Archäologischer Holocaust auf dem Tempelberg: der nicht veröffentlichte Bericht

Es überrascht nicht, dass die UNO nichts gesagt hat. Aber warum wird der Bericht des israelischen Ombudsmanns für den Tempelberg immer noch vor der Öffentlichkeit geheim gehalten?

Giulio Meotti, IsraelNationalNews, 26. Februar 2012

Jahrhunderte lang haben die Juden mit dem Zertreten eines Glases auf Hochzeiten oder dadurch, dass sie ein Stück Wand in ihrem Land ungestrichen lassen, der Zerstörung ihres heiligen Tempels gedackt.

Rabbi Isaac Levy von der Har Etzion-Hesderjeschiwa und israelischer rabbinischer Experte für den Tempelberg sagte gegenüber Arutz Sheva, ein detaillierter Bericht zu Lage des Tempelbergs in Jerusalem, geschrieben vom israelischen Ombudsmann, auf Forderung der israelischen Polizei unter Verschluss gehalten wird. Der Bericht wurde auf dringende Bitten des Komitees zur Verhinderung der Vernichtung der Antiquitäten des Tempelbergs erstellt, einer Gruppe Archäologen und Forscher, die sich um mutwillige Ausgrabungen dort sorgen.

Die Polizei behauptet, so wurde Rabbi Levy vom Anwalt des Komitees mitgeteilt, seine Veröffentlichung könnte Unruhen verursachen und eine Gefahr für die öffentliche Ordnung sein.

Die hebräischsprachige Tageszeitung Yediot Aharonot enthüllte die Existenz des Berichts; darin wurde erklärt, dass Arutz Sheva wiederholt berichtete, dass Israels „wertvolle Überreste der zwei jüdischen Tempel von Mitgliedern der Waqf (der muslimischen Verwaltungskörperschaft, die für den Tempelberg verantwortlich ist) auf eine improvisierte Müllkippe geworfen wurden“.

Ein Blick auf das, was geschah, offenbart das andauernde Versagen der israelischen Behörden bei der Sicherung der auf dem Tempelberg – der heiligsten Stätte des Judentums – gefundenen archäologischen Schätze.

Fakt ist: Die Waqf löscht beständig jede Spur jüdischer Geschichte an der Stätte. Einige islamische Gelehrte behaupten, es gäbe überhaupt keine.

Wir können dieser Katastrophe weitere Überlegungen hinzufügen, begleitet von Nachichten, dass Mahmud Abbas sich verlogenerweise beschwert Israel würde versuchen die arabische Geschichte im antiken Jerusalem auszuradieren – ein Beispiel dafür, wie Angriff als beste Verteidigung der Übeltäters dient.

Die Schritte der Palästinenser in den letzten zehn Jahren veränderte den Status quo auf dem Tempelberg radikal, doch die israelische Regierung entschied sich der Arbeit im Nachhinein die Genehmigung zu erteilen.

Der meiste Schaden wurde dem Untergrund-Bereich angetan, den die Kreuzritter „Salomons Ställe“ genannt hatten. Die israelischen Behörden leugneten das Vorhaben der Waqf zur Umgestaltung der „Ställe“ in einen islamischen Gebetsbereich – „massalam“ genannt“ – nicht. Ein Raum unter der Erde mit zwei Säulen und einem Bogen aus der Zeit des zweiten Tempels wurde bereits in eine Moschee umgewidmet, sagte Rabbi Levy; und die Gerüchte über Pläne, die Moscheen zu vereinen, um so den gesamten Außenbereich zu vereinen, sind wahr.

Statt elementaren Stolz zu zeigen, hat Israel es vorgezogen verschämt wegzusehen und das Beste zu hoffen.

Die Behörden beugten sich dem Wunsch der Waqf einen Notausgang zu schaffen, nur um dann festzustellen, dass das islamische Komitee die äußere Mauer des Tempelbergs durchbrochen hatte. Es handelte sich um die massivste Bewegung von Erde auf dem Tempelberg der letzten Zeit.

