Wenn die Qualitätsjournaille über die USA „informiert“

WDR2, heute Morgen zwischen 6 Uhr und 6.30 Uhr: Aus den USA kommt die Nachricht einer Nachwahl in New York, bei der ein Republikaner gewonnen hatte. Es wurde nicht gesagt, dass das eine Wahl zum Repräsentantenhaus war (und nicht zum Senat); es wurde auch nicht gesagt, warum diese Wahl sein musste (der bisherige Vertreter, ein Demokrat, hatte übers Internet Nacktfotos von sich selbst an weibliche Fans verschickt). Aber es wurde festgestellt, dass das ein sehr besonderes Ergebnis war: Seit rund 100 Jahren hatten in diesem Bezirk nur Demokraten die Wahlen gewonnen, Republikaner waren von Haus aus ohne Chance. Aber jetzt ist das auf einmal anders.

Was das bedeutet, kann kaum extrem genug beschrieben werden. Es ist mehr als ein Erdrutsch, mehr als eine Revolution. Das ist ungefähr so, als hätte Bayern zur Zeit von Franz-Joseph Strauß von einem Tag auf den anderen die CSU marginalisiert und der SPD eine Zweidrittel-Mehrheit beschert (von der Färbung her umgekehrt). Oder so, als hätte Wowereit in Berlin immer alle Schwulen auf seiner Seite gehabt und von denen würde auf einmal keiner mehr den Wowi wählen.

Dieser Katastrophe der Demokraten versucht also jetzt der Korrespondent des WDR (bzw. der ARD) zu erklären. Von der Moderatorin wurde er gut vorbereitet; die sprach vom tollen Obama und den klugen und weisen Reden, die der Superpräsi immer hält. Wieso – so die ungläubige Problemformulierung (wenn auch mit anderen Worten) – bekommt der jetzt eine solche Klatsche?

Der Korrespondent weiß es: Die Amerikaner trauen ihm nicht mehr zu, dass er die Wirtschaft wieder auf die Reihe bekommt.

Exkurs: Wir „wissen“ ja alle, dass das nicht Obamas Schuld, sondern nur sein Problem ist, denn er hat ja die Schulden von Bush geerbt – so erst am Wochenende von der Qualitätsjournaille wieder durch den Äther gejagt. Dass Obama in zweieinhalb Jahren Regierung mehr Schulden gemacht hat als seine drei Vorgänger zusammen – geschenkt. Das ist immer noch und ausschließlich Bush schuld. Andere Szenarien gelten nicht, erst recht nicht, wenn man den Jüngern des Obamessias vorhält, dass die Republikaner diese Schulden ihres Idols nicht mitmachen wollten und dass der ein finanzpolitischer Irrläufer ist.

Sie trauen es ihrem Präsidenten nicht mehr zu. Und warum? Ganz einfach, es gibt von links immer nur einen Grund, dass „Rechte“ gewählt werden: Rassismus. Die Karte spielt Obama mit seiner Truppe immer wieder und unsere Qualitätsjournaille hat gelernt sie auch zu nutzen. Der Herr Korrespondent weiß: Dass der Republikaner in New York diesen Sieg davon trug, liegt daran, dass die Amerikaner halt Rassisten sind. Niemand sagt es offen, aber einen schwarzen Präsidenten wollen sie eben nicht. Sie wollen einen weißen Präsidenten. Deshalb steht Obama so schlecht da.

Das ist die leider außerordentlich typische Welterklärung von links. Schuld sind immer die anderen, selbst hat man keine tatsächlichen Fehler gemacht; vielleicht in der Selbstdarstellung, vielleicht in der Vermittlung der eigenen Heilmittel. Aber dass die eigene Politik an sich fehlerhaft sein könnte, liegt für diese Koryphäen außerhalb des Möglichen. Dass die Wähler in New York einfach von der unmöglichen Politik des ersten „schwarzen“ Präsidenten die Schnauze voll haben könnten, kann nicht sein, seine Schlappen müssen bösartige Gründe haben, die bei der anderen Partei oder eben beim unmöglichen Wahlvolk liegen.

