Zum Jerusalem-Tag puscht AP eine muslimische Lüge

Elder of Ziyon, 20. Mai 2012

Aus Anlass des Jerusalem-Tags hat AP einen Artikel darüber, wie wichtig Jerusalem ist – für Muslime. (Als dieser Text geschrieben wurde, gab es keinen AP-Artikel über Israels Feiern zum Jerusalem-Tag.)

Hier ist ein Teil des Artikels, der zeigt, wie denkfaul die Reporter der Agentur bezüglich ihrer Recherche grundlegender Geschichte sind und wie sie falsche muslimische Narrative glauen:

Nach Jahrzehnten des Zurückscheuens vor einer uralten Pilgerroute besuchen Muslime Jerusalem wieder, um an der drittheiligsten Stätte des Islam zu beten, der verehrten Al-Aqsa-Moschee…

Der Geburtsort des Islam liegt zwar auf der arabischen Halbinsel, doch Jerusalem ist in die Anfänge des Islam eng eingebunden. Mohammeds erste Anhänger beteten in Richtung der Al-Aqsa und erst später wandten sie ihre Gebete östlich nach Mekka.

Muslime beteten in der Tat in Richtung Jerusalem, als sie um das Jahr 625 versuchten Juden für die neue Religion zu rekrutieren. (Sie veränderten diese Gebetsrichtung nach Mekka, als die Juden es ablehnten sich ihnen anzuschließen.) Die Al-Aqsa-Moschee wurde aber nicht vor 690 gebaut.

Damit, dass sie implizit behaupten, die Al-Aqsa-Moschee sei seit Mohammeds Zeit eine heilige Stätte, leugnet AP den jüdischen Anspruch an dem Ort und unterstützt eine falsche Interpretation der Korangeschichte der mystischen Nachtreise Mohammeds, in der er sagte, er sei auf einem geflügelten Pferd „zur weitest entfernten Moschee“ [= al-aqsa] gereist, einem Ort, der im Koran selbst nicht als Jerusalem identifiziert wird.

(Der klassische Artikel zu diesem Thema stammt von Daniel Pipes.)

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