Bill Clinton. Da hatte unser Noah schon einen schön klingenden jüdischen Nachnamen. Und da die Geschichte von der Sintflut sehr weitläufig bekannt ist und Noah ein so schön biblisch klingender Name ist … et voila: Noah Stiglitz ward geboren.

    Ich vermute, wir haben es hier mit einem neuen Schritt in der Evolution zu tun. Anfangs waren es die jüdischen Freunde, die die eigene israelkritische Meinung teilten. Später waren es selbst Juden. Doch die Geschichte ist einfach zu klischeehaft, um wahr zu sein. Ein Jude, mit einem Onkel in Sderot, der auch noch einen „Araber, Moslem und Palästinenser“ zum besten Freund hat … geht’s noch?

    Zahal hat recht: das war kein linker Jude. Als solcher hätte er die konservativen israelischen Regierungen kritisiert. Er hat aber explizit von „allen israelischen Regierungen“ gesprochen. Es gab aber auch etliche linke Regierungen in der israelischen Geschichte.

    Nun, Noah, ich bin Jude und gebürtiger Israeli. Ich habe als Kind gleichermaßen mit jüdischen und arabischen Kindern gespielt. Meine Großmutter wohnte in Jaffo und hatte zahlreiche arabische Nachbarn. Einer von ihnen war ein Mann mit gütigen, milden Augen. Ich ging in seinem Haus ein und aus, als wäre es mein eigenes. Er half meiner Großmutter mit den Einkäufen, wenn sonst keiner da war. Er war ein guter Mensch und ich mochte ihn sehr.

    Mit seinem Sohn war ich recht gut befreundet. Auch nachdem ich mit meinen Eltern nach Deutschland zog, blieb die Freundschaft erhalten. Bis ich im Alter von 17 wieder einmal zu Besuch in Israel war. Bei unserer letzten Begegnung sah er mich mit derart hasserfüllten Augen an, als hätte ich seine ganze Familie ausgelöscht. Und er sagte mir, wir könnten keine Freunde sein, weil er Araber und ich Jude sei.

    Du siehst, werter Noah, ich kann durchaus zwischen guten und schlechten Menschen unterscheiden. Und dabei richte ich mich nicht nach Hautfarbe, Geschlecht, Rasse oder Religion.

    Ich hatte mein Erwachen zu Beginn der zweiten Intifada. Da musste ich lernen, daß die ersten Selbstmordattentäter (und da ist es schon schlimm genug, daß sie noch nicht einmal Respekt vor ihrem eigenen Leben haben) sich mit allen toxischen Mittel vollpumpen ließen, die ihnen zur Verfügung standen (vom Grippevirus bis zu Aids), um selbst noch mit ihrem Blut die verhassten Juden zu vernichten. Wer solch einen niederträchtigen Charakter besitzt, der verdient es nicht, von mir respektiert zu werden. Wer sich solche unaussprechlichen Gemeinheiten ausdenkt, um Böses zu tun, verdient es nicht einmal in einer menschlichen Gemeinschaft leben zu dürfen. Da können noch so viele Relativierer wie Noah daherkommen. Wer es wagt, solch ein böses Pack mit den Israelis gleichzusetzen ist ein mieser Schuft.

    Und da Noah bestimmt immer noch glaubt, im Recht zu sein, sage ich nur noch:

    Noah, tenashek oti ba tachat!!!

    Das wirst Du doch als Jude sicher verstehen.

  14. Jetzt fahren die Trolle ihre ultimativen Geschütze auf: DIe Unterschiede von ultraorthodoxen Juden (wir erinnern uns: die Scheißerchen fordern doch immer so viel Differenziertheit), das ist so wie „nicht alle Nazis waren so schlimm“. Irre gut, wie die differenzieren!

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.