Die Palästinenser offenbaren die Verbindungen der Juden zu Palästina

Michael Curtis, The American Thinker, 3. September 2012

Die Palästinenser haben ungewollt zur Wahrheit der historischen Beziehung der Juden zum Land Israel beigetragen. Wie? Indem sie das Weltkulturerbe-Komitee (WHC) der UNESCO aufforderten Battir, ein Dorf rund 8km westlich von Bethlehem als Welterbe-Stätte anzuerkennen und den 936 bereits von der UNESCO betreuten Stätten hinzuzufügen. Unabsichtlich haben die Palästinenser der Welt die Gelegenheit gegeben etwas zu einer historischen Beziehung zu lernen.

Den Palästinensern wurde im Oktober 2011 die Vollmitgliedschaft in der UNESCO gewährt, von der sie hofften, dass sie zu internationaler Anerkennung eines Staates Palästina führen würde. Als Folge dieser Mitgliedschaft sind sie Teil des Procedere des WHC, das 21 wechselnde Mitglieder hat; derzeit gehören u.a. Russland, Qatar, Algerien und die Vereinigten Arabischen Emirate an, nicht aber die USA oder Großbritannien.

Der Antrag zur Anerkennung von Battir steht in Zusammenhang mit dem ambitionierteren Antrag der Palästinenser, dass die UNESCO der Basilika der Geburtskirche, die als Geburtsort Jesu gilt, und der Pilgerroute in Bethlehem Welterbe-Status verleiht. Die UNESCO hat bereits zwei jüdische heilige Orte nominiert – das Rahelgrab (Ort des Begräbnisses der Matriarchin Rahel, Ehefrau Jakobs) und die Patriarchenhöhle inHebron – doch nicht als jüdische heilige Stätten, sondern als Moscheen. Nur die USA stimmten gegen diesen Vorschlag, dem von 44 der 58 Mitgliedern des Vorstands der UNESCO zugestimmt wurde.

Der von den Palästinenser zu Battir erhobene Anspruch, es als Erbestätte anzuerkennen, gründet anscheinend auf seiner ungewöhnlichen Topografie historischer Terrassen und seinem römischen Bewässerungssystem. Die palästinensische Autonomiebehörde (PA) behauptet, dass dies eine „historisch sensible Gegend ist … wo ein Jahrtausende bestehendes Bewässerungssystem immer noch in Gebrauch ist, um die Gemüsegärten von Battir zu bewässern“. Das Dorf, das in den letzten Jahren auf eine Bevölkerung von 4.000 angewachsen ist, hat sieben natürliche Quellen, ein altes römisches Bad und ein Bewässerungssystem, das Obst und Gemüse bewässert.

Der Grund für den Antrag der Palästinenser ist allerdings eher ein politischer als ein ästhetischer. Die PA argumentiert, Israel plane einen Teil seines Sicherheitszauns durch das Tal zu bauen und das werde die Stätte beschädigen, von der sie in Übereinstimmung mit den operativen Leitlinien der UNESCO bezüglich der Akzeptierung von Welterbe-Stätten behauptet, sie sei „repräsentativ für eine Kultur“.

Die palästinensische Beschwerde lautet, der israelische Zaun werde den Einwohnern die Möglichkeit verwehren ihr natürliches Erbe zu genießen und das Land zu versorgen. Das Dorf, argumentieren sie, sollte als Wahrzeichen des palästinensischen und Menschheitserbe behalten werden. Die Beschwerte ist zum israelischen Obersten Gerichtshof gegangen, der über die Frage des genauen Verlaufs des Zauns entscheiden wird – ob er geändert werden sollte und ob er mit israelischen Sicherheitserwägungen übereinstimmt.

Sicherlich wird jeder die schöne Natur des Dorfes und seinen pittoresken Charakter bestätigen. Doch der ambitionierte Antrag der Palästinenser ist in mehreren Dingen mit Mängeln behaftet. Obwohl das römische Bewässerungssystem historisch interessant ist, erhält das Dorf den Großteil seines Wasser von der Wasserverwaltung der Westbank, dem 1980 gegründeten öffentlichen Wasserversorgungsnetzwerk. Das Dorf ist seitdem beträchtlich gewachsen und das natürliche Erbe wird stärker von zunehmender Wohnbebauung bedroht als durch irgendein israelisches Handeln. Darüber hinaus mag die Gegen zwar sehr schön sein, aber sie erfüllt nicht die objektiven Anforderungen der UNESCO – nämlich dass eine Welterbe-Stätte ein Ort von Schönheit, Bedeutung und außergewöhnlich universalem Wert ist.

