Arabische Mädchen im „Apartheid-Israel“

Durch Carl in Jerusalem wurde ich auf ein Foto-Essay aufmerksam:

Uns wird oft erzählt, wie sehr arabische Mädchen/junge Frauen in Israel unter „Apartheid“ leiden. Die Bilder … zeigen, wie arabische Mädchen/junge Frauen in Israel tatsächlich leben… Ich fordere dazu auf ein Land in der arabisch-islamischen Welt zu finden, wo arabische oder islamische Mädchen und Frauen freier sind.

15 echte Fotos arabischer junger Frauen

The Real Jerusalem Streets, 13. März 2012

Während das südliche Israel von hunderten Raketen betrommelt wird,
die von Terroristen im Gazastreifen abgeschossen werden,
schweigt die Welt.

Einige antiisraelische Fotos lässt man seit Jahren zirkulieren.

Das Foto eines Mannes, der ein totes Mädchen hält,
von einer Medienbediensteten der UNO getweetet,
das so viel Aufmerksamkeit erhielt,
ist dasselbe Foto, das ich 2008 mit dieser Bildbeschreibung sah:

„Israelis töten viele arabische Kinder.“

Dieses Bild war das oberste Ergebnis einer Google-Bildersuche für
„people smile a lot“ (Menschen lächeln viel).

Ich lächelte nicht und später begann ich Fotos von echten arabischen jungen Frauen zu machen.

Zuerst einmal wird man zum heißen Thema israelische Soldaten und arabische junge Frauen nur beim Straßentheater in Bahrain ein Foto sehen, bei dem ein Mädchen unter einem Stiefel liegt.

Vertreter der „israelischen Apartheid“ werden es schockierend feinden, dass in Jerusalem

israelische Soldaten dieselben Straßen benutzen wie arabische junge Frauen,

an den Altstadtmauern nahe dem Jaffa-Tor

und im Stadtzentrum. Oft scheinen sie einander nicht einmal zur Kenntnis zu nehmen.

Arabische Mädchen/junge Frauen sind am Boden zu finden:

Sie sitzen dort und genießen öffentliche Darbietungen,

oder entspannen einfach.

in den öffentlichen Parks von Jerusalem.

Das gilt natürlich auch für Jungen.

Wo sonst ist eine muslimische junge Frau mit alleine mit Jungen im Park zu sehen?

Und Familien, die das Posieren mit einem Schneemann genießen,
wie hier in der letzten Woche.

Ein arabisches Mädchen mag von ihrer Mutter hinterher gezogen werden,

doch in der Mamilla-Fußgängerzone kann man die meisten jungen Frauen fröhlich beim Shopping sehen, sowohl tagsüber,

als auch nachts, ohne Anzeichen von BDS, Boykott, De-Investition und Sanktionen.

Sie sitzen auf den Stufen der Mamilla und schreiben SMSen mit ihren Handys,

oder sitzen an einem Tisch – alleine.

Sie kaufen spät abends im Rami Levi-Supermarkt ein,

oder verkaufen Rav Kav-Karten für die Jerusalemer Straßenbahn…

Dies sind echte Fotos arabischer Mädchen und junger Frauen in Jerusalem.

Die Welt ist bereit falsche Bildbeschreibungen zu akzeptieren.

Wie sieht es mit der Wahrheit aus?

