Der Koran in der kostenlosen Verteilung

16. April 2012 um 9:06 | Veröffentlicht in Deutschland, Europa+Islam, Islam+Islamismus, Muslime | 7 Kommentare
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Die kostenlose Verteilung von Koranen macht weiter Schlagzeilen. Inzwischen hat eine Druckerei die Auslieferung gestoppt. Der Mutterkonzern hat es angeordnet: „Wir drucken nichts, was extrem im Sinne von islamistisch ist“, sagte der Sprecher der Druckerei.

Das heißt dann wohl, dass der Korantext an sich „extrem im Sinne von islamistisch“ ist, oder nicht?

Noch ein Problem: Wie bekommen doch von den Verbands-Muslimen und Islam-Apologeten erzählt, dass man den Koran nur verstehen kann, wenn man ihn im Original (also auf Arabisch) lesen kann. Ist dann die Verteilung von einer Übersetzung wirklich zweckdienlich? Vor allem die Verteilung einer kommentarlosen Übersetzung? Müssten dem Michel nicht eine umfangreiche Erklärung des Textes und seine ausführliche Auslegung mitgeliefert werden, damit er das Teil nicht falsch verstehen kann?

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  1. Wenn der Koran nur auf Arabisch “richtig” verstanden werden kann, dann ist der Islam in den entsprechenden Ländern mit ihrer tw. grausamen Scharia ja genau der “richtige”, unverfälschte Islam, weil er dort ja auch am wenigsten falsch verstanden wird. Gut, dass wir das jetzt mal gesagt bekommen…

  2. Heplev, ich glaube, dass es verboten ist den Koran zu übersetzten. Jedenfalls gibt es, soweit ich weiß, keine autorisierte Übersetzung.
    Auch viele Araber verstehen den arabischen Text des Koran heute nicht mehr, weil der Koran in dem Arabisch geschrieben wurde, dass vor 600 Jahren zur Zeit Mohammeds üblich war. Inzwischen hat sich die Sprache aber gewaltig verändert.

    Ich vergleiche das immer mit der Situation Anfang der 50er Jahre des vorigen Jahrhunderts. Wir Ministranten der Katholischen Kirche haben massenhaft lateinische Messtexte auswendig lernen müssen, die wir auch nicht verstanden haben. Gut, wir konnten im Schott die Übersetzung lesen. Aber haben wir das getan?
    Mir ist schleierhaft, wie z.B. ein Türke aus Anatolien erfährt, was im Koran wirklich drin steht.
    Aber vielleicht stimmt das auch garnicht, was ich hier geschrieben habe, weil ich nicht noch einmal recherchiert habe. (War ich zu faul. *Asche auf mein Haupt*

    • >>Mir ist schleierhaft, wie z.B. ein Türke aus Anatolien erfährt, was im Koran wirklich drin steht.<<
      Das ist dann so wie in der katholischen Kirche, bevor Luther losgelegt hat: Dafür gibt es die Imame, Hodschas, Mullahs usw., die den Leuten das erklären. Und auf die sie sich dann verlassen müssen.

      • An anderer Stelle habe ich dazu geschrieben, dass dies wie im Mittelalter sei. Da wurde ich zurechtgewiesen mit dem Hinweis, dass das Mittelalter garnicht so schlimm gewesen sei. :lol:

  3. Und aus welchem Jahrhundert sollte die umfangreiche Erklärung des Textes und von wem seine ausführliche Auslegung sein?

    • Such’ dir selbst was aus, wenn du schon am Problem vorbei schreibst.

  4. Kurz nach dem schrecklichen Terrorangriff auf das World Trade Center in New York kaufte ich mir einen Koran bei Moslems, die damals in unserer Kleinstadt einen Stand aufgemacht hatten, und den Bürgern weismachen wollten, wie friedlich und tolerant doch eigentlich Moslems wären. Seitdem kann mich niemand mehr mit einem solchen Blödsinn beschwatzen; ich habe es schwarz auf weiß, wie wir “Ungläubige” – also Christen und Juden – laut Koran zu behandeln sind: Nämlich umzubringen. Davon werden Moslems auch nicht Abstand nehmen, denn das “Heilige Buch” ist das A und O, nach dem sich Moslems zu richten haben. Der Koran steht noch über unserem Grundgesetz. Da den Moslems das Lügen (Taqiyya) erlaubt ist, wenn sie wegen ihres Glaubens in Gefahr sind oder wenn es ihnen einen Vorteil bringt, kann man davon ausgehen, dass sie das auch bei uns praktizieren und die Politiker hintergehen mit dem Versprechen, sich an erster Stelle an unser Grundgesetz zu halten. Die wenigsten Politiker bei uns besitzen scheinbar einen Koran oder haben ihn noch nie aufmerksam gelesen. Sonst hätte z. B. unser abgedankter Bundespräsident auch nicht öffentlich sagen können “Der Islam gehört zu Deutschland”. Diesen Ausspruch hat der Großteil unserer Regierung ja abgenickt. Wenn nämlich der Islam zu Deutschland gehört, dann gehört auch der Inhalt des Korans zu uns. Dagegen wehre ich mich entschieden! Denn dann müßten wir auch wieder einverstanden sein, laut Koran Juden zu verfolgen. Ganz abgesehen davon, dass wir als Christen natürlich genauso im Fokus der Moslems als Störenfriede stehen würden, die ohne sich selbst schuldig zu fühlen umgebracht werden können. Allah hat das ja so niedergeschrieben.
    Zur Zeit werden ja in vielen Städten Korane verteilt. Ob sich die Salafisten damit etwas Gutes tun, bezweifle ich. Sollten alle Besitzer eines geschenkten Korans wirklich darin lesen, werden ihnen bei so manchen Suren die Haare zu Berge stehen. Was diese Moslems vielleicht bezwecken wollen ist dies: Vor lauter Angst ein “Ungläubiger” zu bleiben, der zu verfolgen und zu töten ist, werden sich die Menschen dem Islam zuwenden. Damit wären sie dann auf der richtigen Seite.
    Ich glaube jedoch, so einfältig werden die Wenigsten sein.
    Ich warte nur auf den Moment, wo ein geschenkter Koran – warum auch immer – sich plötzlich in einem Mülleimer wiederfindet. Schließlich sieht nicht jeder der “Beschenkten” das Buch als heilig an. Was werden die Salafisten dann vor lauter Kränkung anstellen?
    Margot


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