Warum Frieden unmöglich ist, Grund Nr. 9243

Elder of Ziyon, 26. März 2012

Ma’an schreibt:

Organisationen, die die palästinensischen Flüchtlinge im Libanon unterstützen, fordern die Arabische Liga auf die Rechte der Flüchtlinge auf die Tagesordnung des Gipfels der Liga am Donnerstag zu setzen.

Die Petition an den Generalsekretär der Arabischen Liga, Nabil al-Arabi sowie weitere Staatsoberhäupter warnt: „Die Region wird keinen Frieden und Ruhe finden, so lange das Rückkehrrecht der palästinensischen Flüchtlinge nicht umgesetzt wird.“

Sie ist von 111 Nichtregierungs-Organisationen unterschrieben, die die Palästinenser im Libanon unterstützen.

„Dieses Thema bedroht sieben Millionen palästinensische Flüchtlinge und ihr Recht in ihre Häuser zurückzukehren, aus denen sie 1948 gewaltsam vertrieben wurden“, heißt es in einer Ausgabe des Kommuniqués, die Ma’an einsehen konnte.

„Das birgt auch Risiken für arabische Länder, die palästinensische Flüchtlingspopulationen zu Gast haben; Grund sind Einwanderungs- und Aufenthaltsfragen“, fährt es fort.

Die Mitteilung betont, dass kein arabischer oder palästinensischer Unterhändler das Recht hat das Rückkehrrecht der Flüchtlinge wegzuverhandeln.

Diese NGOs, von denen viele vermutlich nicht mehr als ein Briefkasten sind, zu denen aber vermutlich auch Organisationen wie Norwegian People’s Aid und Badil gehören, erzählen der Welt, dass es keinen Frieden ohne „Rückkehr“ geben wird. Sie wissen, dass „Rückkehr“ heißt, dass es kein Israel mehr geben wird, also sagen sie in Wirklichkeit, dass es keinen Frieden geben wird, so lange Israel weiter besteht.

Um den Punkt zu unterstreichen, dass diese NGOs mehr daran interessiert sind Israel zu vernichten als palästinensischen Arabern zu helfen, sagen sie ausdrücklich, dass sie gegen eine Einbürgerung palästinensischer Araber in ihre Gastgeberländer sind. Jeder, der sich um palästinensische Araber sorgt, würde die gegenteilige Haltung einnehmen und alles tun, dass sichergestellt wird, dass Palästinenser, die Staatsbürger dort werden wollen, das Recht dazu haben. Dass sie das ablehnen, entlarvt ihre hässliche Zielsetzung.

Darüber hinaus sagten sie, dass selbst, wenn die Frage in Friedensverhandlungen zwischen Isral und seinen arabischen Nachbarn gelöst wird, sie niemals weniger akzeptieren werden als die totale Vernichtung Israels.

Während also J-Street heute in Washington eine Rede nach der anderen abgibt, wie sehr sie Frieden wollen, sollten sie dort die Frage angehen, wie Frieden mit Leuten möglich ist, die so explizit wie nur irgendwie möglich sagen, dass es niemals Frieden geben wird, so lange es einen jüdischen Staat im Nahen Osten gibt

Ein Gedanke zu “Warum Frieden unmöglich ist, Grund Nr. 9243

  1. Heplev, leider ist das die nackte ungeschminkte Wahrheit. Leider weiß ich nicht, wie man darauf reagieren kann, welche Gegenstrategien es geben könnte. Aus der Sicht Israels ist das Äußerst bedrückend.
    Meine Schlussfolgerung: In Wirklichkeit ist der ganze Nahostkonflikt ein Religionskrieg. Die Schlussfolgerungen, die sich daraus für Israel ergeben sind aber in gleicher Weise bedrückend.

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