Jetzt macht Reuters Israel für die Fluten verantwortlich

Elder of Ziyon, 10. Januar 2013

Ich dachte, das würde zuerst in arabischen Medien kommen, aber Noah Browning von Reuters brachte diese lächerliche Perspektive in seinem Rennen neue Wege zu finden, wie man Israel für alles und jedem beschuldigen kann:

Schwere Wolkenbrüche haben einiges palästinensische Land in der besetzten Westbank in eine Morast von Schmutz und Überschwemmung verwandelt, während eine israelische Barriere das Wasser am Abfließen hindert.

In Qalqilya, einer Stadt mit 42.000 Einwohnern in der nördlichen Westbank, die fast vollständig von der Betonwand umgeben ist, drängen sich Khaled Kandeel und seine Familie um ein offenes Feuer in einer Hütte, während mit Müll versetztes Wasser durch seinen Pfirsichhain quoll.

„Vor der Mauer floss das Wasser gut ab und floss einfach hinunter zum Meer. Sie könnten einfach einen Schalter umlegen und damit unser Leiden beenden, aber das tun sie nicht“, sagte Kandeel mit von der Winterkälte dampfendem Atem.

Israel begann 2002 die Mauer – ein Mix aus Metallzaun, Stacheldraht und Betonwänden – als Reaktion auf eine Welle palästinensischer Selbstmord-Bombenanschläge zu bauen.

Es verlaufen Drainagetunnel unter den eindrucksvollen Wällen, doch ihre automatisierten Metalltore sind zumeist geschlossen und mit Unrat und Steinen verstopft, die den Abfluss des Sturmwassers blockieren.

Das israelische Militär führt Sicherheitsgründe an, aus denen es allgemein den Bewohnern vor Ort verbietet die Verstopfungen zu beseitigen oder in der Nähe der Barriere ihre eigenen Kanäle zu bauen.

Ist der fett gesetzte Text wahr? Wer weiß? Browning interviewt keine Vertreter Israels zu dieser Meldung. (Natürlich verbietet Israel den Ortsansässiben Tunnel nahe der Barriere zu bauen, aber Browning versucht das zu verbinden, um Israel besonders bösartig dastehen zu lassen.)

Das Wasser ist voll unbehandeltem Abwasser, aber das ist auch Israels Fehler, informiert Browning sein Publikum.

Später, nachdem die meisten Leute zu lesen aufgehört haben, räumt Browning ein:

In Hebron, dessen Altstadt ein Unruheherd des Konflikts mit jüdischen Siedlern ist, gestattete eine seltene Koordination mit dem israelischen Militär palästinensischen Vertretern die Betonplatten, die die ethnische Enklave abtrennt, anzuheben um die Überflutung zu mildern.

Wir nahmen den Beton heraus, um zu verhindern, dass das Wasser in den Altstadt-Schuk fließt, wo die Überschwemmung bis zu einem Meter hoch war“, sagte Walid Abu Halawa vom Bauausschuss der Stadt Hebron.

Gab es in Qalqilya irgendwelche Versuche über solche Kanäle zu arbeiten? Browning sagt nichts dazu.

Andererseits arbeitet er wahrscheinlich schon an seinem nächsten Artikel darüber, wie der Trennwall von Israel genutzt wird die wilden Schweine auf der arabischen Seite zu  halten, die die Juden züchten, um Araber anzugreifen.

Ein Gedanke zu “Jetzt macht Reuters Israel für die Fluten verantwortlich

  1. Uwe Sahm berichtet aber ähnliches:
    „Kloake überflutet israelische Ortschaft

    In Bat Chefer, etwas weiter südlich von Baka, hat eine Flutwelle mit Abwasser aus der palästinensischen Stadt Tulkarm mindestens zehn Häuser völlig überflutet und teilweise zerstört. Die Ortschaft liegt im Schatten der etwa acht Meter hohen Schutzmauer zwischen Israel und den palästinensischen Gebieten. Trotz dringender Bitten der Anwohner hatte es das Verteidigungsministerium versäumt, rechtzeitig Wasserkanäle unter der Mauer von Gestrüpp und Müll zu befreien. So entstand hinter der Mauer ein Stausee, bis ein etwa zehn Meter langes Teilstück der Mauersegmente dem Druck nicht mehr standhielt und die Ortschaft Bat Chefer mit Kloake überflutete. Miram Aschuach berichtete am Morgen im Rundfunk: „Es stinkt schrecklich. Das ganze untere Stockwerk ist mit Kloake verseucht. Man hat uns gesagt, wir sollen nichts anrühren. Rettungsmannschaften stehen bereit, um uns hier rauszuholen.““

    http://www.israelnetz.com//nachrichten/detailansicht/aktuell/israelische-eliteeinheit-stuermt-arabisches-dorf/#.UPAj-fKDqN8

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