Abbas macht klar: Israel vernichten ist wichtiger als das Leben

Elder of Ziyon, Jan 10, 2013

Aus der Times of Israel/AP:

PA-Präsident Mahmud Abbas lehnte ein Angebot Israels ab, aus Syrien flüchtende palästinensische Flüchtlinge in die Palästinensergebiete einreisen zu lassen, wenn die dafür ihr „Rückkehrrecht“ nach Kernisrael aufgeben, sagte Abbas am Mittwochabend der ägyptischen Presse.

Nach einem Treffen mit dem ägyptischen Präsidenten Mohmmed Morsi sagte Abbas, er habe an die UNO appelliert zugunsten der in Syrien lebenden palästinensischen Flüchtlinge einzugreifen und zu fordern, dass Israel ihnen die Einreise in die Westbank und den Gazastreifen gestattet.

Abbas sagte, Ban sei gesagt worden, Israel „stimme der Rückkehr dieser Flüchtlingen in den Gazastreifen und die Westbank zu, allerdings unter der Bedingung, dass jeder Flüchtling … eine Erklärung unterschreibt, dass er kein Recht auf Rückkehr (nach Israel) hat“.

„Also lehnte wir das ab und sagten, es ist besser, dass sie in Syrien sterben, als dass sie ihr Rückkehrrecht aufgeben“, sagte Abbas der Gruppe.

Westliche Politiker und Experten behaupten immer, „jeder weiß“, dass die palästinensischen Araber ihre Forderung auf „Rückkehr“ bei einer möglichen Friedensvereinbarung fallen lassen und akzeptieren werden in einem Staat zu leben, der auf den Waffenstillstandslinien von 1949 beruhen.

Sie haben nie etwas gesagt, das dem nahe kommt.

Hier sehen wir den schieren Unterschied zwischen dem, wie Juden in den 1940-ern handelten und wie die palästinensischen Araber heute handeln. Zu einer Zeit, in der Millionen Juden in schrecklicher Gefahr waren, bestand die oberste Priorität der Zionisten darin, sie zu retten und eine sichere Zuflucht für Juden aus aller Welt zu schaffen, selbst wenn sie dazu Kompromisse bezüglich ihres historischen Landes und sogar ihrer Hauptstadt machen mussten, um das zu tun – sie machten selbst Kompromisse bezüglich der Versprechen, die den Zionisten von der internationalen Gemeinschaft nur weniger Jahrzehnte zuvor gegeben wurden.

Die palästinensisch-arabischen Führer jedoch kümmern sich einen Dreck um ihr eigenes Volk. Für sie existieren die „Palästinenser“ nur aus einem einzigen Grund: um den jüdischen Staat zu vernichten. Sie sind nicht einmal Kanonenfutter – sie sind PR-Futter. Das fortgesetzte Elend ihres Volks betrachten sie als ihr größtes politisches Kapital und dieses Elend ist sakrosankt.

Das ist der Grund, dass sie mit Zähne und Klauen dagegen kämpfen, dass palästinensische Araber in arabischen Staaten eingebürgert werden. Das ist der Grund, dass sie darum kämpfen, die „Flüchtlingslager“ auf ewig behalten wollen, selbst in Gebieten unter ihrer kompletten Kontrolle. Das ist der Grund, dass sie aufgebracht sind, wenn auch nur winzige Anteile palästinensischer Araber aus Umfeldern schlimmsten Mangels in westliche Länder ziehen. Das ist der Grund, dass sie UNO-Resolutionen gegen jegliche Versuche fordern permanente Unterkünfte für „Flüchtlinge“ zu bauen.

Und es ist der Grund, dass sie syrische Palästinenser lieber sterben lassen als sie zu retten. Im palästinensisch-arabischen Wertesystem übertrifft ihr Wert als Symbole den ihres Lebens bei weitem.

Welchen Grund kann es geben, dass ein Zustand, der nie und nimmer realisiert werden wird, wichtiger ist als heute Leben zu retten? Weil dieser Zustand den reinen raison d’etre des palästinensisch-arabischen Nationalismus spiegelt – nicht einen Staat für ein Volk aufzubauen, sondern den Staat eines anderes Volkes zu vernichten.

(Beachten Sie bitte auch, dass Abbas arrogant die Entscheidung, die syrischen Palästinenser sollten lieber sterben als dieses falsche „Prinzip“ aufzugeben, trifft – denn er gibt ihnen nicht die Wahl ihre eigenen Entscheidungen zu treffen. Was das ist, was man von einem Diktator erwarten darf.)

Gibt es irgendwo eine Menschenrechtsgruppe, die es wagen würde Abbas wegen seiner gefühllosen Missachtung des Lebens der Angehörigen seines angeblichen Volks zu verurteilen?

UPDATE: Bei der Washington Post wurde mein Kommentar zum Artikel veröffentlicht:

Gibt es einen besseren Beweis dafür, dass PA-Führer einen Dreck auf ihr Volk geben?

Gibt es einen besseren Beweis dafür, dass Mahmud Abbas, indem er arrogant eine Entscheidung trifft, die viele Menschen zum Untergang verurteilt, statt sie ihre eigenen Entscheidungen treffen zu lassen, mit derselben Gefühllosigkeit agiert wie der Diktator Assad?

Gibt es einen besseren Beweis dafür, dass die palästinensisch-arabischen Führer mehr daran interessiert sind Israel über das verlogene „Rückkerrecht“ zu vernichten, als daran ihren eigenen Staat aufzubauen?

Jeder, der darauf besteht, dass Israel weitere Zugeständnisse für Frieden macht, muss diesen Artikel wieder und wieder lesen, um die Realitäten des Nahen Ostens von heute zu begriefen.

Lesenswertes zum Thema:
Ulrich Sahm: Erschwerte Flucht aus Syrien.
– Elhanan Miller (Times of Israel): Jordanian PM: If we were to let in Palestinians from Syria, Israel would try to send more of them our way.