Stimmen Palästinas (1) – Ahmad Bahar

Das David Horowitz Freedom Center hat einen ersten Artikel bei FrontPageMag.com platziert, mit dem das, was die Araber in Fatahstan von sich geben, offengelegt wird. Dieser erste Teil beschäftigt sich mit Ahmad Bahar:

Ahmad Bahar von der Hamas ist stellvertretender Präsident des Palästinensischen Legislativrats. Er hat die Unterzeichnung des Aussöhnungsabkommens zwischen Hamas und der Fatah-Partei von PA-Präsident Mahmud Abbas als großen Triumpf der palästinensischen Sache gegen die „schwarzen Pläne und boshaften Ziele“ Israels und der Vereinigten Staaten gepriesen.

Es stellt sich heraus, dass der stellvertretende Präsidenten ein paar eigene „boshafte Ziele“ hat.

Der hochrangiger Hamasführer sagte kürzlich im Al-Aqsa TV der Hamas, da Allah die Juden wegen ihres Ungehorsams in Affen und Schweine verwandelt habe, „erlegte Allah diesen Geschwistern der Affen und Schweine die Nation Mohammeds an und das Jihad führende palästinensische Volk auf, bis wir sie aus unserem Land und von unseren heiligen Stätten fegen“.

Im April 2007 beschrieb Bahr während einer in einem Freitagspredigt in einer vollgepackten Moschee, die von einem offiziellen, von der PA kontrollierten Fernsehsender ausgestrahlt wurde, die Juden als „den Krebsklumpen … im Herzen der arabischen Nation“. Er sagte voraus: „Amerika und Israel werden, so Allah will, ausgelöscht.“

„Allah, ergreife die Juden und ihre Verbündeten“, betete Bahar. „Allah, ergreife die Amerikaner und ihre Verbündeten… Allah, zähle sie und töte sie bis zum letzten und lass nicht einen übrig.“

Nur eine Woche davor nannte Bahar die Muslime im sudanesischen Fernsehen „die Herren der Welt“. Juden und Amerikaner, sagte er, sind „Feiglinge, die es nach dem Leben verlangt, während es uns nach dem Tod um Allahs willen verlangt“.

Bahar pries seine sudanesischen Gastgeber, denen das Blut des eigenen Volks an ihren Händen klebt: „Unser den Jihad kämpfendes palästinensisches Volk erweist seinem Bruder, dem Sudan, die Ehre.“

Letztes Jahr verurteilte Ahmad Bahar rundheraus schon die Idee zu verhandeln; die Rede wurde im Hamas-eigenen Al-Aqsa TV ausgestrahlt. Darin sagte er, die Verhandlungen „sollen den Islam und den Widerstand hier in Palästina, im Gazastreifen, ausreißen.“ Er favorisiert stattdessen den Weg des Märtyrertums und stellt das Versprechen von zweieinhalb Millionen Jungfrauen in Aussicht, die die Märtyrer in einem einzigen Palast im Garten Eden erwarten. Das ist ein großer Schritt von den gewöhnlich versprochenen 72 Jungfrauen, aber offenbar glaubt Bahar inbrünstig, dass Jihad zur Vernichtung Israels zu führen und Juden zu töten einen gewaltigen Bonus im nächsten Leben wert ist.

Bahar beschränkte sich nicht auf die Diskussion der himmlischen Belohnung des Märtyrertums mit Jungfrauen. „Wenn ein Mann Sex mit seiner Ehefrau hat, sollte er für einen Sohn beten, der Jihad für Allah führen wird“, sagte Bahar im Al-Aqsa TV, während er die Lektion eines Hadith (Sprüche oder Taten Mohammeds) darlegte. „Wenn dies heute die Kultur der Nation ist, wer wird in der Lage sein sie aufzuhalten?… Ich sage euch: So lange wir diesen Weg beschreiten, wird niemand auf Erden in der Lage sein dem Widerstand entgegenzutreten oder den Mudschaheddin zu trotzen, denen, die Allah verehren und das Märtyrertum suchen.“

Der stellvertretende Präsident der Hamas hat auch ein paar drohende Worte zu den Verhandlungen über die Freilassung von Gilad Shalit für mehr als 1000 palästinensische Häftlinge zu sagen. Ahmad Bahar forderte, dass die palästinensischen Militanten weitere israelische Soldaten aufzugreifen, als Druckmittel für zukünftige Austausche mit in israelischen Gefängnissen festgehaltene Palästinenser. „Die populären, politischen, medialen und diplomatischen Anstrengungen im Inneren wie Äußeren können niemals eine Alternative zu den militärischen Anstrengungen zur Rettung unserer Gefangenen aus den unterdrückerischen Gefängnissen der Besatzung sein“, erklärte Bahar in einer Presseerklärung. „Wir sollten unermüdlich daran arbeiten jede mögliche Anstrengung zu unternehmen zionistische Soldaten zu ergreifen und sie in Gefangenenaustausch-Deals zu auszutauschen.“

Ahmad Bahar ist ein Repräsentant der obersten Hamas-Führung, die nahe daran ist sich PA-Präsident Mahmud Abbas‘ Fatah in einer palästinensischen „Einheits“-Regierung anzuschließen. Seine von Hass erfüllte Hetze zu Gewalt wird im Fernsehen an die Palästinenser ausgestrahlt, die jedes seiner Worte begierig aufnehmen und davor stehen diese Drohungen Wirklichkeit werden zu lassen. Trotzdem lieferte gerade Richard Falk, der UNO-Sonderbeauftragte zur Lage der Menschenrechte in den seit 1967 besetzten Palästinensergebieten, der UNO-Vollversammlung seinen neuesten einseitigen Bericht, mit dem er Israel als Friedenshindernis angriff.

Auf Falks Pressebriefing am 20. Oktober im UNO-Hauptquartier bat ich ihn um Kommentare sowohl zu Bahars im Fernsehen ausgestrahlten Aufruf, dass „das Jihad führenden palästinensische Volk“ die „Geschwister von Affen und Schweinen“ „wegfegen“ sollte sowie zum Aufruf an die Hamas weitere israelische Soldaten zu entführen. Nachdem er erst sagte, ein kritischer Blick auf Übergriffe der Hamas und die Verantwortung für Gewalt sei nicht Teil seines „Mandats“, sank Falk in den Sumpf moralischen Relativismus ab. Ohne irgendwelche konkreten Beweise anzuführen behauptete er, dass es dasselbe „unverantwortliche Gerede“ in Israels Knesset gäbe, „die sehr wilde Anschuldigungen erhebt“.

Ahmad Bahar von der Hamas, stellvertretender Präsident des Palästinensischen Legislativrats und möglicher Führer einer zukünftigen „Einheits“-Regierung, ist eine nur zu typische Stimme palästinensischen Hasses und Hetze zu Gewalt gegen Juden, wie sie im Al-Aqsa TV der Hamas und über andere Propagandamedien ausgestrahlt werden. Falk und seinesgleichen in den Vereinten Nationen sind Bahars Helfer dabei.

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