PalAraber lehnen Zweistaatenlösung ab, außer als Zwischenschritt zur vollständigen Eroberung

Elder of Ziyon, 15. Juli 2011

Dies Umfrage widerlegt alles, was Sie über den Nahen Osten in den Mainstream-Medien lesen.

Aus der Jerusalem Post:

Nur einer von drei Palästinensern (34 Prozent) akzeptiert zwei Staaten für zwei Völker als Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts; das besagt eine intensive, persönliche Umfrage auf Arabisch bei 1.010 palästinensischen Erwachsenen in der Westbank und dem Gazastreifen, die diese Woche vom amerikanischen Meinungsforscher Stanley Greenberg abgeschlossen wurde.

Die Umfrage, die eine Fehlerquote von 3,1 Prozentpunkten hat, wurde in Zusammenarbeit mit dem Palestinian Center for Public Opinion aus Beit Sahur durchgeführt und von The Israel Project gesponsert; The Israel Project ist eine gemeinnützige Organisation, die Journalisten und Führungskräften Informationen über den Nahen Osten zur Verfügung stellt.

Die Befragten wurden gefragt, was sie von US-Präsident Barack Obamas Äußerung halten, es solle „zwei Staaten geben: Palästina als Heimat des palästinensischen Volkes und Israel als Heimat des jüdischen Volkes“.

Nur 34% sagten, sie akzeptierten die Vorstellung, 61% lehnten sie ab.

Sechsundsechzig Prozent sagten, das wirkliche Ziel soll sein mit einer Zweistaatenlösung zu beginnen, aber dann dazu überzugehen daraus einen einzigen Palästinenserstaat daraus zu machen.

Zum Schicksal Jerusalems befragt, sagten 92%, es sollte die Hauptstadt Palästinas sein, 1% sagten, die Hauptstadt Israels; 3% die Hauptstadt beider und 4% eine neutrale, internationale Stadt.

Zweiundsiebzig Prozent befürworteten die Leugnung der Tausende Jahre jüdischer Geschichte in Jerusalem; 62% unterstützten die Entführung von IDF-Soldaten und sie als Geiseln zu halten; und 53% befürworteten Lieder über den Hass auf Juden in palästinensischen Schulen zu lehren.

Als ihnen ein Zitat aus der Charta der Hamas zur Notwendigkeit von Bataillonen aus der arabischen und islamischen Welt zum Sieg über die Juden vorgelegt wurde, stimmten 80% zu. Dreiundsiebzig Prozent stimmten einem Zitat aus der Charta zu (und einem Hadith, also einer Tradition, die dem Propheten Mohammed zugeschrieben wird), das die Notwendigkeit angibt Juden zu töten, die sich hinter Steinen und Bäumen verbergen.

Aber nur 45% sagten, sie glaubten an die Erklärung der Charta, dass die einzige Lösung des Palästinenserproblems der Jihad sei.

Zu den positiveren Ergebnissen der Umfrage gehört, dass nur 22% das Verschießen von Raketen auf israelische Städte und Bürger unterstützen und dass zwei Drittel diplomatisches Engagement dem gewalttätigen „Widerstand“ vorziehen.

Unter Palästinensern allgemein bevorzugen 65% Gespräche und 20% Gewalt. In der Westbank betrug die Quote 69 zu 28%, im Gazastreifen 59 zu 32%.

Diese Umfrage stehen in vollkommenem Widerspruch zu den weltweiten Annahmen eines palästinensisch-arabischen Volkes, das mit Israel in Frieden zu leben wünscht – Annahmen, die von Medien geformt werden, die das berichten, was Journalisten als wahr haben wollen, statt was es tatsächlich ist.

Würden westliche Führungspersönlichkeiten diese Umfrage begreifen, dann wüssten sie, dass die einseitig Ausrufung eines Staates, wie sie für September geplant ist, alles andere als eine friedfertige Aktion ist. Sie würden wissen, dass wahrer Friede buchstäblich unmöglich ist und dass im palästinensisch-arabischen Vokabular „Kompromiss“ nicht vorhanden ist. Sie würden wissen, dass jede Aktion, die die UNO unternimmt, Krieg wahrscheinlicher macht, nicht weniger wahrscheinlich.

Sie würden wissen, dass diese rechtsgerichteten israelischen Extremisten absolut recht hatten.