Was der Herr Korrespondent dabei offensichtlich nicht mitbekam: Wenn er „den Amerikanern“ solch üblen Rassismus unterstellt, dann sagt er damit aber, dass die Wähler der Demokraten die Rassisten sind, denn schließlich waren sie es, die dem Kandidaten der Demokratischen Partei die Niederlage bereiteten, indem sie sich dem der Republikaner zuwandten. Ausgerechnet die Minderheiten, die Arbeiterklasse und die Unterschichtleute, die in Queens und Brooklyn wohnen, immer stramme Demokraten, sind jetzt plötzlich zu Rassisten geworden, weil sie den Schwarzen nicht im Amt haben wollen? Als hätte es – neben den Sex-Skandalen der Demokraten – nicht genügend andere Themen gegeben, bei denen die Demokraten versagen und die Leute die Versager abstrafen. Nein, es kann nur einen Grund geben.

Die von unseren Medien vermittelte Monokausalität der Vorgänge in den USA ist schon heftig. Aber das geschieht halt, wenn diese Herrschaften Qualitätsjournalisten sich nur da informieren, wo sie zu hören bekommen, was sie hören wollen. Wer sich nur mit der New York Times, der Washington Post und ähnlichen Zeitungen abgibt, die politischen „Analysen“ von CNN übernimmt und sich ansonsten von Parteigängern der US-Demokraten sein Wissen vermitteln lässt, weil z.B. Fox News ja ein böses, rechtsradikales Dingen ist, das eigentlich verboten gehört, der hat ein Problem – er befindet sich mindestens so weit weg vom Volk wie die entsprechenden Medien und Politiker.

Wir kennen das aus Israel. Von dort „berichten“ unsere Elite-Journalisten ebenfalls weitgehend auf Grundlage dessen, was sie aus Medien und von Gruppen bzw. Personen erfahren, die zwar als Elite gelten, aber einfach nur am – linksextremen – Rand herumdümpeln, ohne irgendeine Repräsentativität beanspruchen zu können. Meist gelten sie in der Darstellung unserer Medien trotzdem als repräsentativ für Israel (besser: „das wahre Israel“) und wenn das dann doch zu unglaubwürdig wird, als „Gewissen“ Israels. Mit der Wirklichkeit hat das weniger zu tun als Batman mit tatsächlicher Verbrechensbekämpfung.

Was ist mit der „grünen“ Politik des Supermanns? Er versenkte nur 19 Milliarden Dollar in die Industrie mit den grünen Arbeitsplätzen; diese schaffte sage und schreibe 3.545 neue Jobs – das ist eine Subvention von mehr als $5 Millionen pro Arbeitsplatz und dann kommen Dinger bei raus wie die Pleite von Vorzeigefirmen. Ist es Rassismus, das für eine verfehlte Politik zu halten? Wie viele Vorzeigeprojekte des Superpräsi inzwischen in die Hose gegangen sind, weil die mit Unmengen Steuergelder versorgten Firmen insolvent sind oder ihr Produktion und Dienstleistungen ins Ausland auslagerten, kann ich inzwischen nicht mehr zählen. Ebenso zahlreich sind die Gelegenheiten, bei denen Obama Patrioten vor den Kopf stieß (die soll es ja auch bei denen geben, die ihn 2008 wählten). Wie stark sich viele vom erstarken der Gewerkschaftsmafia abgestoßen fühlen und unter dieser leiden, ist auch noch nicht eruiert. Was der Mann im Weißen Haus sich sicherheitspolitisch an Unsinn leistet, spricht Bände.

Es gibt derart viele Gründe, Obama als Präsidenten nicht haben zu wollen, dass seine Hautfarbe nun wirklich absolut keine Rolle spielt. Die Republikaner haben ihn immer mit seinen politischen Fehlleistungen angeschossen; sie haben eine Dummheit nach der anderen genutzt, die dieselben Medien, die bei Bush böswillig mit dessen Versprechern umgingen, verschweigen, angefangen von seiner Behauptung, er habe in 57 (Bundes-)Staaten Wahlkampf gemacht über Fehlleistungen in Sachen Fakten der Geschichte bis hin zu anmaßenden Vergleichen mit Vorgängern (z.B. Ronald Reagan). Was Obama an Falschem und Strunzdummem von sich gegeben hat, waren keine Versprecher, sondern schlichte Blödheit des Präsidenten und seiner Mitarbeiter.

