Seit 1948 sind fast 10 Millionen Muslime durch die Hände von Mitmuslimen gestorben

Marisol, Jihad Watch, 24. August 2011

Wo ist die Empörung darüber? Zweierlei Maß ist im Überfluss vorhanden. Wie sagte der israelische Botschafter Dan Gillerman 2008: „Wenn Christen Muslime töten, dann haben wir Kreuzzüge. Wnen Juden Muslime töten, ist es Mord. Und wenn Muslime Muslime töten, ist das, als würde über das Wetter geredet. Niemand kehrt sich darum.“

Der verstorbene Samuel P. Huntington stellte fest: „Wohin immer man an den Grenzen des Islam schaut, haben Muslime Probleme damit friedlich mit ihren Nachbarn zusammenzuleben. Da stellt sich natürlich die Frage, ob dieses Muster des Konflikts des späten 20. Jahrhunderts zwischen muslimischen und nichtmuslimischen Gruppen gleichermaßen für die Beziehungen zwischen Gruppen anderer Zivilisationen gilt. Fakt ist: Es gilt nicht. Muslime machen ein Fünftel der Weltbevölkerung aus, doch in den 1990-er Jahren sind sie weit mehr in Gewalt zwischen Gruppen involviert gewesen, als die Völker irgendeiner anderen Zivilisation… Die Grenzen des Islam sind blutig und sein Innenleben ebenfalls.“

Man vermerke ebenfalls die ahmedinedschadeske (um einen neuen Begriff zu prägen) Rhetorik des türkischen Premierministers Erdogan, die in „Warum Golda Meir Recht hatte“ von Burak Bekdil für die Tageszeitung Hürriyet vom 23. August zu lesen ist:

Es sind mehr als zweieinhalb Jahre vergangen, seit Premierminister Recep Tayyip Erdoğan dem israelischen Präsidenten Shimon Peres ins Gesicht sagte: „Ihr (Juden) wisst sehr gut wie man tötet.“ Premierminister Erdoğan hat außerdem mehr als ein paar Male erklärt, dass das Haupthindernis für Frieden in diesem Teil der Welt Israel ist; einmal nannte der den jüdischen Staat „eine Eiterbeule im Nahen Osten, die Hass und Feindseligkeit verbreitet“. In diesem heiligen Monat Ramadan voller Blut in muslimischen Gebieten wollen wir versuchen festzustellen, wer diejenigen sind, die wissen wie man tötet.

Während der syrische Totenzähler jeden Tag weiter klickt, um die 2000 zu erreichen, hört der türkisch-kurdische Totenzähler nicht auf und steht bereits bei mehr als 40.000 seit dem Jahr 1984, womit beide weiter zur großen Blutlache beiträgt, die der Nahe Osten genannt wird. Allein während des aktuellen Ramadan ist die Zahl der Toten der Kurdischen Arbeitspartei (PKK) in diesem Krieg der muslimischen Kurden gegen die muslimischen Türken die Zahl von 50 erreicht und das ohne die Opfer in der Türkei und im Nordirak wegen militärischer Vergeltung der Türken, über die selten genau berichtet wird.

Sprechen wir von Fakten.

Der Sudan liegt nicht im konventionellen Nahen Osten, also ignorieren wir den dortigen Völkermord . Lassen Sie uns auch die westpakistanischen Massaker in Ostpakistan (Bangladesch) ignorieren, die 1971 auf 1,25 Millionen Tote brachten.  Oder die 200.000 Toten in Algerien im Krieg zwischen den Islamisten und der Regierung von 1991 bis 2006.

Aber eine einfache, strikt auf den Nahen Osten beschränkte Recherche wird eine MillionenTote im rein muslimischen Krieg zwischen dem Iran und dem Irak zeigen, 300.000 von Saddam Hussein getötete Angehörige muslimischer Minderheiten, 80.000 während der islamischen Revolution getötete Iraner, 25.000 Tote 1970/71 in den Tagen des Schwarzen September durch die jordanische Regierung in ihrem Kampf gegen die Palästinenser und 20.000 Islamisten, die 1982 von Al-Assad dem Älteren 1982 in Hama getötet wurden. The Schätzung der Weltgesundheitsorganisation zu Osama bin Ladens Blutbad im Irak stand schon vor ein paar Jahren bei 150.000.

