San Jose, Kalifornien – nach Islam benannt?

Raymond Ibrahim, Jihad Watch, April 18, 2012

Muslimische Behauptungen, dass berühmte westliche Persönlichkeiten – ob nun William Shakespeare, Abraham Lincoln oder Leonardo Da Vinci – muslimische Gläubige waren, gibt es so regelmäßig wie sie haltlos sind.

Hier ist ein weiterer Versuch: Während eines Interviews auf Arabic TV versuchte ein schiitischer Kleriker, offenbar im Zusammenhang mit der Diskussion darüber, dass der Islam (angeblich) vor Christoph Kolumbus nach Amerika kam, seine Behauptung zu beweisen, indem er auf Kalifornien abhob. Nachdem er den US-Bundesstaat als „den wichtigsten in Amerika“ hinstellte, verwies wer auf „dessen wichtigste Stadt“, nach seinen Angaben San Jose. Dann machte er mit der Offerte der etymologischen Erklärung des Namens der Stadt weiter. Er erklärte richtig, dass „San“ „heilig“ bedeutet; aber dann begann der Aberwitz: Nach Angaben des Klerikers ist „Jose“ (die Amerikaner sprechen das „Ho-ßëy“ aus) das lateinische Wort und Aussprache ein eine der wichtigsten Personen des schiitischen Islam, „Hussein“.

Er schloss triumphierend: „Sie sehen, San Jose ist in Wirklichkeit Sankt Hussein!“ – während der Moderator, der in interviewte, staunend grübelte und „Oh Allah!“ seufzte. Der Kleriker fragte dann: „Wie kam Imam Hussein nach Kalifornien? Sehen Sie, das sind die Fragen, denen nachgegangen werden muss.“

Natürlich ist, was Millionen Menschen wissen, „Jose“ Spanisch für Josef wie in „der heilige Josef“. Aber solche offensichtlichen Fakten sind für diejenigen irrelevant, die ständig Bestätigung brauchen – für die, die unter einem Minderwertigkeitskomplex leiden.

3 Gedanken zu “San Jose, Kalifornien – nach Islam benannt?

  1. Das ist doch mal was witziges.
    Vielleicht sind Adam und Eva auch wichtige Personen des Islam. Nachdem Abraham auch schon zum Moslem gemacht wurde und damit die 3000-jährige Geschichte des Islam begründet wurde, wundere ich mich über nichts mehr.
    Man könnte darüber lachen, wenn man nicht wüsste, dass es genügend Menschen gibt die jeden, aber auch wirklich jeden, von den Arabern verbreiteten Quatsch glauben.
    Manchmal zweifle ich, dass sie selber daran glauben. Es wäre doch eine Schmach für die PA Araber einen so niedrigen Intelligenzquotienten zu haben.

  2. Gäbe es einen Nobelpreis für die meisten Lügengeschichten, er würde jährlich ohne Zweifel an Menschen moslemischen Glaubens vergeben werden: z. B. an Araber, Schiiten, Palästinenser (vor allem), Salafiten, Sunniten u. v. m.
    Margot

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