All das weiß der deutsche Michel nicht, weil die Qualitätsmedien – insbesondere auch Zwangsgebührensender – es ihm vorenthalten. Weil in Deutschland Kritik an Obama gleich immer das ist, was die Obamanisten in den USA draus machen wollen: Rassismus. Dabei zeigt sich schon in der Körperhaltung dieses Mannes viel von dem, was ihm anzukreiden ist: grenzenlose Arroganz und Hochmut, fehlende Empathie und fehlendes Verständnis für den Normalbürger. Zwei Bilder aus den Feierlichkeiten zum Gedenken an die 9/11-Anschläge zeigen die Welten auf, die schon rein menschlich zwischen Obama und seinem verteufelten direkten Vorgänger liegen:

Das erste zeigt die beiden während eines Gebets bei einer Gedenkveranstaltung:

Bush neigt den Kopf, Obama nimmt seine typische Pose ein: Die Nase oben, keinerlei Demut oder Respekt in der gesamten Haltung. Dieser Typ beugt sich nur vor Tyrannen wie dem König von Saudi-Arabien – und dann als Bückling so tief, dass er denen die Schuhe lecken kann.

Das zweite bei der Begegnung mit Familienangehörigen von 9/11-Opfern:

Kann sich jemand vorstellen, dass Obama einen Menschen einfach so in den Arm nimmt?

Unsere Medien würden es schaffen Bush seine Volksnähe noch anzukreiden und Obamas aufgesetzter Schein-Anteilnahme Echtheit zu attestieren. Also überall das Gegenteil aus dem zu machen, was es ist, so wie sie seine Reden als „klug“ bezeichnen. Das sind sie nicht; er kann die Leute mitreißen, aber inhaltlich sind sie Schrott. Um ein ganz übles Beispiel anzuführen: Goebbels hatte die Leute im Berliner Sportpalast im Februar 1943 auch mitgerissen. Inhaltlich war diese Rede grausig und nicht akzeptabel.

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17 Gedanken zu “Wenn die Qualitätsjournaille über die USA „informiert“

  1. Obama als einen schwarzen Präsidenten zu sehen ist Rassismus pur. Er hat einen schwarzen Vater (einen Afrikaner, der NIX mit Afroamerikanischen Wurzeln zu tun hat) und eine weisse Mutter. Aus schwarz-rassistischer Sicht wäre er ein Weisser. Um ihn als schwarz bezeichnen zu können, müssen wir jedoch die Hautfarbe weiss zu Grunde und sehen jegliche Abweichung (ergo Verunreinigung) als schwarz einordnen. Wenn das mal nicht mega-rassistisch ist…

    • Nun, wahrscheinlich ist alles Rassimus, Negerküsse, Muselmanen Kaffee, als Versager, nur weil er schwarz ist, hat ihn nienand bezeichnet, aber als PERSON schon, egal ob schwarz, gelb, braun oder violett…. Rasssismus sieht anders aus….

      • Mein Güte immer die Rassisten-Keule! Von mir aus kann er grünkariert sein und ich mag ihn immer noch nicht!

  2. Es ist ein Ärgernis, dass diese wichtige Website, die große Hilfe gibt bei dem Windmühlenkampf gegen die Gewohnheitsantisemiten hierzulande, immer wieder durch tumbes Teapartygeschwätz entwertet wird! Zur Erinnerung: Clinton hinterließ einen geordneten Haushalt, Bush hat daraus ein Desaster gemacht und Obama das Chaos hinterlassen, das Sie dem jetzt vorwerfen. Und da schwätzen Sie von der „Qualitätsjounaille“. Fangen Sie doch mal bei sich an. Oder besser: toben Sie sich am Stammtisch aus und verschonen uns mit Ihrem rechtsradikalen Unsinn.
    Addib