Recherchen von Gunnar Heinsohn von der Universität Bremen und Daniel Pipes, dem Direktor des Middle East Forum aus dem Jahr 2007 ergaben, dass seit 1948 rund 11 Millionen Muslime gewaltsam getötet wurden, 35.000 davon (0,3 Prozent) oder 1 von 315 Toten starben während der sechs Jahre arabischer Kriege gegen Israel. Im Gegensatz dazu wurden mehr als 90 Prozent ums Leben kamen, wurden von Mitmuslimen getötet.

Es lohnt sich zu wiederholen, dass die arabischen Staaten gegen Israel in der Erwartung in den Krieg zogen, den jüdischen Staat ein für allemal auszulöschen. Doch die arabischen Staaten verloren einen Krieg nach dem anderen.

Nach Angaben der Herren Heinsohn und Pipes beläuft sich das grausige Inventar auf die Gesamtzahl der Toten in Konflikten überall auf der Welt seit 1950 auf um die 85 Millionen. Davon fallen die muslimisch-arabischen Toten in den arabisch-israelischen Kriegen auf 46.000, einschließlich der 11.000 während Israels Unabhängigkeitskriegs. Das macht 0,05 Prozent aller Toten in allen Konflikten oder 0,4 Prozent aller arabischen Toten im arabisch-israelischen Konflikt.

Bei einer weiteren Berechnung – unter Auslassung „kleiner“ Massaker wie dem, das in Syrien im Gang ist und andere Toter während des Arabischen Frühlings – verursachten alleine Saddams Irak, Jordanien, Syriens al-Assad der Ältere, der iranisch-irakische Krieg, die Bin Laden-Kampagne im Irak, die iranisch-islamische Revolution und der türkisch-kurdische Konflikt 1,65 Millionen muslimische Tote durch Muslime, verglichen mit weniger als 50.000 Toten im arabisch-israelischen Konflikt seit 1950 einschließlich der Todesfälle während und nach der Operation Gegossenes Blei, die nach der Heinsohn-Pipes-Studie stattfand. Diejenigen, die keinen Taschenrechner zur Hand haben, werden mir erlauben ihnen zu sagen: 50.000 ist drei Prozent von 1,65 Millionen.

Golda Meir, die Vierte in Israels Amt des Premierministers oder auch die „Mutter Israels“ hatte ein perfekt realistische Sicht, als sie sagte, dass Frieden im Nahen Osten erst möglich sein wird, „wenn die Araber ihre Kinder mehr lieben als sie uns hassen“.

Ein Gedanke zu “Seit 1948 sind fast 10 Millionen Muslime durch die Hände von Mitmuslimen gestorben

  1. Gestern, 30.08.11, brachte ZDF die Dokumentation „Der Heilige Krieg“. Unter anderem wurde der junge Osama Bin Laden angeblich folgendermaßen instruiert, auch Muslime zu töten. Aus folgendem Grund so das nicht so schlimm: Die Guten kommen sowieso zu Allah, und um die Bösen ist es nicht schade …
    Es kommt eben bei den Terroristen auf die Auslegung an, man biegt sich die Welt so hin, wie man sie braucht und für Allah ist es kein Mord, sondern er bekommt dankenswerterweise lauter nette Menschen früher als gedacht in sein Himmelreich. Bevor die Menschen am Ende ihres Lebens vielleicht böse werden, sind sie schon oben bei ihm.
    Nasrallah selbst hat auch seine eigenen Weisheiten beim Töten der Israelis. Erwischt es Zivilisten, sagt er, sind es für ihn auch Soldaten, denn schließlich haben sie ja mal gedient oder würden einmal in der israelischen Armee dienen. Frauen nicht ausgenommen.
    So leicht behält man ein gutes Gewissen beim Töten Unschuldiger!
    Margot

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