Wer sind die wahren Opfer von „Apartheid“ in Judäa und Samaria?

PA-Araber werden nächste Woche versuchen eine „Freiheitsfahrt“ in israelischen Bussen zu veranstalten, doch die wahren Opfer der Apartheid in Yescha sind die Juden

David Lev, Arutz-7, 7. November 2011

In einem weiteren Versuch Israel in Verruf zu bringen planen PA-Araber und internationale Anarchisten nächste Woche eine neue Form des „Protests“ – einen Massenversuch von PA-Arabern in israelischen Bussen zu fahren, die auf dem Weg durch Judäa und Samaria sind.

Die Araber behaupten schon lange, dass Israel in Yescha ein „Apartheidsystem“ betreibt, mit getrennten und ungleichen Einrichtungen für Juden und Araber. Anfang der Woche erklärten ein Tribunal in Südafrika, Israel unterwerfe „die Palästinenser einem institutionalisierten Regime der Dominierung, die auf Apartheid hinaus läuft“.

Technisch ist es den PA-Arabern erlaubt israelische Busse zu nutzen, die ihre Routen in Yescha befahren, auch wenn ihnen nicht gestattet ist israelische Städte und Dörfer zu betreten, die als Teil von Area C gelten – den Bereichen unter israelischer Sicherheits- und politischer Kontrolle; es besteht die Furcht, dass sie Terroristen sind.

Den Israelis, sollte angemerkt werden, ist es gar nicht erlaubt arabische Gemeinden in Area A zu betreten, die sich unter voller politischer und Sicherheitskontrolle der PA befindet; wenige israelische Zivilisten, wenn überhaupt welche, betreten Dörfer der Area B (unter politischer Verwaltung der PA, aber israelischer Sicherheitskontrolle), nachdem einige derer, die es taten, sich Lynchmobs gegenüber sahen.

Das Ergebnis: mehr als 90% von Judäa und Samaria (Yescha) ist für Juden tabu.

Dennoch verlangen PA-Araber und anarchistische Aktivisten die Erlaubnis freier Reise überall dort in Yescha, wo es ihnen gefällt; nächste Woche werden sie versuchen in Busse zu steigen und nach Jerusalem zu fahren. Die Organisation hinter dem Protest legte nicht offen, wie viele Aktivisten teilnehmen sollen und wo sie versuchen werden in die Busse zu steigen, aber israelische Offizielle spekulieren, dass der Protest im Raum Ramallah stattfinden wird.

Ein Protestler sagte israelischen Reportern, dass sie begriffen, dass die Bemühungen wahrscheinlich keinen Erfolg haben würden und dass die Aussichten so stehen, dass ihnen kaum erlaubt werden wird in die Busse überhaupt einzusteigen. Trotzdem, sagte er, wollten sie „eine Provokation schaffen, damit wir aufdecken können, was hier wirklich los ist. Das ist die Realität und diejenigen, die das wollen, können es gerne als Provokation bezeichnen.“

Der Protestler sagte, die Aktion sei dazu geschaffen an die „Freedom Rider“-Proteste der 1950-er und 1960-er Jahre zu erinnern, bei denen schwarze Fahrgäste darauf bestanden, dass sie Busse nutzen konnten und in Abteilen von Bussen sitzen konnten, die für Weiße reserviert waren. Die berühmteste Freedom-Riderin war Rosa Parks, die es (allerdings schon vor der Bewegung) 1955 ablehnte sich ganz hinten in einem Bus hinzusetzen. Diese Bewegung erregte durch ihre Gewaltlosigkeit Aufmerksamkeit, deren Verkörperung ihr Anführer Martin Luther King war.

Israelische Beobachter sagten allerdings, dass die Analogie weit davon entfernt ist zu stimmen. „Wenn überhaupt, dann sind es die Juden, die Apartheid-Opfer sind. Keiner von uns würde jemals in Betracht ziehen in einem arabischen Bus zu fahren oder eine arabische Stadt zu betreten, weil wir fürchten müssen dort nicht leben herauszukommen. Solche Dinge sind schon geschehen. Und 90% der Straßen in Yescha sind für uns tabu, weil wir gesteinigt und beschossen würden, sollten wir sie benutzen.“

„Derweil bewegen sich die Araber frei in israelischen Städten – in Orten wie Kfar Saba und Ra’anana, in Krankenhäusern und Supermärkten. Und oft gibt es mehr Araber als Juden in den Einkaufszentren und Geschäften. Die Araber haben nei ein Problem, wenn sie in eine jüdische Stadt in Yescha kommen, um zu arbeiten und wir geben tausenden von ihnen Arbeit. Können Sie sich überhaupt vorstellen, was geschähe, wenn ein jüdischer Klempner es wagen würde eine Arbeit im arabischen Teil von Hebron anzunehmen?“

2 Gedanken zu “Wer sind die wahren Opfer von „Apartheid“ in Judäa und Samaria?

  1. Das sind wohl die Friedensinitiativen der PA-Araber?

    Es ist schlimm, dass sie immer wieder sehr kreativ sind, wenn es darum geht Israel zu provozieren. Ob das nun die Bedrohung der Grenzen Israels durch zivile „Demonstranten“ ist oder die Steinewerfer an den Straßen oder der Raketenbeschuß von Gaza aus oder massive Terroranschläge gegen Menschen oder Sachen( Gaspipeline) oder Entfürungen oder, oder, oder…

    Die gegen den Frieden gerichtete Kreativität ist sehr groß.

    Wie kann man mit derartigen Menschen Frieden schließen?

    Massive Beeinträchtigungen der Israelis in Gasa und der Westbank werden von der breiten Welöffentlichkeit toleriert und als normal angesehen.

    Vergleichweise geringe Einschränkungen der PA-Araber in Israel, die immer aus Gründen des Selbstschutzes notwendig sind, werden dagegen als „Apartheid“ angeprangert.

    Ich verstehe die Welt nicht mehr.

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