    • Sehr geehrte Frau Boettger, tumb ist die Behauptung Obama sei nicht vorzuwerfen, was er verbrochen hat. Der Mann ist entweder ein wirtschaftspolitischer Stümper oder einer, der seine ideologische Vernichtung der US-Wirtschaft voran treibt (m.E. gilt das zweite). Er hat es nicht geschafft mit seiner Umverteilungspolitik die Wirtschaft wieder in Gang zu bringen. Er kennt nur einen Grund für sein Versagen: Bush. Er ist nicht bereit für irgendetwas Verantwortung zu übernehmen, das in den USA unter seinter Regierung schief geht. Aber er ist immer ganz schnell dabei anderen die Schuld zuzuschieben. Er predigt der US-Bevölkerung, sie solle den Gürtel enger schnallen, trinkt aber nicht das Wasser, das er predigt, sondern teuersten Wein (auf Kosten des Steuerzahlers).
      Er stellt Clinton in den Schatten, was das Lügen angeht und konkurriert mit Jimmy Carter sehr heftig um den Titel des schlechtesten Präsidenten der USA. Meiner Meinung nach wird er es schaffen, Carter den Rang noch abzulaufen, was eine echte „Leistung“ ist.
      Diesen Cretin in irgendeiner Weise zu verteidigen, zeigt nur blinde Ahnungslosigkeit. „Bush ist Schuld“ ist das Mantra der Versager und Hetzer. Gehören Sie dazu?

      • Lieber heplev, wenn ich mich mit Ihnen darüber streiten würde, ob Obama ein „Cretin“ ist oder Bush der dümmste Präsident aller Zeiten war, täte ich dieser Website das an, was sie nun wirklich nicht verdient hat. Ich bin, wie alle die sich um Israels Zukunft Sorgen machen und sich für die Position Israels einsetzen, auf Informationen angewiesen. Ihre Website bietet mir diese Informationen; dazu gehören selbstverständlich auch Informationen über den wichtigsten Bündnispartner Israels.
        Dazu gehören aber nicht inhaltslosen Verunglimpfungen (Cretin) Obamas, die, wie ich hoffe, nicht deshalb so heftig sind, weil dieser Präsident schwarz ist. Oder doch? Bin ich tatsächlich so ahnungslos?

        • Ist das Ihre Argumentation? Ich bin so heftig gegen einen Lügner und Betrüger, weil er „schwarz“ ist? Wie hohl ist denn das?
          Es offenbart sich immer mehr, dass die Obama-Gläubigen einfach keine Argumente haben, außer ihren üblen Parolen. Meine Güte, denken könnt ihr offenbar überhaupt nicht, ihr plappert den Müll nach, den euer Heiland euch vorgibt. Könnt ihr irgendwann mal selbst das Gehirn anwerfen, statt die Lügen der Obama-Truppen unreflektiert runterzurasseln?
          Der Mann könnte von mir aus grün-gelb kariert sein, entscheidend ist, wie er handelt. Und wer nur ein wenig Grips hat und sich umsieht, der erkennt, dass Obama hohle Phrasen drischt und ansonsten alles unternimmt, um sein Land so umzubauen, dass es den Bach runter geht. Wer sich die verfügbaren Fakten seit 2007 (teiweise vorher) genauer ansieht, der erkennt, dass dieser Mann ein Lügner und Betrüger ist, der weder zu Empathie noch zu Bescheidenheit und Aufrichtigkeit in der Lage ist. Er ist eine Katastrophe für die USA und gehört nicht in das Amt, das er bekleidet. In gar kein öffentliches Amt. Das haben immer mehr Amerikaner erkannt. Und das mögen die Linken nicht, deshalb wird jeder verunglimpft, der ein kritisches Wort gegen ihren Heiland sagt. Deshalb gehen linke Gewerkschafter gewaltsam gegen Andersdenkende vor. Deshalb ist die linke Meinungsmaschinerie mit Mitteln unterwegs, die jeglichen Anstand vermissen lassen. Republikaner sind wie die Taliban, die TeaParty noch schlimmer und so weiter – wer so gegen politisch Andersdenkende hetzt und hetzen lässt, der ist ein Cretin. Mindestens.

    • Ok, ich folge einmal Ihrer Argumentation: „Bush hat Obama ein wirtschaftliches Chaos hinterlassen“.
      Dann erklären Sie mir doch bitte einmal, warum die Arbeitslosenquote in den USA in 2008 (nach Bush) bei 7,2% lag und heute (nach drei Jahren Obama) bei 9,1% liegt.

