Für Reuters sind es nicht mehr bloß „jüdische Siedler“

Elder of Ziyon, 3. Januar 2012

Zuerst gab es „Siedler“.

Aber das war nicht aufhetzende genug.

Also hatten wir dann „jüdische Siedler“.

Doch infolge der Überbeanspruchung brachte das nicht den Hass, den die Journalisten rüberbringen wollten.

Dann kam also „rechtsgerichtete jüdische Siedler“.

Doch selbst das bekam nicht die wallende Abscheu, die objektive Journalisten wegen ihnen vermitteln wollten.

Deshalb haben wir jetzt das hier von Daylife/Reuters:

Rechtsextreme jüdische Siedler, einer davon von einem Stein verletzt, den pro-palästinensische Aktivisten während der wöchentlichen Proteste schleuderten, stehen vor ihrem Haus im Viertel Scheik Jarrah in Ostjerusalem, 30. Dezember 2011. Rund 100 Aktivisten protestierten gegen die jüdische Siedlung in dem vorwiegend arabischen Viertel und warfen Steine auf ein Haus, das von Siedlern besetzt ist, was diese dazu führte den Protestierenden entgegenzutreten, was unbedeutenden Zusammenstößen führte.

Leute, die in einem Haus in Jerusalem leben, sind also „rechtsextreme jüdische Siedler“.

Aber die Leute, von denen sie mit Steinen beworfen werden, was buchstäblich ihr Blut fließen lässt, sind einfach „pro-palästinensische Aktivisten“.

Keine „gewalttätigen Protestler“. Keine „linken Terroristen“. Keine „antizionistischen Provokateure“. Keine „pro-palästinensischen Steinewerfer“. Keine „Randalierer“. Nö, sie sind friedfertige Unterstützer palästinensischer Araber, bloße „Aktivisten“ – die Steine auf Menschen werfen, wenn sie die nicht mögen.

Und wer kann ihnen Vorwürfe machen? Jahre lang lasen sie, wie Reuters diese Juden mit solchen Begriffen beschrieb; wer würde da nicht mit Steinen nach ihnen werfen wollen?

„Extrem“ sind für Reuters die Leute, die von Steinen getroffen werden.

5 Gedanken zu “Für Reuters sind es nicht mehr bloß „jüdische Siedler“

  1. Nö, sie sind friedfertige Unterstützer palästinensischer Araber, bloße „Aktivisten“ – die Steine auf Menschen werfen, wenn sie die nicht mögen.

    Kann man es ihnen verübeln…? Wohl kaum

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