Überbleibsel der archäologischen Hinterlassenschaften sind aus dem Flussbett im Kidrontal gefischt worden, wo die Waqf die vom Tempelberg entfernte Erde ablud. Statt sich an der Stätte unter genauer Beobachtung israelischer Archäologen nach unten durchzuarbeiten, schickte die Waqf Bagger und LKWs, um den Boden tonnenweise wegzuschaffen.

Die Römer machten aus dem Tempel Schutt, um jede Spur der lästigen Juden auszulöschen; sie könnten an der Stelle auch einen heidnischen Tempel für sich gebaut haben. In der byzantinischen Zeit stand in dem Bereich eine Kirche; die Araber bauten ihre eigenen heiligen Stätten auf denen ihrer besiegten Feinde. Und jetzt wollen sie den Job zu Ende bringen, indem sie jede Spur früheren jüdischen Lebens beseitigen.

Von diesem Schaden kann vieles nicht rückgängig gemacht werden. Die Waqf zerstörte im „Doppelgang“ unter der Oberfläche Mauerwerk, das von Juden vor 2.000 Jahren errichtet wurde.

Die Waqf behielt drei Traktoren unterschiedlicher Größe und Fähigkeiten dauerhaft auf dem Gelände. Wenn die israelischen Behörden nicht schnell etwa unternehmen, um das Gebiet zu schützen, das das „Allerheiligste“ beherbergte, wird der Ort dasselbe Schicksal erleben wie die Synagogen in Jericho und im Gush Katif.

Durch Israels Rückzug angetrieben, steckten Tausende Araber in einer Hass-Orgie dann Jeschiwas und Synagogen im Katif-Block [im Gazastreifen – heplev] an. Der PA-Vorsitzende Mahmud Abbas qualifizierte diese Stätten für jüdisches Gebet und Studium als „leere Gebäude“ ab.

Die Waqf verbreitet dieselbe Lüge über den Tempelberg.

Vor zwölf Jahren, am 7. Oktober 2000, griffen mit Hacken und Hämmern bewaffnete Araber das Josefsgrab an, die viertheiligste Stätte des Judentums; sie zertrümmerten den Steinbau und rissen ihn Stein für Stein auseinander. Sie verbrannten jüdische Bücher und religiöse Gegenstände und begannen danach den Ort in eine Moschee umzuwandeln.

Dasselbe gilt für den Tempelberg in Jerusalem, wo die israelischen Regierungen es versäumt haben sich mutwilligen Zerstörungstaten entgegenzustellen. Das ist das größte aller Verbrechen – ein religiöses und kulturelles Verbrechen von historischem Ausmaß.

Die UNESCO jammerte, als die Taliban die beiden Buddhas von Bamiyan sprengten. Doch diesmal sagte die UNO rein gar nichts.

In Jerusalem  begehen die Araber ein nicht zu tolerierendes archäologisches Verbrechen an jedem kultivierten Menschen, egal, wo er politisch steht. Lassen Sie es uns als archäologischen Holocaust bezeichnen.

3 Gedanken zu “Archäologischer Holocaust auf dem Tempelberg: der nicht veröffentlichte Bericht

  1. Dass die al-Aqsa Moschee einst eine von Kaiser Justinian erbaute dreischiffige Basilika war und erst 70 Jahre nach dem Tod Mohammeds zu einer Moschee entweiht wurde, müsste nun endlich einer breiteren Öffentlichkeit bekannt gemacht werden. Hierzu siehe einen historischen Beitrag bei http://www.schroeter.wordpress.com „Mythos el-Aqsa-Moschee“.

    Arabisch-islamische Legendenbildung nehmen in der arabischen Historie einen breiten Raum ein. Je länger an Legenden gesponnen wurde, umso fester wurden sie geglaubt und zur historischen Realität.

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