Seit 63 Jahren werden die Palästinenser betrogen

Elder of Ziyon, 17. Januar 2012

Aus einem Bericht des Amerikanischen Konsuls in Jerusalem [Burdett] an den [US-]Außenminister, als „geheim“ eingestuft, vom 29. Oktober 1949 (Foreign Relations of the United States, 1949, Volume VI, S. 1457):

Besser informierte Flüchtlinge erkennen jetzt, dass die Repatriierung in dem Sinne, wie er in der Resolution der Vollversammlung vom 11. Dezember 1949 [sic] erwogen wurde, außer Frage steht und sie nicht länger glauben, dass die Vereinten Nationen die Resolution durchsetzen werden. Das wagt aber niemand so offen zu sagen, denn die große Masse der Flüchtlinge ist mit dieser Illusion genährt worden und eine offene Äußerung des Ausmaßes der Irreführung könnte eine Explosion entzünden. Es würde natürlich die Führungschancen der Person auflösen, die das als erste erklärt.

Es hat sich nichts geändert.

Palästinensischen Arabern im Libanon, in Syrien und rund um die Welt wird immer noch die Lüge erzählt, dass sie eines Tages auf Land „zurückkehren“ werden, auf dem sie nie lebten; und niemand hat die Fähigkeit ihnen zu sagen, dass sie seit 63 Jahren an der Nase herumgeführt werden und für ihre Kinder und Enkel eine andere Lösung finden sollen.

Das ist der Grund, dass sie auch die nächsten 63 Jahre staatenlos bleiben werden.

Erinnern Sie sich daran, dass ein aus dem Amt scheidender UNRWA-Offizieller vor einiger Zeit die Wahrheit von sich gab – bei einem Vorfall mit Seltenheitswert. Andrew Whitley sagte:

Wenn man nicht bald eine Diskussion mit den Flüchtlingen beginnt, dass sie überlegen, wie ihre eigene Zukunft aussehen könnte – dass sie ihre eigene Rolle in den Gesellschaften diskutieren, in denen sie sich befinden, statt in der Luft hängen gelassen zu werden, wo sie hilflos sind, aber lieber die grausigen Illusionen bewahren, dass sie vielleicht eines Tages in ihre Häuser zurückkehren – dann häufen wir Ärger für uns selbst auf… Wir erkennen, wie es meiner Meinung nach die meisten tun, obwohl es keine Position ist, die wir öffentlich zum Ausdruck bringen, dass es unwahrscheinlich ist, dass das Rückkehrrecht ins Territorium Israels in einem signifikanten oder bedeutsamen Ausmaß ausgeübt werden wird… Das ist keine politisch angenehme Frage, es ist keine von der UNRWA öffentlich vertretene, dennoch ist es eine bekannte Umrisslinie der Frage.

Whitley wurde für seine Äußerung von der UNRWA, der PA und Jordanien scharf kritisiert, was ihn zu einem Widerruf zwang.

Das hörte sich aber genau so an wie das, was der Konsul sechs Jahrzehnte vor ihm voraussagte!

Es sind so viele Länder und Führer und Organisationen mit dem Mythos der palästinensisch-arabischen „Rückkehr“ vermählt. Jeder weiß, dass es ein Mythos ist und jeder hat das seit 1949 gewusst – aber niemand ist bereit aufzustehen und zu die schlichte Wahrheit laut zu sagen.

Die Not der palästinensischen „Flüchtlinge“ wird für folgende Generationen verlängert, weil ihre Führerschaft und die Weltgemeinschaft insgesamt aus Feiglingen bestehen.

2 Gedanken zu “Seit 63 Jahren werden die Palästinenser betrogen

  1. Warum sollte es im Interesse PalArabischer Politiker sein, den Flüchtlingsstatus aufzulösen?

    Die gegenwärtige Situation kann und wird dazu genutzt diese Menschen als lebende Bomben mit Zeitzünder zu einzusetzen. Das funktioniert hervorragend und ermöglicht überhaupt erst den Terrorismus.
    In der gegenwärtigen Situation benutzen die PalArabischen Führer den Terrorismus als einzige Option des politischen Handelns. Deshalb werden sie auch weiterhin alle verbalen Verhandlungen blockieren.
    Die Haltung der Weltöffentlichkeit ermöglicht dies.

  2. Dem Großteil der Menschen ist gar nicht bewußt, dass alle Nachkommen der ersten palästinensischen Flüchtlinge sog. „geborene Flüchtlinge“ sind. Den Flüchtlingsstatus geben sie ihren Kindern und Enkeln weiter, weil die UN dies einzig für die damals geflohenen Palästinenser so beschlossen hat. Eigentlich ein echter Witz, wenn es nicht so traurig wäre. Dabei wurden die meisten Araber (Palästinenser hießen sie ja noch nicht!) von ihrem eigenen Volk zur Flucht aufgerufen. 1948 hoffte man, Israel besiegen zu können und um nicht die eigenen Leute im Krieg gegen Israel erschießen zu müssen, sollte sie „für kurze Zeit“ das Land verlassen. Eigentlich sollte es unter diesen Flüchtlingen auch kluge Leute geben, die endlich ein Ende des Flüchtlingsstatus fordern, weil sie erkennen, dass man sie nur ausnützt. Bleibt die Frage, wer sie wirklich aufnehmen will.
    Margot

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