Was wir Frieden nennen, nennen sie “Kollaboration”

Elder of Ziyon, 18. Juli 2012

Die COGAT der IDF bringt uns eine weitere dieser wenig berichteten Storys, die illustrieren, wie anders die Dinge vor Ort gegenüber dem sind, was wir von den Medien hören.

Diejenigen, die sich in den letzten Tagen im Grand Beach Hotel in Tel Aviv aufhielten, werden vermutlich eine Gruppe von rund 45 palästinensischen Förstern beobachtet haben, die zu einem dreitätigen Trainingsworkshop zum Thema Waldschutz herkamen. Das Workshop aufgrund von Finanzierung und Planung der Zivilverwaltung in Judäa und Samaria und in Zusammenarbeit mit dem Israelischen Nationalfond und der Abteilung Wald des palästinensischen Landwirtschaftsministerium statt.

„Dies ist der dritte Workshop, den wir mit den Israelischen Nationalfond und der Abteilung Wald des palästinensischen Landwirtschaftsministeriums abhielten“, erklärte Samir Muadi, Beamter der Landwirtschaftsleitung bei der Zivilverwaltung. „Dieser Workshop soll die Beziehungen und Zusammenarbeit enger werden lassen, um die Wälder zu schützen, Informationsaustausch zwischen beiden Seiten zu haben und die Förster des palästinensischen Landwirtschaftsministeriums und den Beamten der Landwirtschaftsleitung zu bilden.“

Der gesamte Workshop wurde von der Zivilverwaltung geplant und finanziert, die für die Einreisegenehmigungen der Förster sowie die Kosten für Reise und Hotelunterkunft sorgte. Unter den anwesenden Förstern befanden sich 12 palästinensische Förster, die bei der Zivilverwaltung arbeiten und auch an dem Workshop teilnahmen, um ihr professionelles Wissen im Bereich ihrer Fachkenntnisse zu verfeinern.

„Ein Wald muss richtig gepflegt werden; er braucht die richtige Versorgung, Inspektion und Aufsicht, damit er erhalten werden kann“, sagt der Beamte aus der Landwirtschaftsleitung. „Gestärkte Beziehungen tragen enorm zum Waldschutz bei. Daher versuchen wir innerhalb dieses Rahmens engere Beziehungen zu bekommen und vom angesammelten Wissen des Israelischen Nationalfond zu lernen; wenn es zwischen den Parteien einmal Zusammenarbeit gibt, werden die Wälder besser geschützt.“

Anders als bei anderen von mir erwähnten Berichten darüber, wie die IDF Geschäftsleuten und Bauern in der Westbank hilft, sehen wir hier, dass die PA selbst daran arbeitet in Sachen beiderseitigen Interesses mit Israel zusammenzuarbeiten – was alles von der IDF bezahlt wird. Nicht nur das: Der so heftig geschmähte Jüdische Nationalfonds ist an dieser Initiative ebenfalls beteiligt!

Es muss natürlich nicht erst erwähnt werden, dass weder auf der Internetseite des PA-Landwirtschaftsministeriums noch in arabischen Medien irgendetwas davon erwähnt wird. Für palästinensische Araber ist jede Zusammenarbeit mit Israel kein Zeichen des Friedens, sondern eines der „Kollaboration“ mit dem zionistischen Feind.

(Übrigens hat die Hamas ihr eigenes Landwirtschaftsministerium – moa.gov.ps statt moa.pna.ps)

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