Die Frage, die zu Palästina nie gestellt wird

Steve Feldman, The American Thinker, 22. September 2011

Während die palästinensischen Araber und ihre Freunde diese Woche bei der UNO ihren neuesten Vorstoß für „palästinensische“ Eigenstaatlichkeit unternehmen, werden einmal die falsche Fragen gestellt, wohingegen die sachdienlichen Fragen, die jeder Reporter, Aktivist und Außenminister stellen sollte, niemals aufkommen.

Warum brauchen die „Palästinenser“ einen eigenen Staat? Wer sind diese „staatenlosen“ Leute? Wie sieht ihre Geschichte aus? Wo sind sie all die Jahre gewesen?

Im Geist des „man weiß nicht, was man nicht weiß“, sollen hier ein paar Hänse-und-Gretel-artige Brotkrumen die Journalisten und andere zu den Fragen führen, die sie stellen könnten:

Woher kommt der Name „Palästina“ und wer sind diese Leute gewesen, die dort lebten? Natürlich wurde er von den erobernden Römern geprägt, die Salz in die Wunde einer jüdischen Nation streuten, die sie ausgelöscht wissen wollten. Die Römer eroberten das Land, aber es gab immer einen Restbestand an dort lebenden Juden.

Während das Land eine Ewigkeit unter der Kontrolle verschiedener Mächte war, nannte sich niemand „Palästinenser“ und es gab niemals eine Nation mit diesem Namen. Es waren dieser jüdische Rest und diese Juden, die sich ihnen anschlossen, die im Verlauf der Zeit die „Palästinenser“ wurden.

In der Moderne kontrollierten die ottomanischen Türken dieses Territorium, nach dem Ersten Weltkrieg die Briten (unter der Schirmherrschaft des Völkerbundes). In dieser Periode gab es viele „palästinensische“ Institutionen, allerdings waren alle davon dem Wesen nach jüdisch mit jüdischen Mitgliedern. Die berühmteste davon war vielleicht die Palestine Post, die heute als Jerusalem Post fortbesteht. Es gab Palästina-Orchester und –Schachteams und ähnliches. Doch die Namen der Spieler waren jüdisch, nicht arabisch.

Als der jüdische Nationalismus in der Region an Kraft gewann, begingen die Araber und Muslime in ganz Palästina ein Massaker nach dem anderen.

In der Zwischenzeit nahmen 1922 die Briten 78% des Territoriums, das von den Siegern des Ersten Weltkriegs und dem Völkerbund als jüdische Heimstatt versprochen worden war und gab es den Arabern. Das Ergebnis war die bis dahin nicht existente arabische Nation Transjordanien. Transjordanien wurde später einfach zu Jordanien.

Das sollte das Ende der Story sein, da das Land Palästina geteilt wurde (wenn auch ziemlich unfair) und ein arabischer Staat auf der jüdischen Heimstatt geschaffen wurde. „Zwei Staaten für zwei Völker.“

78% eines Territoriums übergeben zu bekommen, würde die meisten Menschen zufrieden stellen – sollte ihr wahres Interesse ein eigener Staat sein. Stattdessen ist es, was die Welt im Verlauf der vergangenen sieben Jahrzehnte zu sehen ablehnte, der Wunsch der Araber den jüdischen Nationalismus und den jüdischen Staat, der seine Krönung war, auszulöschen.

Gewalt und Terrorismus von Arabern gegen Juden gingen weiter; und als die Araber ihren Druck auf die Briten und den Völkerbund erhöhten, wurden in einem Versuch die Araber zu beschwichtigen die 22% des den Juden verbliebenen Landes weiter geteilt. Die Araber bekamen erneut den größeren Teil. Die Juden akzeptierten das Angebot und erklärten, als das Mandat auslief, ihre Unabhängigkeit als der Staat Israel.

Die Araber erklärten den Krieg.

Obwohl sie nicht in der Lage waren die Israelis zu besiegen, gewannen die Araber weiteres Territorium. Die Jordanier dehnten sich in das aus, was sie in „die Westbank“ umtauften, um so die jüdische Verbindung zu Judäa und Samaria (wie diese Bereiche seit Jahrtausenden bekannt waren) auszulöschen und Ägypten griff sich den Gazastreifen.

Die in diesen Bereichen lebenden Araber schrien nicht nach Unabhängigkeit; sie behaupteten auch nicht unterdrückt zu sein oder zu den Vereinten Nationen zu gehen. Warum? Weil sie Teil der arabischen Nation waren, statt sich von ihnen zu unterscheiden.

Dafür gab es unaufhörliche Terroranschläge. 1964 bildeten die Araber die „Palästinensische Befreiungsorganisation“ gegründet – drei Jahre, bevor Israel die Kontrolle über den Gazastreifen und Judäa und Samaria (alias „Westbank“) wieder gewann. Also: Was wollten die Araber unbedingt befreien und wen wollten sie von wem befreien? Verlangten sie den Staat von Ägypten und Jordanien? Das ist dieselbe PLO, die heute die palästinensische Autonomiebehörde kontrolliert – und niemals ihren Appetit auf alles aufgab, dem sie einst den Namen „Palästina“ gaben.

Erst nach Israels Wundersieg 1967 hatten die „Westbank“ und der „Gazastreifen“ plötzlich Bedeutung für ihre arabischen Einwohner; und das war der Punkt, an dem die arabische Propagandamaschine hochfuhr. Sie stellt schließlich einen Großteil der Wahrnehmung der Welt zum Nahen Osten auf den Kopf: Das winzige Israel wurde von seiner natürlichen Rolle des „David“ gegen die Massen arabischer Bevölkerung und arabischen Landes umgewandelt in einen „Goliath“ gegen die „staatenlosen“, „unterdrückten“ und „besetzten“ „Palästinenser“. Das ließ den Einfall aus Stroh Gold zu machen wie ein Kinderspiel aussehen. Und es funktionierte.

Dass die palästinensischen Araber viel unschuldiges Blut vergossen haben, um ihre „Sache“ öffentlich zu machen – ermordete Olympia-Athleten, Flugpassagiere, Busreisende, Speisende – scheint aus dem Gedächtnis geschwunden zu sein. Doch es waren diese Schlagzeilen machenden Verbrechen, das sie an den Beginn der Schlange brachte.

Die Lektion: Verbrechen zahlt sich aus. Terror funktioniert.

Also, liebe Journalisten, Aktivisten und Außenminister der Welt: Ihr müsst immer noch euch und anderen diese Fragen stellen; ihr habt immer noch Zeit zu verhindern, dass ein großes Unrecht geschieht; ihr habt immer noch Zeit unzählige Leben zu retten; ihr habt immer noch Zeit einen furchtbaren Präzedenzfall zu vermeiden; ihr habt immer noch Zeit die Gründung eines weiteren Terrorstaates zu verhindern. Werdet ihr das tun?