Die Ironie eines „palästinensischen“ Tourismus-Videos

Elder of Ziyon, 23. November 2011

So beschreibt das United Nations Development Programme (UNDP – UNO-Entwicklungsprogramm) seine Ziele in den palästinensisch-arabischen Gebieten:

Die Hilfe der UNDP für das palästinensische Volk in allen Sektoren, sowohl in der Westbank als auch dem Gazastreifen und in Zeiten von Not wie im Frieden, zielt auf die Verringerung von Armut und den Wiederaufbau von Lebensgrundlagen. Seit 1978 hat unser Hilfsprogramm für das palästinensische Volk in den besetzten palästinensischen Gebieten Projekte im Wert von mehr als $600 Millionen realisiert, wobei sich auf die Gebiete konzentriert wurde, die dem palästinensischen Wohlergehen und sozio-ökonomischer Entwicklung entscheidend sind; dazu gehören Wasser, Gesundheits- und Bildungseinrichtungen, Sozialdienste, Infrastruktur und ländliche wie landwirtschaftliche Entwicklung.

All dies sind angemessene Aktivitäten für Leute, die sich verzweifelt in Not befinden.

Was das folgende Video höchst interessant macht. Es ist sehr professionell gemacht und wurde vom PA-Tourismusministerium veröffentlicht; es zeigt einen Ort, wo man alles bekommt, was man will:

Irgendwie klafft da auseinander, wie „Palästina“ von der UNDP und anderer UNO-Literatur beschrieben wird du wie man es in diesem Video darstellt. Wenn man z.B. das UNDP-Zitat oben liest, dann müsste man glauben, die palästinensischen Araber seien arm und bräuchten dringend jede Menge Hilfe von außen.

Sieht man sich das Video an, dann erhält man den gegenteiligen Eindruck: „Palästina“ ist ein ORd, wo Geschäftsleute und wohlhabende Touristen keine Zugeständnisse an ihre Standards machen brauchen, wo Luxus die Norm ist.

Die Ironie dabei: Das Video wurde finanziert von der – UNDP!

Die UNO hat ureigenes Interesse daran die pal-arabischen Territorien als verarmt und unterdrückt erscheinen zu lassen, aber sie finanziert ein Video, das genau diese Gegenden luxuriös und schick erscheinen lässt.

Es ist schon etwas heuchlerisch Armut geltend zu machen und UNO-Almosen zu fordern, um ein Video herzustellen, das solch offensichtlich Reiche zeigt.

Die UNDP tut vieles, das beeindruckt – sie hilft sauberes Wasser bereitzustellen, eine nachhaltige Lebensmittelversorgung, medizinische Infrastruktur, Kleinstkredite, die Frauen in Entwicklungsländern helfen usw. Irgendwie glaube ich nicht, dass den Tourismus zu fördern eines ihrer Kernziele ist. (Sie diskutieren auf ihrer Internetseite über Öko-Tourismus, um verarmten Ländern zu helfen und deren natürliche Ressourcen zu schützen, aber das ist etwas völlig anderes.)

Traurige Tatsache ist, dass den palästinensischen Arabern Geld zu geben nicht länger auch nur ansatzweise mit ihrer Not in Verbindung steht. Es ist schick, nicht erforderlich. Ihr Geldregen wird inzwischen von Trägheit gespeist.

Es braucht keine weiteren Beweise als die Benefiz-Veranstaltung der Hoping Foundation „für palästinensische Flüchtlingskinder“, die diese Woche in England stattfand. Dort machten sich Dutzende hohlköpfiger Promis schick und hingen ab – wobei sie Hunderttausende Dollars sammelten.

Sehen Sie sich die Bilder davon an. Sie können einfach fühlen, wie sehr sie sich Sorgen um „Palästina“ machen.

9 Gedanken zu “Die Ironie eines „palästinensischen“ Tourismus-Videos

  1. Ich hätte auch gerne so ein Planschbecken (gerne auch mit Blubber) in meinem Wohnzimmer … ob ich mal einen formlosen Antrag beim UNHCR stellen soll? 😉

    • Kein Problem. Du mußt nur in deinen Antrag nur schreiben, daß ein (mutmaßlicher) Israeli jüngst vor deinem Haus eine Bananenschale hat fallen lassen und du anschließend auf selbiger ausgerutscht bist. Das fällt dann unter „zionistischer Terror“ und – schwupp- hast du dein Becken. Und eine Totalrenovierung deines Hauses gibt es noch dazu, wenn du deine auf diesen heimtückischen Anschlag folgende fünftägige Krankschreibung von Montag bis Freitag erwähnst. 🙂

      • Hm, nix da, mutmaßlicher Israeli … ich hau mir selbst eine runter! Das ist dann „zionistischer Terrorismus“ pur, ohne wenn und aber! 😉

        Aber, die Statik in meiner Altbauwohnung könnte durch das Becken schon in Mitleidenschaft gezogen werden …

  2. Ich Bin Araber, der in Deutschland gelebt hatte und jetzt lebe ich in Israel. Ich denke, dass die Araber Menschen sind, die nie demikratisch sein koennen, weil in der Islam wird Demokratie nicht akzeptier. Ich wohne hier in Sueden zwischen muslimische Arabern, leider sind es Genoziden, die unbewusst gegen Christen abhetzen, und dadurch sind es auch im Sueden keine Christen. Israel sorgt fuer diese Menschen wie kein anderes Land. Ich persoenlich stehe zu den Juden und Christen in diesem Land und waehle zur Kndeset solchen. Die arabische Parteien begehen staendig undemokratische Massnahmen, wie Spenden aus Qatar fuer das Abkaufen der Stimmen von Menschen, die alt, nichtlesen und schreiben koennen. Ich kann sagen, dass Europa von der Islam bald instabil wird, den der Islam ist halt so.

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