3 Gedanken zu “Arabische Mädchen im „Apartheid-Israel“

  1. Islamophobie!!!!
    Ich ertrage es einfach nicht – und dieser Carl aus Jerusalem macht sich dazu auch noch lustig…
    .
    Noch schlimmer ergeht es wohl nur den Muslimen in New York, die vollkommen hilflos solchen menschenverachtenden Haßverbrechen ausgesetzt werden wie neulich, als jemand einen gammelnden Schinken für die Tiere im Park, im Gebüsch, ausgelegt hatte.
    Da sieht man es mal, wie schlimm es diesen armen Menschen geht!
    Ganz zu schweigen von Deutschland, wo ihnen von aggressiven Terroristen aus der ganz rechten Ecke haßerfüllte Karikaturen vom edlen Propheten vorgehalten werden. Da kann einem doch aber auch mal das Messer ausrutschen…
    Und jetzt wird ihnen auch noch eine kleine Schubserei mit einem Rabbi und seiner sechsjährigen Tochter vorgehalten!
    Das war ganz bestimmt so: Dieser aggressive Rabbi hat irgendwelche kultische Tänze vollführt und in aggressivster Weise die drei armen Jugendlichen provoziert. Ich vermute auch, daß diese armen Jungs eine höllische Angst vor der aggressiven Tochter hatten.
    Dabei weiß doch jeder, daß Antisemitismus im Islam ABSOLUT keinen Platz hat!! Wie denn auch? Muslime sind doch auch Semiten!
    Islamophobie ist das wahre Verbrechen!!
    Wie gut geht es den Muslimen dagegen in ihren Herkunftsländern wie dem Iran, dem Jemen, Afghanistan oder Pakistan! Welch ein himmlischer Frieden herrscht dort! Welch Fortschritt! Alles dies dank Mohammet, Allah sei seiner edlen Seele gnädig!
    D.h. leider nicht ganz: Die 13 Millionen Juden dieser Welt, die ja bekanntlich gemeinsam mit ihren Verschwörerfreunden, den Freimaurern und dem Rotaryclub und den Bilderbergern usw. die Welt beherrschen, machen den 1,6 Milliarden Muslimen das Leben zur Hölle!!
    Präsident Obama, auch der GröPaz genannt, hat es genau erkannt: Der Israel-Palästinakonflikt und diese schrecklichen, menschenverachtenden Siedlungen sind der Schlüssel zu Frieden! Erst wenn dies beigelegt ist, beispielsweise alle 5 Mio. Flüchtlinge endlich wieder zurück in ihre Heimatstädte Tel Aviv etc. zurück dürfen, dann ist der Weltfrieden gesichert. Es waren schließlich die Palästinenser, die doch in mühevoller Kleinarbeit Tel Aviv im modernen muslimischen Bauhausstil aufgebaut haben (ähnlich wie unsere türkischen MitbürgerInnen und MitbürgerInnen mit türkischem Migrationshintergrund Deutschland gleich schon nach 1945 wieder aufgebaut haben), als plötzlich die Juden 1948 aus dem Nichts auftauchten um die Palästinenser zu demütigen und zu vertreiben.
    Der Friedenspartner Mahmud Abbas hat es in seiner hervorragenden Doktorarbeit doch ganz klar dargelegt: Der Holocaust war nur eine Erfindung der Juden; es seien in Wahrheit nur ein paar Tausend jüdische Soldaten in regulären Kriegshandlungen umgekommen (die haben bestimmt für die Wehrmacht gekämpft, wetten?), der Rest sei alles Erfindung (es gibt keine Beweise! sagt A-jad und sein Ajatollah), nur um einen Vorwand zu haben, den Palästinensern das gerade aufgebaute, moderne Palästina zu entreißen.
    Ob sich Friedensfreund Dr. Machmud darüber wohl auch bei seinem letzten Besuch hier in Deutschland mit unserer Kanzlerin und unserem besten Außenminister aller Zeiten unterhalten hat?
    Und ich muß jetzt mein Gemüt kühlen ob dieser ganzen Haßverbrechen!

  2. Auf diesen Bildern sind die muslimischen Frauen von anderen Frauen in Israel in der Art zu unterscheiden, dass sie Kopftücher in einer ihnen typische Weise tragen. Dies mag dem Umstand geschuldet sein, dass auf diese Weise auf Fotos die einzige Möglichkeit besteht, einen bildlichen Unterschied darzustellen. Ich halte es jedoch für wichtig, darauf hinzuweisen, wie – darüber hinaus – die Realität in Israel aussieht: Die meisten arabisch-muslimischen Frauen in Israel tragen gar kein Kopftuch…und sie fallen keiner Weise besonders auf. Sie haben jüdische Freundinnen und Freunde.

    Die wahre Unterdrückung arabisch-muslimischer Frauen in Israel kommt, wie überall auf der Welt, bei ihnen zu Hause vor… und das hat ja wohl wirklich nichts mit Apartheit zu tun.

    Der israelische Staat legt sogar immer wieder neue – vom Staat bezahlte – Programme auf, um arabische/arabisch-muslimische Frauen in ihrer Unabhängigkeit sowie in Beruf und Karriere zu fördern!

  3. Israel ist die einzige Demokratie in der Region. Und wenn man sich die Top-50-Liste von Open Doors bezüglich den Ländern mit den höchsten Christenverfolgungen zb ansieht, erkennt man, dass ISrael nicht darunter ist…..sehr wohl aber die Palästinensischen Autonomiegebiete neben vielen anderen islamischen Staaten. In Saudi-Arabien wird der Besitz einer Bibel mit Gefängnis geahndet. Die Angebliche Diskriminierung und „Verfolgung“ von Muslimen in Israel zu behaupten ist eine Verhöhnung aller jener, die tatsächlich verfolgt, unterdrückt oder diskriminiert werden.

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