Die „Zweistaatenlösung“, von denen andere Umfragen feststellen, dass die PalAraber sie unterstützen, ist ein Trojanischen Pferd. Doch jeder Zionist, der das herausstellt, wird in den Medien als Extremist ausgegrenzt, während Journalisten diejenigen anschleimen, die rosigere und letztlich falsche Interpretationen anführen. Nur selten formulieren Umfragen die Fragen auf eine Weise, die die wahren Gefühle der palästinensisch-arabischen Öffentlichkeit offen legen.

Ha’aretz, eine der schlimmsten Vertreter des Märchens, die palästinensischen Araber wollten friedliche Koexistenz, vergrub die Umfrageergebnisse ganz am Ende eines Artikels darüber, wie wenige die palästinensischen Araber eine neue Intifada haben wollen und drehten das entsprechend:

In einem weiteren Maß der palästinensischen Gemütslage, zeigte eine von der Gruppe The Israel Project, die Informationen über Israel und den Nahen Osten an Journalisten und andere verbreitet, in Auftrag gegebene Umfrage, dass ungefähr 65 Prozent der befragte Palästinenser sagten, sie denken, dass jetzt die Zeit für diplomatische Kontakte ist, während 30 Prozent den jetzigen Zeitraum als die Zeit für gewalttätigen Widerstand betrachten. Andererseits befürworten nur 34 Prozent eine Zweistaatenlösung, zu der ein Palästinenserstaat an der Seite eines jüdischen Staates gehört. Weiterhin bevorzugen 66 Prozent eine Zweistaatenlösung als ersten Schritt, dem ein Palästinenserstaat folgt, der Israel ersetzt.

Die meisten Medien werden sich nicht damit befassen diese sehr wichtige Umfrage auf die Art und Weise zu drehen, wie es Ha’aretz tut. Sie werden sie einfach komplett ignorieren. Immerhin ist es peinlich zuzugeben, dass die gesamte eigene Weltsicht furchtbar daneben liegt und wenn man die Wahl die Peinlichkeit zu umgehen oder die Wahrheit zu sagen, dann haben die Mainstreammedien keine gute Bilanz das Letztere zu tun.

Erwarten sie also keine Kolumne von Tom Friedman dazu. Immerhin verbringt er persönlich viel Zeit mit ausgesuchten palästinensischen Arabern, die perfekt Englisch sprechen, wenn der den Nahen Osten ein paar Mal im Jahr besucht. Er kennt den Puls der pal-arabischen Gesellschaft besser als jede dumme, alte von Zionisten befürwortete Umfrage. Was ist die bessere Story – ein Interview mit Leuten, die du selbst auswählst, die zwar in der Minderheit sein mögen, von denen du aber weißt, dass sie mit deinen Ansichten übereinstimmen – oder langweilige Zahlen?

2 Gedanken zu “PalAraber lehnen Zweistaatenlösung ab, außer als Zwischenschritt zur vollständigen Eroberung

  1. Angeblich rudern sie aber selbst zurück, aus Israel Heute:

    Der palästinensische Politiker Nabil Amr hat dazu aufgerufen, die für September geplante Gründung des Staates Palästina um ein Jahr zu verschieben. Er befürchtet, dass die einseitige Ausrufung dieses Staates die Beziehungen der Palästinenser zu den USA und zur Europäischen Union (der größte Geldgeber)belasten wird. Amr ist der erste prominente Palästinenser, der öffentlich auf Distanz zu den Plänen der Palästinenserführung geht. Amr gehört der Fatah-Partei an. Auf ihn wurden schon zwei Anschläge verübt, vermutlich von radikalen Islamisten. Der frühere Informationsminister erklärte gegenüber Journalisten, die Palästinensische Autonomiebehörde habe mit ihrem Vorhaben, von der UNO die Anerkennung eines Palästinenserstaates in den Grenzen von 1967 zu verlangen, einen hohen Baum erklommen. Nun habe sie Schwierigkeiten, davon ohne Schaden herunterzusteigen, so Amr. Er werde Präsident Abbas bei der nächsten Sitzung des PLO-Zentralkomitees zur Verschiebung raten. Ein besseres Klima bei der Aufnahme von neuen Friedensgesprächen sei im Interesse der Palästinenser. Die geplante Staatsgründung wird von Israel, den USA und vielen europäischen Staaten kritisch gesehen. „Das ist eine Sackgasse“, kommentierte ein israelischer Regierungsvertreter, „der einzige Weg zum Frieden sind direkte Verhandlungen zwischen Palästinensern und Israelis.“

    Na, ja, ist wohl auch dem „arabischen Frühling“ geschuldet.

  2. schalom ,dies bande hält an ihr Ziel fest<<israel und sein volk
    zu vernichten.<<gott schütze israel und sein volk. karl

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.