Weil das IOC sich verweigert – Gedenken an München 1972

Heute Abend beginnen die Spiele der XXX. Olympiade in London. Das IOC verweigert den ermordeten israelischen Athleten der Spiele von München 1972 ein Gedenken bei der Eröffnungsfeier, weil sie den Boykott der Feier durch die arabisch-muslimischen Unmenschen-Staaten als schlimmer empfinden als eine Geste menschlichen Anstands zu unterlassen. Wenn es gegen die Juden geht, dann machen alle mit. Der olympische Geist ist 1972 missbraucht worden, sagte der neue israelische Botschafter in Bern. Damals waren es die Terroristen. Jetzt wird er wieder missbraucht – von den arabisch-muslimischen Staaten und den Hütern des Geistes, dem Internationalen Olympischen Komitee!

Die antisemitischen Korruptokraten vom IOC müssten anders zur Raison gebracht werden. Leider wird sich das alles nicht durchführen lassen – weder werden die Zuschauer Herrn Rogge eine Minute den Rücken kehren und aufstehen, wenn der ans Mikrofon tritt. Noch werden die israelischen Sportler den Einmarsch der Athleten eine Minute lang aufhalten, indem sie einfach 60 Sekunden stehen bleiben. Sie werden wohl auch keine Plakate mit den Bildern der Ermordeten mitführen und hochhalten. Dazu sind sie zu sehr Sportler und ordnen sich zu sehr dem Protokoll unter.

Wenigstens im Internet kann gedacht werden. Und jeder kann es für sich tun. Und vielleicht boykottiert ihr ja die Heuchelfeier. Nicht, um den Briten etwas zu sagen, sondern dem IOC.

4 Gedanken zu “Weil das IOC sich verweigert – Gedenken an München 1972

  1. Ich hoff von ganzem Herzen, dass es in Londoner Olympiastadion doch viele Zuschauer geben wird, die sich erheben, wenn die Israelische Mannschaft einzieht!
    Das IOC ist in der Tat ein von Antisemiten durchsetztes Komitee – anders ist es nicht zu verstehen, das am 40. Jahrestag des München-Massakers an Israelischen Olympioniken ein Minute des Gedenkens abgelehnt wird!

  2. Es ist eine Schande für die Menschheit, wenn den Terroropfern von München nicht die Referenz in einer Schweigeminute erwiesen wirden.
    Ich bin darüber sehr verärgert und werde deshalb die Olympischen Spiele weitgehend ignorieren. Diese Verweigerung des Gedenkens war für mich der Tropfen, der mein Fass zum Überlaufen gebracht hat.
    Neulich sagte Karl Lagerfeld, wenn ich ihn nicht völlig falsch verstanden habe, dass er die Olympiade ignorieren werde, weil der Sport seine Menschlichkeit verloren hat. Damit hat er, so wie ich ihn verstanden habe, nicht die Verweigerung der Gedenkminute gemeint, sondern auf die jüngst bekannt gewordenen Dopingfälle angespielt.
    Er hat recht, der Sport, der Höchstleistungen mit allen Mitteln, erlaubten und unerlaubten, hervorbringen will, hat seine Menschlichkeit wirklich verloren.
    Mit ist es egal, ob jemand 2,80 hoch springt oder 1,80. Aus der Entfernung und im Fernsehen sieht das Eine sowieso wie das Andere aus. Auch ob jemand die 100 Meter in 8 Sekunden läuft oder in 12 Sekunden, ist mir als Zuschauer egal. Für mich sieht alles schnell aus. Mich interessiert der Wettkampf. Je spannender die Auseinandersetzung ist, desto interessanter ist sie für mich. Oder gibt es einen visuellen Unterschied beim Kugelstoßen zwischen 23,48 oder 23,58? Für mich nicht.
    Aber vielleicht bin ich eine Ausnahme. Für mich ist Sport Wettkampf. Der spannende Zweikampf und nicht Länge, Breite oder Höhe!

  3. Ulrich Sahm schreibt aus Jerusalem: „Die israelische Sportministerin Limor Livnat wird sich während der Eröffnungsrede von IOC-Präsident Jacques Rogge zusammen mit ihrer Delegation erheben, zum Gedenken an die 1972 bei den olympischen Spielen 1972 in München ermordeten elf israelischen Sportler.“
    Hm, sollte man sich die Feier doch noch ansehen???? (Nee – gibt’s bestimmt hinterher auf YouTube!)

    • Würde sich die Delegation erheben, die Hosen runter lassen und dem Rogge den nackten Hintern zeigen … das wäre eine angemessene Symbolik für dieses miese, korrupte Dreckschwein! Für die Petro-Dollars würde der sogar seine eigene Großmutter verkaufen.

      Aber stell Dir mal vor, es wäre umgekehrt: das „Finanzjudentum“ (was auch immer das sein mag .. ist mir persönlich noch nie begegnet!) würde dafür Geld zahlen, damit den Opfern gedacht werden würde … was gäbe das für ein Aufschrei!

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