Muslime schaffen Mythos, um Josefgrab zu beanspruchen

Elder of Ziyon, 18. Mai 2012

Ma’an berichtet:

Israelische Soldaten eskortierten am Donnerstag Hunderte jüdische Beter zum Josefgrab in der Westbank-Stadt Nablus, sagten Zeugen.

Es brachen Zusammenstöße aus, als Ortsansässige Steine warfen und Soldaten mit Tränengas schossen, sagten Zeugen gegenüber Ma’an.

Juden glauben, dass das Grab die letzte Ruhestätte der biblischen Gestalt Josef ist. Muslime glauben, dass ein islamischer Kleriker, Scheik Jussuf (Josef) Dawiqat dort beerdigt wurde.

Wer war dieser glücklich Scheik Jussuf Dawiqat genannte?

Nun, entweder ist er erfunden oder er ist unglaublich obskur. Auf Wikipedia gibt es zu ihm auf Arabisch keinen Eintrag.

Offenbar wurde der Scheik als Einwohner des Grabes erst in den letzten Jahrzehnten erfunden, eigens um den jüdischen religiösen Anspruch auf den Ort zu schwächen. Juden haben den Ort an dieser Stelle seit mindestens dem vierten Jahrhundert unserer Zeitrechnung identifiziert. Es ist bekannt, dass Muslime den Ort in der Vergangenheit als „Qabr en-Nabi Yūsuf” beezichneten, Das Grab des Propheten Josef, nicht als das irgendeines obskuren Scheik aus dem 18. Jahrhundert.

Das klingt einigermaßen bekannt. Es ist genau das, was die Muslime mit dem Rahelgrab versuchen, indem sie behaupten es sei eine uralte Moschee, die es nie war.

Ein Gedanke zu “Muslime schaffen Mythos, um Josefgrab zu beanspruchen

  1. Um diese unsäglichen Feststellungen zu legitimieren, behauptet man, diese Stätten seien „prä-islamisches“ Kulturgut. So lässt sich natürlich alles im Nachhinein annektieren. Doch das wahre Drama ist: die UNESCO spielt in diesem bösen Spiel mit!

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