Klartext – Dr. Aaron Lerner: Welche Wahrheit in der UNO sagen?

Dr. Aaron Lerner, IMRA, 15. September 2011

„Man kann keinen Frieden auf einem Fundament von Lügen errichten… Ich habe mich entschieden diese doppelte Botschaft direkter Verhandlungen für Frieden und der Suche nach Frieden zu durch die Suche nach der Wahrheit vermitteln. Ich habe mich entschieden diese Botschaft zur Vollversammlung der Vereinten Nationen zu bringen, wenn ich dort nächste Woche spreche… nicht um Applaus zu gewinnen, sondern um jeder Nation, die sie hören will, die Wahrheit zu sagen.“
Premierminister Benjamin Netanyahu, 15. September 2011

Hier sind zwei Schlüssel-„Wahrheiten“:

Zunächst einmal ist es angebracht, dass Premierminister Netanyahu die absolut unbestreitbare Bedeutung von UNSC 242 „nachweist“, wie sie zur Zeit ihrer Verabschiedung durch den UNO-Sicherheitsrat bestand.

Die arabische Behauptung, UNSC 242 verlange von Israel die Zustimmung zum Tausch souveränen israelischen Territoriums für irgendeinen Quadratzentimeter, den es jenseits der Grünen Linie behält, ist eine unverschämte Lüge.

Die Araber können eine Milliarde Male wiederholen, UNSC 242 verlange den totalen israelischen Rückzug, aber die internationale, bewusste und intensiv diskutierte Entscheidung, das Word „the“ (den) nicht in den Satz „Rückzug der israelischen bewaffneten Kräfte aus Territorien“ einzubringen ist unwiderlegbares Zeugnis, dass die Absicht der Repräsentanten, die UNSC 242 zustimmten, dass von Israel nicht verlangt wurde, dass es sich komplett zurückzieht.

Das ist ein Thema, das weit mehr verdient als ein eloquentes Zitat. Es fordert die Zitierung Offizieller, die die wichtigen Teilnehmer der Abstimmung repräsentierten – auch so weit, dass visuelle Mittel genutzt werden, um herauszuheben, dass Israel die wahre UNSC 242 respektiert und begrüßt, nicht aber die gefälschte 242 der Araber. Die palästinensische Behauptung, dass sie irgendeine Art von universalem Recht verfügen „der Besatzung Widerstand zu leisten“, mit allen Mitteln und gedeckt vom internationalen Recht, ist ekelhafte Lüge.

Herr Netanyahu sollte die Gelegenheit nutzen, wenn er vor der Vollversammlung spricht, um zu erklären, dass Yassir Arafat im Namen der Palästinenser als Eintrittspreis für Oslo ihr so genanntes „Recht auf (gewalttätigen) Widerstand“ aufgab. Er tat das in einem Briefwechsel mit Premierminister Rabin am Beginn von Oslo und diese Verpflichtung wurde der Reihe von Vereinbarungen wiederholt, die folgte.

Die palästinensische Lüge, dass sie legal über das Recht verfügen Israelis zu ermorden, wenn sie glauben, es dient ihren Interessen, hat einen zutiefst destruktiven Einfluss auf den „Friedensprozess“.

Ich hoffe aufrichtig, dass diese beiden „Wahrheiten“ in der Tat einen herausragenden Platz in Herrn Netanyahus Präsentation finden werden, die sie so gerechterweise verdienen.

Ein Gedanke zu “Klartext – Dr. Aaron Lerner: Welche Wahrheit in der UNO sagen?

  1. Ich bin zuversichtlich, dass Netanyahu die richtigen Worte vor den UN finden wird. Es besteht sogar eine gewisse Hoffnung, dass dies eine historisch relevante Rede werden wird, bei der diejenigen, die zuhören werden und wollen, endlich erkennen werden, wer den Frieden wirklich will.
    Dass die UN Vollversammlung aus 2/3 Diktaturen besteht, wird der Eindruck auf diese äusserst marginal sein. Aber eigentlich sollten die demokratischen Staaten aufhorchen und nicht wieder den Schleier der Ignoranz aufsetzen.
    Jedenfalls wird die Rede wesentlich interessanter als alles was sonst so ein westlicher Politiker von heute in seinen belanglosen neusprechartigen leeren Worthülsen von sich gibt.
    Aber natürlich werden das die Koryphäen der Mainstream Medien (sogenannte „Journalisten“) natürlich ganz anders sehen!

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