      Bin ich jetzt auch ein Rechtsradikaler, weil ich Ihre Meinung nicht teile?

  3. Heute früh um 5 Uhr in RPR1: Da wurde gefaselt vom Friedensvertrag zwischen Israel und Ägypten, daß sich Ägypten überlege, ihn zu kündigen. Und dann die Begründung dafür: weil die Israelis bei einem Zwischenfall vor einiger Zeit im Sinai 5 Ägypter getötet hätten. [Es wurde (noch) nicht „ermordet“ gesagt.]

    Der Jude is wie immer schuld. Das deutsche Publikum goutiert das, weil es eben das hören will. Und alle sind zufrieden.

    Bei solchen Gelegenheiten möchte ich das Radio nehmen und aus dem Fenster werfen. Leider habe ich viel zu wenige Radios…

  4. Inwiefern ist Obama ein „Lügner und Betrüger“? Von welchen „Fakten“ redest du? Lass‘ mich/uns doch an deinem außerordentlichen Wissen (?) teilhaben…

    Im Übrigen war es ein gewisser George W. Bush, der keinerlei Skrupel hatte, die Lüge von angeblichen irakischen Massenvernichtungswaffen in die Welt hinaus zu posaunen, um sein Land in einen unnötigen, sündteuren Krieg hinein zu treiben.

    • Ich habe im Moment keine Zeit, die ganzen Sachen zu Obama wieder zusammenzusuchen. Im November/Dezember 2008 konnte man reichlich Material finden, wenn man denn wollte. Vor allem seine Spendensammlungen übers Internet waren illegal, nur dass sich keiner drum kümmern wollte.
      Die „Lüge von den angeblichen Massenvernichtungswaffen“ – da solltest du mal ganz vorsichtig sein. Das hat zu diesem Zeitpunkt der gesamte Westen geglaubt, die Informationen dazu stammten vom BND. Die Franzosen konstatierten noch im Oktober/November 2002, dass keiner den Amerikanern irgendetwas vorwerfen könne, wenn Saddam wieder seine Spielchen treiben würde – er hat sie getrieben und auf einmal wollte in Deutschland und Frankreich niemand mehr etwas davon wissen, dass man ein paar Monate vorher noch sagte, den Angriff auf Saddam könne man unter solchen Umständen nicht verurteilen. Super ehrlich, ganz große Klasse!

  5. heplev: „Die „Lüge von den angeblichen Massenvernichtungswaffen“ – da solltest du mal ganz vorsichtig sein. Das hat zu diesem Zeitpunkt der gesamte Westen geglaubt…“

    Hä? Außer ein paar religiösen Spinnern und islamophoben Rechtsextremisten hat damals keine Sau das Bush-Märchen von den gefährlichen Massenvernichtungswaffen geglaubt. Darum hat sich ja außer Tony Blair auch niemand an der sogenannten „coaliton of the willing“ (dem Kreuzzug des idiotischen Vatersöhnchens gegen den Irak) beteiligt. Der damalige deutsche Außenminister brachte es damals mit der inzwischen zum geflügelten Wort gewordenen Äußerung „I am not convinced“ auf den Punkt.

    Anscheinend verlassen rechtsradikale Blogger wie „heplev“ ihr solipsistisches Biotop nur noch so selten, dass sie das Produkt ihrer eigenen Idiosynkrasien mit der Realität verwechseln.

  6. Zum Lügner Obama, für die Leugner von oben:
    Obama hatte in seiner Umgebung immer Kontakte zu Extremisten; sobald diese aufgebracht wurden, log er, diese Kontakte seien nur zufällig gewesen und hätten keine Bedeutung für ihn. Nun, enge Freundschaften mit dem Terroristen Bill Ayers und dem pal-arabischen Hetzer Rashid Khalidi sind nicht „zufällig“ und ohne Bedeutung. Ähnlich wurde ihm nachgewiesen, dass er enge Kontakte zu einer Organisation hatte, die Wähler wirbt und zehntausende gefälschte Formulare einreichte. Obama und diese Truppe hatten ein einträgliches wechseltiges Verhältnis miteinander, was der Supermann immer wieder leugnete.

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