Kommentar: PA ehrt Mörder

Dr. Aaron Lerner, IMRA, 31. Mai 2012

Das Folgende fand nie statt und hätte nie stattfinden können:

26. Februar 1994: In einer Staatsfeier, an der der Premierminister und der Präsident Israels teilnahmen, trug eine IDF-Ehrengarde den Sarg von Dr. Baruch Goldstein, eingehüllt in eine Israel-Flagge, auf den Schultern auf den Platz vor der Knesset.
Goldstein war am Tag davor von einem Mob muslimischer Beter an der Patriarchenhöhle in Hebron getötet worden, nachdem es ihm gelang 29 davon zu ermorden.
Nach einem Salut aus 21 Gewehren legte der Präsident einen Ehrenkranz zu Ehren Goldsteins ab und die IDF-Ehrengarde marschierte vom Platz zu einem wartenden offenen Kommandeurswagen, der Goldstein zu seinem Ort der letzten Ruhe gebracht hatte.

Noch einmal: Das oben hätte in Israel niemals geschehen können.

Doch stellen Sie sich die weltweite Verurteilung vor, wenn eine solch unmoralische und schändliche Feier stattgefunden hätte.

Und jetzt denken Sie einen Moment über die Einzelheiten zu einigen der palästinensischen Terroristen nach – deren Leichen von Israel heute zur Beerdigung an die PA überstellt wurden:

+ Die Selbstmordbomber Nasim Ja’bari und Ahmed Qawassmeh, die 2004 in Beer Sheva 16 Menschen in zwei Bussen ermordeten.

+ Der Selbstmordbomber Abdallah Badran, der 2005 im Nachtclub Stage in Tel Aviv 4 Menschen ermordete.

+ Die Selbstmordbomberin Hiba Daraghmeh, die 2003 in einem Einkaufszentrum in Afula 3 Menschen ermordete.

+ Der Selbsmordbomber Hassan Abu Said, der 2005 auf einem offenen Markt in Hadera 5 Menschen ermordete.

+ Labib Azzam, der 195 in Ramat Gan 5 Menschen ermordete.

Diese Anschläge fanden während des Oslo-Prozesses statt. Offizielle Vertreter der PA veröffentlichten nach vielen dieser Anschläge Presseerklärungen, in denen sie etwas davon sagten, dass ihnen der Verlust zivilen Lebens leid tätte.

Als Israel die Leichen übergab, hätten sie direkt zur Beerdigung an ihre Familien überstellt werden können.

Doch das war nicht das, was geschah.

Stattdessen trug auf einer Staatsfeier in Ramallah die palästinensisch Präsidentengarde die Särge der „Märtyrer“, drapiert mit Palästinenserflaggen, auf ihren Schultern, während eine Ehrengarde aus 21 Gewehren Salut feuerte und der PA-Präsident Mahmud Abbas einen Kranz niederlegte.

Und die Welt schweigt – jedenfalls bisher.

5 Gedanken zu “Kommentar: PA ehrt Mörder

  1. Diese pompöse Massenveranstaltung erinnert mich an die frenetischen Jubelschreie, denen sich sogar Nasrallah – ausnahmsweise öffentlich – 2008 anschloss. Israel trauerte kollektiv um Ehud Goldwasser und Eldad Regev. Im Libanon feierte man den freigepresseten Massenmörder Samir Kuntar und vier weitere Terroristen als Volkshelden.

  2. „Und die Welt schweigt – jedenfalls bisher.“ –

    Sie wird auch weiter schweigen!!! ….

    Zeichen setzen soll immer nur Israel (s. auch GAUck’s Äußerung), die „Palästinenser“ kriegen alles „ohne Bedingungen“ – reichlich seltsam! Vor allem vor so einem Hintergrund wie dem im obigen Artikel beschrieben!!!

    Es wird Zeit, dass Zeichen gesetzt werden FÜR Israel!

  3. Diesen perfiden Figuren könnte man den Spaß(!) vermasseln, wenn die Überreste von dem feigem Terrorpack an Schweine verfüttert würden (eigens dafür angeschafft).

  4. Aber heplev das musst Du doch verstehen.
    Goldstein hat unschuldige Menschen ermordet.
    Die Palaraber sind Freiheitskämpfer die im Kampf für eine gute Sache gestorben sind.

    Was soll man dazu sagen? Nichts! Da „gefriert einem das Blut“ und es bleibt mir die „Spucke weg“.

    Das erschüttert mich genauso wie Aussagen in der Veranstaltung einer katholischen Kirchengemeinde in Berlin, über ein israelisch-arabisches Schulprojekt.
    Beklagt wurde die angebliche Diskriminierung von arabischen Jugendlichen bei der Zulassung zum Studium. In der Diskussion wurde die Situation der Araber in Israel allen Ernstes mit der Diskriminierung von Christen in der DDR verglichen.
    Das war aber erst das Vorspiel.
    Es kam noch schlimmer. Für richtig befunden wurde eine Artikelüberschrift in einer deutschen Zeitung: „Die Leiden der Israelis, sind die Leiden der Palästinenser“. Die Verfolgung der Juden unter dem Nationalsozialismus wurde also mit der Situation im Nahen Osten gleichgesetzt. Die Israelis verhalten sich zu den Palästinensern wie die Nazis zu den den Juden.

    Mein massiver Widerspruch wurde durch die Versammlungsleiterin zurückgewiesen. Ich solle nicht eine ungebührliche politische Diskussion in die Versammlung einbringen, in der es doch nur um das Schulprojekt ginge.
    Ich war der einzige „Rufer in der Wüste“. Das hat mich schon sehr erschüttert.

    Nur so, heplev, kann ich es mir erklären, dass niemand in Deutschland, soweit ich das sehe, die von Dir geschilderte Veranstaltung der Palaraber beanstandet hat.

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