Arabischer „Intellektueller“: Juden der Antike lebten nie in Israel – sondern im Jemen

Elder of Ziyon, 28. September 2012

Aus Ad-Dostur (Jordanien):

Dr. Fadel al-Rabuaie bestritt jede Beziehung welcher Art auch immer zwischen der Thora und Palästina; er betonte, dass die Namen, Orte und Ereignisse, die in der Thora stehen, jemenitische Namen und Orte sind und es einige davon bis heute gibt.

Er bestritt energisch, dass Josua Ben-Nun den Jordan nach Jericho überschritten hatte; verfügbare Inschriften und Figuren deuten darauf hin, dass Josua Ben-Nun in Wirklichkeit in das Land Jemen reiste.

Das alles wurde in einem Vortrag gesagt, den Dr. Rubaie am Dienstagabend vor dem Forum der jordanischen Autoren-Vereinigung hielt, moderiert von Dr. Hisham Ghassib.

Al-Rubaie sprach in seinem Vortrag von der Notwendigkeit die Geschichte der Region wieder richtigzustellen; dafür müssen Korrekturen am historischen Narrativ der Orientalisten vorgenommen werden, das auf ihren Geschichten der Thora gründet, die sie fehlleitend lesen. Er betonte, dass Jerusalem nicht Jerusalem ist und die Juden keine Spuren in den palästinensischen Gebieten hinterlassen haben; wenn es Unterkünfte der Juden in Palästina gibt, dann stammen diese von Söhnen der arabischen Stämme, die aus der Arabischen Halbinsel übersiedelten.

… Israel belebte die hebräische Sprach wieder, die ursprünglich ein jemenitischer Dialekt war.

Dem Vortrag hörte eine starke Präsenz Intellektueller und anderer interessierte Mitglieder zu.

Al-Akhbar interviewte den Mann letztes Jahr und dort ließ er pseudo-intellektuellen Müll wie diesen vom Stapel:

„Geben Sie mir nur ein einziges Beispiel dafür, dass das alte Jerusalem in der Thora erwähnt wird.“ Er merkt an, dass die Stadt Ilia genannt wurde, nicht Jerusalem. Daher gibt es keinen berichtenden Text zu Jerusalem vor der islamischen Eroberung.

Äh … selbst wenn man den kompletten Tanach vergisst, der Jerusalem mehr als 700-mal erwähnt, wie sieht es mit Josephus und den christlichen heiligen Schriften aus? Ganz zu schweigen von den Schriftrollen vom Toten Meer?

Die Thora verweist nach dem, was al-Rubai dokumentiert hat, auf das alte Jerusalem, wie es im Jemen und nicht in Palästina verortet ist. Er erklärt: „Das ist das, was die assyrischen und babylonischen Inschriften bewiesen haben, denn sie verweisen auf neun Versklavungs-Feldzüge, die im Jemen stattfanden, nicht in Palästina.“ Doch warum haben historische Narrative dokumentiert, dass der babylonische Versklavungsvorfall in Palästina stattgefunden haben soll?

Al-Rubai, der „Die Wahrheit hinter der babylonischen Versklavung“ geschrieben hat, sagt: „Der Grund liegt im Monopol zu dieser tragischen Geschichte, die später im Holocaust-Narrativ als Fortsetzung der historischen Verfolgung der Juden benutzt wurde, womit ihre Rolle als historische Opfer verstärkt wurde. Alles, was wir tun müssen, ist zur Geschichte von al-Tabari zurückzugehen, die klar erwähnt, dass Nebukadnezars Invasion im Jemen stattfand und nicht in Palästina.“

Auf der Grundlage dieser umstrittenen Enthüllungen kommt al-Rubai in seiner These zu dem festen Schluss, dass das Judentum eine alte arabische Religion ist und die Thora ein jemenitisches Buch. Er schließt auch, dass das alte Jerusalem nicht das heutige Jerusalem ist. Es liegt im Jemen und nicht in Asir, wie der kürzlich verstorbene Intellektuelle Kamal al-Salibi in seinem Buch „Die Bibel kam aus Arabien“ schlussfolgerte.

Al-Rubai sagte: „Angesichts der enormen Medienmacht, die das historische Narrativ beherrscht, erliege ich nicht der Illusion, dass diese Ideen bald obsiegen werden. Es reicht, die Dokumentation unserer Geschichte aus einer kritischen Perspektive anzustreben, weg von der orientalistischen Lüge. Vielleicht hat das, was Edward Said diesbezüglich erreicht hat, diese Wahrnehmung zum großen Teil erschüttert.“

Ja, das ist der Zustand des arabischen Intellektualismus. Die Juden sind so mächtig, dass sie es geschafft haben im Nachhinein die Geschichte selbst zu verändern, um vom Holocaust zu profitieren!

Die Frage ist: Wann wird die antiisraelische Linke sich diese Übung in historischem Revisionismus selbst zu eigen machen?

4 Gedanken zu “Arabischer „Intellektueller“: Juden der Antike lebten nie in Israel – sondern im Jemen

  1. Wie kommt der Schwachmat bloß auf den Jemen? Und was bezweckt er damit?
    Diese Antisemiten sind aber auch sowas von dämlich!
    Der Nationalsozialismus, wie seine bärtige Zwillingsschwester, die islamische ‚Religion‘, wollen doch die Juden ein für alle Mal loswerden, oder nicht? Warum behaupten die dann nicht gleich, daß die vom Mond oder vom Mars kommen? Also Juden = Außerirdische! Das würde dann doch gleich auch den Rest erklären! Die unterstellte haushoch überlegene Intelligenz, die oben angesprochene ‚enorme Medienmacht‘, daß die Juden sich nachts heimlich treffen um die Geschicke der Welt zu steuern und all den ganzen Mist.
    Daß der islamisch dominierte Teil der Welt so hoffnungslos hinterherhinkt kann ja auf gar keinen Fall an den Muslimen selber liegen. Oder an der Bildungsfeindlichkeit oder Feindlichkeit gegenüber allem was irgendwie angenehm oder fortschrittlich und frei ist. Nee, nee, daran können nur die Juden schuld sein! Und die USA auch.
    Und da die internationale Linke nicht weniger dämlich und faul ist (‚umfairteilen!‘), würde sie diese Idee sicher schnell übernehmen.
    .
    Bei Bar Rafaeli komme ich dann aber auch ins Stutzen: Sie ist eigentlich fast zu schön um ein normaler Mensch zu sein…
    Hmm.
    😉

    • Das mit dem Jemen ist ein alles andere als neu, das verfolgen sie schon lange. Ist wohl eine der wenigen Konstanten in der Lügenpropaganda.

  2. Aso? Vor kurzem behauptetenn sie ja noch, dass Jerusalem im toten Meer versunken ist, weil im „Barnabas-Evangelium“ (das von Muslimen gefälscht wurde) steht, dass Jesus per Schiff nach Jerusalem gefahren ist.
    Ich frag mich nur, was die Jemeniten sagen, wenn die Juden jetzt den Jemen als Land beanspruchen….absurd das ganze

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