Es ist Zeit, dass Israel-Unterstützer dagegen halten

Sammy Levine, FrontPageMag.com, 8. Juni 2012

Bei Israels riesiger militärischer Überlegenheit über seine Feinde – einschließlich Hamas, Hisbollah und Iran – ist die einzige effektive Waffe, die diese Israelhasser derzeit haben, die Delegitimierung des jüdischen Staates. Diese Delegitimisierungskampagne, die anstrebt Israel als einzigartige Bedrohung der Welt zu isolieren, benutzt die Medien, Weltgremien wie die UNO, Professoren und Entertainer und beteiligte „Friedensaktivisten“, um Israels Image und Ruf zu trüben. Diese Kampagne macht Israel zum Aggressor und zum Friedenshindernis, ganz anders als die Palästinenser, die einfach nur ihr Land zurück haben wollen.

Vielleicht überrascht es dann nicht, dass es an Israels Grenzen während der letzten Jahre relativ ruhig gewesen ist, da Hamas und Hisbollah glücklich sind diese weltweite PR-Kampagne – gestützt von der politischen Linken – laufen zu lassen. Warum sollte man auch wertvolle Ressourcen und Selbstmordbomber verschwenden, wenn man sich auf westliche „pro-Frieden“-Organisationen und „nützliche Idioten“ verlassen kann, dass diese Israel Stück um Stück demontieren, bis zu dem Punkt, wo das Land dazu genötigt wird einseitige Zugeständnisse zu machen, die seine völkermörderischen Feinde ermutigen?

Linke, selbst ernannte „pro-israelische, pro-Frieden“-Organisationen wie J-Street und Americans for Peace Now sind unabsichtliche Komplizen in diesem Kulturkrieg gegen Israel, indem sie den größten Teil der Verantwortung für den Konflikt auf Israels „Siedlungen“ schieben. Doch die israelischen „Siedlungen“ für den israelisch-palästinensischen Konflikt verantwortlich zu machen ist so, als mache man Großbritanniens Bombardierung Dresdens samt Feuersturm für den Zweiten Weltkrieg verantwortlich.

Die israelische „Besatzung“ begann 20 Jahre nach dem fehl geschlagenen, völkermörderischen Krieg gegen Israel 1948. Der Bau der „Siedlungen“ wurde nach dem „Sechstagekrieg“ von 1967 initiiert, im Versuch für das Herz Israels einen Puffer gegen seine kriegshungrigen Feinde zu schaffen. Die „Siedlungen“ sind nicht die Ursache des Konflikts, sondern eine Folge.

Dieses falsche Narrativ aufnehmend, führen Organisationen wie „Big Campaign“ eine BDS-Kampagne (Boykott, De-Investition, Sanktionen), die Israel wirtschaftlich vernichten will. Viele populäre Entertainer wie die Pixies haben ihre Auftritte in Israel gestrichen, weil sie von diesen antiisraelischen Hassgruppen unter Druck gesetzt wurden.

Macy Grey hatte vor ihrem Auftritt in Israel dies zu sagen: „Ich bekomme eine Menge Briefe von Aktivisten, die mit drängen/anbetteln zu boykottieren, indem ich NICHT auftrete.“ Sie entschied sich zum Auftritt, doch andere wie U2, Coldplay und Bruce Springsteen lehnen Einladungen zu Auftritten in Israel einfach ab, um Ärger mit den Israelhassern zu vermeiden.

