Knallchargen

Guido Westerwelle, Außenminister-Darsteller – Wie watscht man Israel und stärkt die Atom-Mullahs, ohne das der deutsche Michel das merkt? Indem man den Bombenbastlern sagt, sie sollten ruhig die zivile Nutzung haben und gleichzeitig einen „atomwaffenfreien Nahen Osten“ anmahnt. Dass damit gleichzeitig vor den „Verhandlungen“ mit Teheran die Position des Westens schön untergraben wird, was soll’s?

Ehud Olmert, korrupter Ex-Premierminister – „Nach mehreren hundert Stunden Friedensgesprächen mit Abu Mazen [Mahmud Abbas, Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde] „kann mir niemand sagen, er sei kein Partner, weil er keinen Frieden wolle. … Er will Frieden mit Israel – und er akzeptiert die Existenz Israels in dessen Selbstverständnis.“ Da kann der Chef der Langsam-Terroristen noch so viel sagen, dass er Israel niemals als jüdischen Staat anerkennen will, das ist für Ehud Olmert kein Grund, ihm das zu glauben. Im Gegenteil, er sieht das offenbar als Beweis, dass Abbas das Gegenteil dessen meint, was er sagt.

Matthias Platzeck, Ministerpräsident (Brandenburg) – erst zeichnet er in Israel Holocaustopfer mit dem höchsten Orden seines Bundeslandes aus, und warnt, dass Intoleranz, Antisemitismus und Rechtsextremismus mit dem „Ende des Nationalsozialismus“ nicht verschwunden sind. Und dann besucht er Antisemiten, die genau diese Holocaust-Überlebenden lieber tot sehen und gerne dazu beitragen (lassen), dass das geschieht und erzählt denen, sie seien die Opfer – wobei natürlich Kritik an Israel, aber nirgendwo an den Antisemiten in Ramallah (oder gar Gaza) geübt wurde. Die an Israel wurde natürlich auch allenthalben von ihm betont.
Wenn man es bedenkt: Die SPD macht das jetzt offenbar zur Tradition und Grundsatzpolitik. Und natürlich sind nur „Intoleranz, Antisemitismus und Rechtsextremismus“ nicht verschwunden – linke Sauereien (z.B. die SED) lässt man schön außen vor.

Nino Abesadse, Knesset-Abgeordnete der Kadima – sie bezeichnete die Likud-Führung als „bolschewistisch“ und kritisierte entsprechend ihren Parteivorsitzenden, weil er „dieser bolschewistischen Regierung“ beigetreten ist. Ist mir neu, dass „Rechtsradikale“ Bolschewisten sein sollen…

Heribert Prantl, Süddeutsche Zeitung – er will offenbar eine Begriffsverwirrung starten, damit die Terroristen nie wieder als Terroristen gelten müssen; soll heißen: muslimische Terroristen und Fanatiker. Dafür führt er nicht nur die „radikalen Islamisten“ an, sondern auch die „Salafisten“ und die „verbrecherischen Salafisten“.

Ralf Jäger, NRW-Innenminister (Link verloren, Mist) – die Üblen und die zu maßregelnden in den Auseinandersetzungen vor den Wahlen in Nordrhein-Westfalen, bei denen Salafisten Polizisten zu ermorden versuchten und gerne weitere Menschen umgebracht hätten, sieht der oberste Polizeichef des Bundeslandes nicht bei den Mördern, denen Recht und Gesetz am Arsch vorbei geht, sondern die – alles andere als sympathischen – Politik-Aktivisten, die sich an Recht und Ordnung hielten und ihr richterlich mehrfach bestätigtes Recht auf freie Meinungsäußerung ausübten.

Gerhard Fontagnier, Grünen-Stadtrat und Cafébetreiber in Mannheim mit Hang zur Bekämpfung von Rassismus und „Rassismus“ (vor allem bei Nicht-Parteifreunden?) – schimpfte über den Verkauf von „Eis-Negern“ auf einer Messe, übersah dabei aber, dass es gar keine „Eis-Neger“ verkauft werden (die Dinger heißen „Eis-Mohr“) und außerdem die ganzen „Kammermohren“, die da noch rumstehen.

Süddeutsche Zeitung – unter Missachtung von Problematischem wird dem Land attestiert Öl-Exporteur zu sein: „Vom Hafen der Hauptstadt [Baku] fahren Tanker in alle Welt.“ Vielleicht sollte man denen mal einen Geografie-Kurs schenken, damit sie wenigstens das auf die Reihe bekommen…

Lady Catherine Ashton, Hohe Außenpolitische Repräsentantin der Europäischen Union – es ist kriminell, wie die Frau schön redet, was die Mullahs in Sachen iranische Atompolitik von sich geben.

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