Muslime schäumen auch über Nichtjuden auf dem Tempelberg

Elder of Ziyon, March 29, 2012

Die Al-Aqsa-Stiftung hat Statistiken darüber veröffentlicht, wie viele Nichtmuslime dieses Jahr den Tempelberg besucht haben; und man ist nicht glücklich.

Nach Angaben ihrer Statistiken besuchten dieses Jahr bisher 1.034 religiöse Juden (die sie „Siedler“ nennen), außerdem 63.887 Touristen aus dem Ausland und 983 israelische Sicherheitskräfte zum Schutz der Besucher vor der Steinigung bis zum Tod.

Jeder einzelne Besuch bekommt einen oder zwei wütende Artikel. Manchmal werden die bizarren Presseerklärungen, in denen Juden und Israelis als „die Al-Aqsa stürmend“ beschrieben werden, von anderen Medien aufgegriffen (gestern veröffentlichte Breitbart tatsächlich eine Presseerklärung von Quds Media darüber; diese ist inzwischen entfernt worden).

Interessanter ist, dass die Giftigkeit auf alle Touristen aus dem Ausland ausgeweitet wird. In der jüngsten Tirade heißt es:

Die Besatzung behütet die Gruppen ausländischer Touristen bei ihren kollektiven Touren der Aqsa, die von empörend obszönen Handlungen unterstrichen werden wie dem Austausch von Küssen, Umarmungen und anderen Praktiken, die der Moral entgegen stehen. Die israelische Besatzung verhindert, dass die Betenden oder gar die Wächter der Al-Aqsa-Moschee sich diesen Reisegruppen nähern und drohen jeden zu verhaften und vor Gericht zu stellen, der versucht Touristen davon abzuhalten solch verabscheuungswürdige Taten zu begehen … Die Zahl der Touristen, die in die Al-Aqsa-Moschee einbrachen und sie entweihten, beträgt für die drei Monate 63.887 Touristen aus dem Ausland.

Man hat Fotos dieser empörenden Schändungen:

Ist es nicht beruhigend zu wissen, dass die nicht nur antisemitisch sind, sondern auch gegen jeden Nichtmuslim?

Aber sie sind auch immer noch antisemitisch. Ahmed Qurei, ehemaliger PA-Premierminister, verkündete gestern, den Tempelberg besuchende Juden kämen, um den Tempelberg zwischen Juden und Muslimen zu teilen und dass ihre wiederholten Besuche „Provokationen“ seien, die in „blutigen Zusammenstößen“ enden würden.

Von den Hunderten in arabischen Medien veröffentlichten Fotos von Juden, die den Tempelberg besuchen zeigt nicht ein einziges die leichteste Tendenz zu Gewalt. Wenn überhaupt, dann zeigen sie weit mehr Respekt für die heilige Stätte, als Muslime das tun.