Roger Waters, ehemaliger Frontmann von Pink Floyd, hat sich die BDS-Kampagne zu eigen gemacht und ermutigt andere, sich ihm anzuschließen. Er sagte dies zu seiner Entscheidung Israel zu boykottieren:

Aus meiner Sicht verlangt die widerliche und drakonische Kontrolle, die Israel über die belagerten Palästinenser in Gaza und die Palästinenser in der besetzten Westbank (einschließlich Ostjerusalem) ausüben, verbunden mit seiner Leugnung der Rechte von Flüchtlingen in ihre Häuser in Israel zurückzukehren, dass unvoreingenommene Menschen auf der ganzen Welt die Palästinenser in ihrem zivilen, gewaltlosen Widerstand unterstützen… Für mich bedeutet das, dass ich meine Absicht erkläre solidarisch zu sein, nicht nur mit dem Volk Palästinas, sondern auch mit den vielen Tausenden Israelis, die mit der rassistischen und kolonialen Politik ihrer Regierung nicht einverstanden sind, indem ich mich einer Kampagne zum Boykott, De-Investition und Sanktionen (BDS) gegen Israel anschließe, bis es alle drei grundlegenden Menschenrechte einhält, die im internationalen Recht gefordert werden.

1. Beendigung der Besatzung und Kolonisierung allen arabischen Landes [besetzt seit 1967] und Abbau der Mauer.

2. Anerkennung der fundamentalen Rechte der arabisch-palästinensischen Bürger Israels auf volle Gleichberechtigung; und

3. Respekt, Schutz und Förderung der Rechte der palästinensischen Flüchtlinge auf Rückkehr in ihre Häuser und ihre Grundstücke, wie sie sie in der UNO-Resolution 194 gefordert werden.

Wichtig ist Roger Waters‘ 3. Forderung festzuhalten – das Recht auf Rückkehr, das Israels Heimat des jüdischen Volkes vernichten und in schlicht ein weiteres muslimisch dominiertes Land des Nahen Osten verwandeln würde.

Elvis Costello sagte vor ein paar Jahren ebenfalls seinen geplanten Auftritt in Israel ab; er sagte:

Es gibt Gelegenheiten, bei denen einfach nur den eigenen Namen auf einem Konzert-Ablaufplan zu setzen, als politischer Akt interpretiert werden kann… und es könnte angenommen werden, dass jemand keinen Sinn für das Leiden der Unschuldigen hat… Ich muss glauben, dass zum Publikum der anstehenden Konzerte viele Menschen gehört hätten, die die Politik ihrer Regierung zu Siedlung in Frage stellen und die Bedingungen beklagen, die den palästinensischen Zivilisten im Namen der nationalen Sicherheit Einschüchterung, Erniedrigung oder viel Schlimmeres bringen.

Unterstützer Israels müssen gegen Roger Waters, Elvis Costello und die vielen anderen zurückschlagen, die sich an diesem Kulturkrieg gegen Israel beteiligen. Es reicht nicht aus einfach nur im Bereich der Ideen zu kämpfen, obwohl das für die Bekämpfung fehl geleiteter Organisationen wie J-Street unerlässlich ist. Wir müssen auch Feuer mit Feuer bekämpfen.

Deshalb habe Counter-Boycott geschaffen, eine Organisation, die Unterstützer Israels über diejenigen informiert, die Israel wirtschaftlich vernichten wollen.

Counter-Boycott wird in Städten Werbung starten, in denen boykottierende Künstler auftreten, um die Verbraucher zu ermutigen keine Tickets für deren Shows zu kaufen. Zu guter Letzt wird Counter-Boycott Aufmerksamkeit auf die mutigen Künstler lenken, die – wie Madonna und Elton John – trotz des Ansturms des Haases von den Boykott-Organisationen in Israel auftreten.

Natürlich ist das ultimative Ziel, das ekelhafte Stigma Israels als rassistischem, unterdrückerischem Land zu beseitigen. In Israel aufzutreten sollte nicht als politische Tat wahrgenommen werden. Künstler sollten keine Angst haben oder sich schämen in Israel aufzutreten.

Mit genug Hilfe können wir diejenigen zurückdrängen, die viele Unterhaltungskünstler unter Druck setzen ihre Auftritte in Israel abzusagen. Wir müssen klar machen, dass die Delegitimierung und Isolation Israels anzustreben nicht unbemerkt bleiben wird.

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