Am wichtigsten ist aber, das die Palästinenser ungewollt die Aufmerksam auf die historische jüdische Beziehung zu und Anspruch auf das Land Palästina gelenkt haben. Der Originalname von Battir war Betar, die letzte Festung Bar Kochbas (Sohn eines Sterns) bei seiner Revolte gegen die Römer in der Zeit von 132 bis 135. Die Revolte führte zur Gründung eines unabhängigen Staates Israel in Teilen von Judäa für den Zeitraum von zwei Jahren, bevor dieser von sechs Legionen der römischen Armee zerschlagen wurde. Das Ergebnis waren der Tod Tausender Juden – vielleicht eine halbe Milion – und der Verlust der israelischen Unabhängigkeit sowie jüdischer religiöser und politischer Obrigkeit. Die Römer erlauben den Juden nicht ihre Toten in Betar zu beerdigen.

Bis zum 20. Jahrhundert gab es nie wieder eine jüdische Rechtseinheit als Zentrum religiösen, kulturellen und poltischen Lebens, aber Betar blieb eine wichtige symbolische Erinnerung an die jüdische Vergangenheit. Die von Wladimier Jabotinsky 1923 gebildete Revisionistische Zionistische Jugendbewegung entnahm ihren Namen der Festung. Die Bewegung spielte eine Rolle beim Kampf gegen Nazideutschland im Zweiten Weltkrieg. Interessanterweise soll Jabotinskys wichtigster politischer Rivale, David Ben-Gurion, seinen hebräischen Namen von einem der Generale übernommen haben, die in Betar kämpften.

Betar ist eine Erinnerung des Mutes, des Kampfes gegen überwältigende Gegnerschaft, des Kampfes gegen diejenigen, die Juden beseitigen wollen und der Selbstbehauptung beim Streben nach Unabhängigkeit. Mit ihrem Tun haben die Palästinenser der internationalen Gemeinschaft gestattet, sich der jüdischen Geschichte von Betar bewusst zu werden. Die Israelis können – während sie der unmittelbaren Bedrohung durch den Iran ins Auge sehen, ganz zu schweigen von der existenziellen Bedrohung und der unablässigen Angriffe vieler gegen ihr Land – in ihrer Reaktion auf die Gefahr, der sie sich gegenüber sehen, einmal mehr die historische Lektion von Betar beschwören. Diese Reaktion wird heute, wie in der Vergangenheit, den Worten aus der großen Rede zu Perikles‘ Begräbnis konkrete Form geben: „Glück erfordert Freiheit. Und Freiheit erfordert Mut.“

Ein Gedanke zu “Die Palästinenser offenbaren die Verbindungen der Juden zu Palästina

  1. Tja, dumm gelaufen, Ihr ,Palästinenser’…
    Man muß in Palästina nur mit dem Fuß im Boden scharren um auf jüdische Geschichte zu stoßen.
    Ihr behauptet zwar das älteste Volk der Erde zu sein, aber in den 43 – 45 Jahren Eurer glorreichen Existenz habt Ihr außer einer stattlichen Anzahl Terroranschläge, Intifadas, jeder Menge Morde, Blutvergießen und viel Geschrei nicht viel auf die Reihe gebracht.
    Sich ausgerechnet die Kultur heraus zu suchen war ja wohl eine ziemliche Schnapsidee… Und dann damit auch noch ausgerechnet gegen die Juden anzutreten… (balabala!)
    Eigenständige palästinensische Kultur?
    Von einem Volk, das zur einen Hälfte jordanische und zur anderen ägyptische Nachnamen hat? Das keine eigene Sprache besitzt, geschweige denn wenigstens einen eigenen Dialekt?
    Selbst Euer Gründervater, Terrorist Arafat wurde in Kairo geboren.
    Selten so gelacht.

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